Pfarrei Schröck v.2004
St. Michael & St. Elisabeth
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Aktion Brasilien im Bistum Fulda Brasilien <-> Fulda
Entwicklungszusammenarbeit und Partnerschaft
zwischen der Diözese Fulda und Brasilien
  Kleidersammlung der
Kolpingsfamilie Schröck:
Schröck, Moischt,

Ebsdorferbrund, Beltershausen, Frauenberg, Wittelsberg

Jährlich im April

       

Aktion in Schröck | Rückblicke | Links zu Kolpingprojekten in Brasilien

Seit 1973 wird die Hilfe für die Ärmsten der Armen durch die Aktion Brasilien der katholischen Kirchengemeinden und Verbände mit großem Engagement durchgeführt. 1989 stand die Brasilien-Kleidersammlung unter dem Motto ,,25 Jahre Partnerschaft - eine Antwort auf die Globalisierung." Jedes Jahr werden in allen katholischen Pfarreien des Bistums Fulda und teilweise in der Diözese Mainz Altkleider für die Ärmsten der Armen gesammelt. Der Erlös aus dieser Kleidersammlung dient den armen Bevölkerungsgruppen, die in der Peripherie der Großstädte und im Landesinnern Brasiliens leben. In einem persönlichen Brief von Zentralpräses Dr. Willi Link, Sao Paulo, heißt es: ,,Ziel der Gebrauchtkleideraktion im Bistum Fulda ist die Unterstützung von Pastoral- und Sozialprojekten, die in Brasilien an den Stellen durchgeführt werden, in denen Priester aus der Diözese Fulda im Einsatz sind." So werden auch in diesem Jahr Hans und Helmut Henning, Mato Grosso, Eugen Höfler, Willi Link, beide Sao Paub, Alois Hartmann in Salvador da Bahia, Johannes Kalisch in Alagoas und Pfarrer Johannes Barbrock in Bacabal unterstützt. Besonders soll die Ausbildung und der Zugang junger Brasilianer zur Arbeitswelt gefördert werden. Jeder zweite Brasilianer ist jünger als 25 Jahre. Die Ausbildungsförderung des Kolpingwerkes in Brasilien zielt darauf ab, ein Leben ohne fremde Hilfe führen zu können. Nur wenn es dauerhaft gelingt, den Menschen dort mit ihrer Arbeit eine eigene Zukunftsperspektive zu geben, können wir die Hoffnung haben, daß auch der Regenwald überlebt. Durch die Gebrauchtkleidersammlung werden auch Arbeitsplätze gefördert, da das Sortieren der Altkleider auch heute noch reine Handarbeit ist, so Aktionsleiter Günter Pilz. Ganze 50 % der Kleidung, die einer Wiedeiwerwertung zugeführt werden, sind noch tragbar. Besonders gut erhaltene Kleidung wird vom Förderkreis Brasilien per Schiffs-Container direkt nach Brasilien versandt. Der Rest wird zu Putzlappen und Dämmstoffe der Industrie verarbeitet. Da das Sortieren der Altkleider auch heute noch reine Handarbeit ist, um gebrauchte Kleidung einer sinnvollen Verwertung zuzuführen, werden hier in Deutschland durch die Sortierbetriebe ebenfalls Arbeitsplätze geschaffen. Durch die Wiederverwertung der meisten Gebrauchtkleider leistet die Aktion Brasilien seit über 25 Jahren einen aktiven Dienst zum Umweltschutz.

Aktion
Brasilien
1998
 
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Von 1973 bis 1998
- waren mehr als 100.000 Helfer unterwegs
- kamen ca. 25.000 Fahrzeuge zum Einsatz
- wurden 5 Millionen Kleiderbeutel verteilt, abgeholt und in 1.000 Güterwaggons verladen

13.500 Tonnen gesammelte Altkleider haben dazu beigetragen, daß rund 6 Mio. Mark durch die Erlöse zur Verfügung standen.

Damit konnten im armen Nordosten des Landes und in den Slumsiedlungen der Großstädte mehr als 130 Sozialzentren eingerichtet werden. Kolping fördert dabei besonders die Selbstorganisation der Menschen als Hilfe zur Selbsthilfe.

Jährlich erhalten:
- 2.500 Jugendliche und Erwachsene Unterricht im Lesen und Schreiben

- machen 20.000 junge Menschen eine Berufsausbildung

- werden 4.000 Menschen durch Hilfe im Handwerk unterstützt.

- bekommen 3.500 Menschen durch Hilfe in der Landwirtschaft eine Perspektive.

- werden 140 Frauengruppen unterstützt.

Rund 300.000 Menschen erhalten in den Sozialzentren Lebensmittel, Kleidung, Medikamente und Rechtsbeistand.

