Unter dem Begriff "Pfarrcaritas" (Lexikon)
oder "Gemeindecaritas" sind in St. Michael und St. Elisabeth alle Aktivitäten
zusammengefasst, die den bedürftigen Menschen in unserer Nachbarschaft vor Augen haben.
Das ist weit mehr, als zweimal
im Jahr durch die Caritas-Straßensammlung
aufgeschreckt oder angesprochen zu werden - es ist Grundauftrag für die Kirche
vor Ort.
"Menschen, die helfen" - die
Gemeindecaritas in Schröck ist ein weiteres Projekt in unserem Stadtteil,
das Helfer und Hilfsbedürftige im Blick hat. Ein "Bürgerhilfsverein" schwebt
uns vor, Netzwerk bei dem sich auch Nachbarstadtteile und Pfarrgemeinden
sinnvollerweise beteiligen! (SK 2006-2007)
Caritasarbeit will unser Augenmerk auf die ganze Palette von Diensten
und Aufgaben zu richten bei denen Frauen und Männern, Jungen und Mädchen
konkrete Arbeit für Schwächere und Hilfsbedürftige leisten, anderen
Menschen hilfreich zur Seite stehen. Sie tun das, indem sie
etwa als Sternsinger verkleidet für Kinder in Not betteln, Sonntag für Sonntag gute Gaben für die
verschiedenen Kollekten geben, Kleidersammlungen organisieren oder regelmäßig in Besuchs- und
Begleitdiensten dem Nächsten ein Lächeln und eine Stunde ihrer Zeit schenken im Ehrenamt und freiwillig.
Über die örtliche Maltesergruppe stehen weitere Dienste zur Verfügung. Dabei ist von den ungezählten und vielfältigen Hilfeleistungen und Tätigkeiten in der Nachbarschaftshilfe noch gar nicht gesprochen ...
Ein wichtiger Baustein unserer Caritasarbeit ist
dabei die Straßensammlung im Frühjahr und im Herbst. Das Geld verbleibt zur Hälfte in der Pfarrei!
Unsere Frauengemeinschaft (Kfd) hat seit Bestehen mit ihren Helferinnen die Sammlungen für die Caritas bis zum Jahr 2001 übernommen. Seit der Frühjahrsammlung
2002 helfen sich Pfarrgemeinderat, Frauengemeinschaft, Malteser und Malteserjugend bei dieser mühevollen Arbeit gegenseitig. Im Pfarrbüro koordiniert unsere Sekretärin, Frau
Krahn, die Aktion und für den Pfarrgemeinderat teilt Cordula Clasani Bezirke, Straßen und Helfer ein.
Doch ist Caritasarbeit/ Diakonie nicht nur "Betteln" - sondern generell der "Blick" für die Sorgen und Nöte anderer Menschen, wie sie von Christen evangeliumsgemäß erwartet wird.
In Moischt, das seit Jahrzehnten zur unserem Kirchspiel gehört, können wir monatlich Gottesdienst feiern, unsere Alten und Kranken besuchen und das Gefühl vermitteln: Niemand hat euch vergessen. Mit Fahrdiensten versuchen wir mit Hilfe der
Malteser die Gottesdienstteilnahme zu ermöglichen. In den Senioren- und Pflegeheimen in Moischt und Leidenhofen und in der Tagesstätte
(ehemals Caritas-Tagesstätte) in Roßdorf stellen die Malteser Besuchs- und
Begleitdienste seit
einigen Jahren und in aktuellen Notfällen können Menschen auf unseren sozialen
Bereitschaftsdienst vertrauen.
Weitere Besuchsdienste wirken im Rahmen unserer
Gemeindecaritas. Dabei sind die Caritas, der Sozialdienst Katholischer
Frauen (SKF) und viele andere unsere kompetenten Partner.
Unsere örtliche Maltesergruppe lenkt den Blick auch über Oberhessen hinaus.
Der Auslandsdienst engagiert sich auf dem Balkan und der Blick für die
internationale Not- und Katastrophenhilfe gehört zur Aufgabe der kleinen
Freiwilligengruppe, die sich unter dem achtspitzigen Kreuz zu guten Taten zusammenfindet.
Wenn Sie noch mehr an der Arbeit der Pfarrcaritas interessiert sind, dann
melden Sich!
Wir freuen uns über Helferinnen und Helfer!
Bei Fragen und Interesse zur Mitarbeit oder Fortbildung in diesem Aufgabengebiet sprechen Sie mich bitte an! Mich freut es, da mit ihnen zusammen auf die Suche nach sinnvollen Tätigkeiten zu gehen.
Stefan Krönung, Pfr. (1.11.2002/Up
29.04.07
)
Links & Materialien