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Auslandsprojekte der Schröcker Malteser
Malteser helfen in Mostar

 Waisenhaus: Wir helfen die Milchrechnung bezahlen ...   Helfen Sie Helfen!
Helfer des Vereins im WaisenhausDie Schröcker Malteser unterstützen zusammen mit dem Kassler Verein Helft Bosnien! e.V. ein Waisenhaus in Mostar, seit es noch nach dem Krieg in Baracken im Stadtteil Zalik untergebracht war. [ Mehr dazu lesen... ]

Im Dezember 2006 haben wir im Rahmen der Malteser-Aktion Hoffnungszeichen Weihnachtspäckchen für die Stadt Mostar und natürlich für "unser" Kinderheim mit den Freunden vom THW vorbeigebracht
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  Die Malteser in der Pfarrei Schröck und der  Auslandsdienst im Überblick. Lesenswert auch die Chronik der Aktionen aus den letzten Jahren! Hilfe braucht Helfer!
 Miteinander    Weitere Maßnahmen

Dr. Astrid Dörner vor Ort.
  Die Lumpensammleraktionen in der Pfarrei Schröck zusammen mit den Maltesern und was sie bewirken sollen.
Was Sie alles für den "guten Zweck" geben können, z.B. am Pfarrfest der Pfarrei am 17. September vor der Kirche oder am Pfarrheim in der Kolpingstr. 5 erfahren Sie hier!
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  Linksammlung

Ehrenamtsaufgaben

 

     
 Langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft    

Hein Vagedes schreibt in einem Bericht: „Wir haben von Anfang an bis heute den Eindruck, dass die Kinder – überwiegend durch die Kriege von 1992 bis 1995 zu Waisen geworden – bei den Erzieherinnen und besonders bei der Leiterin Sabaheta Kadis gut aufgehoben sind. Daran hat sich auch durch den Umzug in die neuen Gebäude nichts geändert. Diese sind von der Ägyptischen Regierung gestiftet worden, welche auch das Baukonzept beeinflusst hat: Von der Straße aus gut wahrnehmbar das repräsentative Verwaltungsgebäude, anschließend die Großküche mit dem Speisesaal; dann folgen eine große Sport-halle und eine offene Anlage mit Sitzbänken für Spiele oder Aufführungen. Nachträglich ist noch eine kleine Moschee erbaut worden, wie wir bei einem unserer halbjährlich durchgeführten Besuche feststellten. Als Wohnraum für die geplante Gesamtzahl von 100 Kindern sind 7 Pavillons mit Blick zum Fluss Neretva errichtet.“ Bis zu 14 Kinder sollten laut Planung in einem Pavillon mit den sie betreuenden Erziehern wie eine Familie leben. Doch bis jetzt sind nur 2 Pavillons mit insgesamt 46 Kindern belegt – betreut von nur 4 Erzieherinnen. Um mehr Kinder aufnehmen zu können – Anträge gibt es genügend – müsste der Kanton Mostar, der für die laufenden Kosten aufkommen muss, mehr finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Aber die reichen nicht einmal, um die Verpflegung der Kinder sicher zu stellen. Seit 1999 finanzieren wir daher den Bedarf an Milch und Milchprodukten, anfänglich mit 250 DM, inzwischen mit 250 Euro monatlich. Nach Sabahetas Angaben gehören wir zu den wenigen Hilfsorganisation, auf deren regelmäßige(!) Unterstützung sie rechnen kann. Einzelhilfen gibt es darüber hinaus, wie zB. aus der Schweiz: Frau Fischer gab dem Waisenhaus in 2002 und 2003 Geld ausschließlich zur Verbesserung der Kinder-verpflegung.

„Wir sind mindestens einmal jährlich vor Ort“ bestätigt Pfarrer Stefan Krönung, der fast regelmäßig zu den Teilnehmern der Hilfstransporte gehört und vor Ort in Oberhessen die Fäden der Auslandsarbeit spinnt. Zuletzt war er mit der Ärztin Dr. Astrid Dörner, dem Helfer Willi Wulhorst und der Schülerin Sarah Schweizer von der Stiftsschule Amöneburg vor Ort. Gemeinsam mit den Helfern des THW brachten Sie im Dezember 2006 1750 Weihnachtspäckchen der „Aktion Hoffnungszeichen“ nach Mostar. Bei den Besuchen lässt er sich jedes Mal Bericht erstatten und fasst es so zusammen: „Wir haben den besten Eindruck von der Einrichtung in Mostar und hoffen noch lange helfen zu können.“