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25 Jahre „Aktion Brasilien"

Die „Aktion Brasilien", eine Gemeinschaftsaktion katholischer Pfarreien und Verbände im Bistum Fulda unter Federführung des Kolpingwerkes, besteht 25 Jahre. Aus diesem Anlaß findet am 16. Mai um 9.30 Uhr im Fuldaer Kolpinghaus eine Jubiläumsfeier statt, an der auch mehrere der in Brasilien tätigen Fuldaer Diözesanpriester - so Dr. Willi Link, Helmut Henning und Alois Hartmann - sowie brasilianische Gäste teilnehmen werden.

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H. Henning, A. Hartmann, Dr. P. Link: Brasilienmissionare berichten von ihrer Arbeit in Herbstein (13.05.98)1972 hatte der ehemalige Hünfelder Heinrich Beck den entscheidenden Impuls gegeben, die Altkleidersammlungen wieder aufzunehmen, die schon einmal in den 60er Jahren stattgefunden hatten. 1973 wurde dann im Bistum Fulda die (vom Internationalen Kolpingwerk bereits 1968 in Salzburg beschlossene) „Aktion Brasilien" ins Leben gerufen. Pfarreien und viele Verbandsgruppen wurden zum Mitmachen motiviert. Aus der anfänglichen Skepsis entwickelte sich so mit den Jahren eine in den deutschen Diözesen wohl einmalige Gemeinschaftsaktion. Später schlossen sich sogar Pfarreien aus der Nachbardiözese Mainz an.

Vieles konnte dank der kontinuierlichen finanziellen Hilfe aus der Heimat für kirchliche Sozialprojekte von Fuldaer Diözesanpriestern in Brasilien, für engagierte kirchliche Basisgruppen, für die Berufsausbildung junger Menschen, für Sozialzentren, Handwerk und Wohnbauförderung getan werden. In zweieinhalb Jahrzehnten wurden im Bistum Fulda 13,5 Millionen Kilo Gebrauchtkleider gesammelt und in ca. 1000 Eisenbahnwaggons und Lastwagen verladen. Durch diese Sammlungen und weitere Aktionen sowie öffentliche Mitteln konnten insgesamt rund 6 Millionen Mark bereitgestellt werden. Damit wurden z. B. 130 Sozialzentren geschaffen, werden jährlich für rund 300.000 Menschen, Kleidung, Medikamente und Rechtsbeistand beschafft. Dank dieser Unterstützung werden täglich 7.500 Kinder in 200 Gruppen versorgt, bekommen jedes Jahr ca. 2.500 Jugendliche und Erwachsene Unterricht im Lesen und Schreiben, erhalten rund 200.000 junge Menschen eine Ausbildung. Rund 400 Menschen erfahren jährlich Unterstützung im Handwerk und ebenso viele eine Perspektive durch Hilfe in der Landwirtschaft. Rund 2.700 Frauen erhalten in 140 Gruppen Hilfen verschiedener Art. Etwa 1.000 Familien sind an einem Wohnungsbau-Förderungsprogramm beteiligt.

Dank an Helfer und Spender

Mit rund 550 Tonnen Altkleidern konnte auch die Jubiläumsaktion „Aktion Brasilien" 1998 wieder mit einem großen Erfolg abgeschlossen werden. Von dieser Tonnage erhält der Förderkreis Brasilien etwa 100 Tonnen für den direkten Kleiderversand per Schiffscontainer nach Brasilien. Nach Mitteilung von Aktionsleiter Günter Pilz (Fulda) ist mit einem finanziellen Reinerlös von etwa 300.000 Mark für die kirchlichen Sozialprojekte in Brasilien zu rechnen. Wieder haben sich etwa 5.000 Helfer mit 1.000 Fahrzeugen an der Sammlung beteiligt, laut Günter Pilz „ein großartiges Zeichen der Solidarität und Verbundenheit mit den Ärmsten der Armen in Brasilien".

Bischöflicher Pressedienst 98-14)

Kolpingprojekte der Pfarrei

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Die Pfarrei Schröck unterhält Beziehungen über das Kolpingwerk zu

» Pfr. A. Hartmann, Brasilien
Paroquia Santa Monica, Salvador-Bahia
Fax 00/55/71/395-3172

Förderkreis Brasilien
» http://www.foerderkreis-brasilien.de/index.html
Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Kontaktadresse Deutschland:
Gertrud Baumgarten
Oderstr. 1
36043 Fulda
Telefon: 0661/41643
Telefax: 0661/47284
E-Mail: info@foerderkreis-brasilien.de

Bankverbindung:
Sparkasse Fulda
BLZ 530 501 80
Konto-Nr. 40 032 722
IBAN: DE09 5305 0180 0040 0327 22

von 1996 bis zu seinem Tod auch zu Bischofsvikar Johannes Kalisch, Brasilien (verst. 1999)

Internationale »Kolpingwerk

Zentralpräses Dr. W. Link
Informationen zu Obra Kolping do Brasil
Email:
kolping@sol.com.br

Pfr. Stefan Krönung in St. Michael und St. Elisabeth

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 Update 10.07.07

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