Malteser-Fußwallfahrten im Bistum Fulda

Pilger in Homberg/Efze 2006
Fußwallfahrt 2003: Fulda-Herbstein-Burg-Niedergemünden-Amöneburg
2004: Amöneburg-Haina-Fritzlar
2005: Pilgerreise nach Köln (Weltjugendtag)
2006: Fritzlar - Kloster Marienhaide/Wollstein
2007: Planung -
www.elisabethpfad.de bis Eisenach
"Ich habe Euch immer gesagt,
ihr müsst die Menschen froh machen". Mit diesem Satz der heiligen Elisabeth von
Thüringen sind Malteser aus der Diözese Fulda auf den Spuren der Heiligendrei
Tage in drei Etappen gewallfahrtet (25.-27. August). Pilgerwillige konnten sich
für Teilstrecken anschießen oder für die ganze Strecke dabei sein - eine gute
Form, jedem eine Beteiligung zu ermöglichen. An verschiedenen Haltestellen
wurden Texte gelesen, Anregungen geben, Gesprächsimpulse gesetzt. Abschluss war
ein Gespräch mit Schwestern des neuen Klosters Wollstein und eine gesungene
Vesper. "Sehr schöne Wallfahrtserlebnisse", sagte Thomas Peffermann,
Diözesangeschäftsführer in Fulda. Der Termin für nächstes Jahr steht fest:
24.-26.8.2007. Geplant ist der Elisabethweg bis zur Wartburg.
Malteser gehen 2006 erste Schritte ins
Elisabethjahr
Fulda/Fritzlar/Wollstein im August 2006: Bei zahlreichen Wallfahrten und vielen
Pilgerorten kennt man die Malteser als Helfer und Begleiter: Zum dritten Mal
bereits pilgern die Helfer aus der Diözese Fulda aber selbst und auf eigenen
Füßen: Der Arbeitskreis Glauben im MHD hatte eingeladen, auf den Spuren der
Jakobspilger und der auf den Pfaden der Heiligen Elisabeth drei Tage lang von
Fritzlar über Homberg/Efze und Melsungen nach Wollstein/Kloster Marienheide zu
wallfahrten.
Zur Gruppe der Malteser und ihrer Freunde gehörten u.a. der 10jährige Josef, der
Diözesanleiter Dr. Constantin von Bradenstein-Zeppelin, sein Geschäftsführer
Thomas Peffermann oder der bereits 60jährige Rudolf Amert aus Fritzlar.
An allen Orten erlebten die Malteser herzliche Aufnahme und bei Messfeiern,
Gebetszeiten und Einkehrrunden wurden die bald 30 Wallfahrer durch den
geistlichen Leiter Pfr. Stefan Krönung (Marburg-Schröck) angeleitet, auf sich
selbst zu hören, auf den Wegen der alten Pilger die Richtung des eigenen Lebens
auf Christus auszurichten und zum anstehenden Elisabethjahr der Frau, die
Innbegriff christlichen Eifers für den Nächsten und Notleidenden ist,
nachzueifern.
Eine herzliche und frische ökumenische Begegnung fand in Dagoberthausen statt:
Ortsvorsteher und evangelischer
Pfarrer begrüßten an der Kirchenpforte die erste
"große" Pilgergruppe auf dem neue beschilderten Elisabethpfad.
Das Ziel der diesjährigen Tour, bevor es im nächsten Jahr weiter nach Eisenach
geht, war das Kloster Marienheide, das seit Jahren von 11 Betlehemschwestern
errichtet wird. Unterm Klosterdach gab es eine reich gedeckte Kuchentafel, gute
Worte zum Empfang und ein gemeinsames Abendlob in der Vesper der
Klostergemeinschaft.
Wie im Leben der Heiligen Elisabeth Gott das Wichtigste war und damit die
Menschen, ungeachtet ihres sozialen Standes, so haben in diesen Tagen die
Malteser versucht sich selbst und ihre Arbeit oft in der Umgebung von Not und
Elend als Teil ihrer christlichen Existenz zu sehen und zu bedenken. (Artikel
http://www.malteser.de/1.14.Organisation/1.14.03.MHD_eV/1.14.03.03.Malteser_Magazin/1.14.03.03.09.Dezember2006/MHD_Helfermagazin_S.31-49.pdf
)