Aus der schon langen Gesichte der Einrichtung berichtet Hein Vagedes: „Bei einer Projektreise im April 2000 trafen wir die damals 30 Kinder und ihre Erzieher zum ersten Mal in den neuen Gebäuden an der Marsala Tita an. Diese sind mit Geldern des Roten Halbmondes Ägypten erstellt worden. Von der kurz zuvor stattgefundenen Einweihung durch Frau Mubarak, Gattin des ägyptischen Staatspräsidenten, zeugt ein großes Foto und eine Inschrifttafel im Eingangsbereich des Verwaltungstraktes. Sabaheta, die Leiterin des Heimes, sagt: „Jetzt haben wir genügend Platz, aber die Kosten für den Unterhalt der Kinder, die Entlohnung der Angestellten und die Pflege des großen schönen Hauses sind nicht immer abgedeckt.“ In dieser Anfangszeit seien nur zwei der geplanten sieben Pavillons komplett ausgebaut und bewohnt. Vier weitere sollten in drei Monaten fertig gestellt werden. Das pädagogische Konzept der SOS-Kinderdörfer soll realisiert werden, so erfahren wir weiter, indem jeweils 12 bis 15 Kinder wie in einer Familie in einer Wohnung (Pavillon) leben und tagsüber eine Erzieherin und ein Erzieher die Elternrolle wahrnehmen, nachts sollen sie von einem Mann betreut und beschützt werden. Morgens besuchen die Kinder ab 6 Jahren die Schule, auch nachmittags können sie sich selbständig außerhalb des Geländes bewegen, z.B. ins Stadtzentrum gehen. Sie sollen ein Taschengeld von 10 KM im Monat bekommen. Auch Kleidung und Schuhe sollen sie wie in einer Familie erhalten.
Auf unsere Frage nach den Kosten gibt Sabaheta an, dass monatlich für die Verpflegung eines Kindes 80 bis 90 Mark und die Bezahlung eines Erziehers 400 Mark benötigt werden. Sie seien 12 Angestellte, davon 5 Erzieher und 7 für alle anderen Aufgaben: technisches Personal, Koch, Waschfrau, Wächter.
Wir fragen nach Auflagen aus Ägypten zur Religionszugehörigkeit der aufzunehmenden Kinder. Sabaheta antwortet, dass keine diesbezüglichen Bedingungen zu erfüllen seien und sie Kinder hätten von Eltern unterschiedlicher Religionen.
Welche anderen Organisationen das Heim im letzten halben Jahr unterstützt hätte, wollen wir noch wissen. Da antwortet die Heimleiterin spontan: „ Es war leichter Hilfe von großen Organisationen zu erhalten, als wir noch in den Baracken in Zalik untergebracht waren. Auch das deutsche Batallion hat uns nicht mehr unterstützt, seit wir umgezogen sind.“
Welche Abstriche Sabaheta von ihren uns vor 3 Jahren vorgestellten Idealvorstellungen der Heimführung wegen fehlender Gelder machen musste, habe ich schon in meinem Bericht vom 25. September 2003 beschrieben. Doch freudig erzählt sie uns, dass der Schulnoten-Durchschnitt bei 2,0 liegt. Einige Kinder besuchen eine Sonderschule.“

Der Aufwand für ein Kind im Waisenhaus beträgt monatlich 45 bis 50 Euro. Den Gesamtaufwand/Kind beziffert die Heimleitung mit 250 Euro im Monat. D.h. für die Erweiterung des Heimes um eine Wohneinheit mit idealerweise 12 bis 15 Kindern würden monatlich 3.000,00 bis 3.750,00 Euro benötigt.
Ferner hören wir von ihr immer wieder, dass die Stadt nur 30 bis 40% der anfallenden Kosten trägt. Ohne Spenden würden die Kinder zwar nicht hungern, aber die Qualität der Ernährung wäre nicht vertretbar. Zur Zeit hätten die Kinder dank der Unterstützung der Malteser, aus der Schweiz und von Helft Bosnien! e.V. einen besseren Gesundheitszustand als der Durchschnitt der Kinder in der Stadt Mostar – das haben Ärzte der spanischen SFOR festgestellt. Hoffentlich kann das durch Spenden hilfsbereiter Menschen auch in Zukunft so bleiben!

Bitte helfen Sie uns bei unserer Arbeit mit Ihrer Spende!

Hier weitere Berichte:
Malteser/Auslandsdienst/Bosnien - Bericht Hilfstransport 2004

 

Ganz einfach die Malteser unterstützen: Der Aufnahmeantrag ONLINE - Ausfüllen und im Pfarrhaus oder bei unseren Helfern abgeben! Danke für Ihre Hilfe!

Auslandsdienst: Transporte und Aktionen für Bosnien

Der Schröcker Maltesernewsletter http://www.webmart.de/nlhistory.cfm?id=106298 zum Nachlesen und informieren.

Neue zentrale Rufnummer der Schröcker Malteser: 0700-01005757
 

 

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(Zuwendungsbescheinigung wird gerne ausgestellt!)

Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

 © 1996-2007  - www.pfarrei-schroeck.de  

 Update 31.05.11