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Brasilien <-> Fulda
Entwicklungszusammenarbeit
und Partnerschaft
zwischen der Diözese Fulda und Brasilien |
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Kleidersammlung
der
Kolpingsfamilie Schröck:
Schröck, Moischt,
Ebsdorferbrund,
Beltershausen, Frauenberg, Wittelsberg
Jährlich
im April
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Seit 1973 wird die
Hilfe für die Ärmsten der Armen durch die
Aktion Brasilien der katholischen
Kirchengemeinden und Verbände mit großem
Engagement durchgeführt. 1989 stand die
Brasilien-Kleidersammlung unter dem Motto ,,25
Jahre Partnerschaft - eine Antwort auf die
Globalisierung." Jedes Jahr werden in allen
katholischen Pfarreien des Bistums Fulda und
teilweise in der Diözese Mainz Altkleider für
die Ärmsten der Armen gesammelt. Der Erlös aus
dieser Kleidersammlung dient den armen
Bevölkerungsgruppen, die in der Peripherie der
Großstädte und im Landesinnern Brasiliens
leben. In einem persönlichen Brief von
Zentralpräses Dr. Willi Link, Sao Paulo, heißt
es: ,,Ziel der Gebrauchtkleideraktion im Bistum
Fulda ist die Unterstützung von Pastoral- und
Sozialprojekten, die in Brasilien an den Stellen
durchgeführt werden, in denen Priester aus der
Diözese Fulda im Einsatz sind." So werden
auch in diesem Jahr Hans und Helmut Henning, Mato
Grosso, Eugen Höfler, Willi Link, beide Sao
Paub, Alois Hartmann in Salvador da Bahia,
Johannes Kalisch in Alagoas und Pfarrer Johannes
Barbrock in Bacabal unterstützt. Besonders soll
die Ausbildung und der Zugang junger Brasilianer
zur Arbeitswelt gefördert werden. Jeder zweite
Brasilianer ist jünger als 25 Jahre. Die
Ausbildungsförderung des Kolpingwerkes in
Brasilien zielt darauf ab, ein Leben ohne fremde
Hilfe führen zu können. Nur wenn es dauerhaft
gelingt, den Menschen dort mit ihrer Arbeit eine
eigene Zukunftsperspektive zu geben, können wir
die Hoffnung haben, daß auch der Regenwald
überlebt. Durch die Gebrauchtkleidersammlung
werden auch Arbeitsplätze gefördert, da das
Sortieren der Altkleider auch heute noch reine
Handarbeit ist, so Aktionsleiter Günter Pilz.
Ganze 50 % der Kleidung, die einer
Wiedeiwerwertung zugeführt werden, sind noch
tragbar. Besonders gut erhaltene Kleidung wird
vom Förderkreis Brasilien per Schiffs-Container
direkt nach Brasilien versandt. Der Rest wird zu
Putzlappen und Dämmstoffe der Industrie
verarbeitet. Da das Sortieren der Altkleider auch
heute noch reine Handarbeit ist, um gebrauchte
Kleidung einer sinnvollen Verwertung zuzuführen,
werden hier in Deutschland durch die
Sortierbetriebe ebenfalls Arbeitsplätze
geschaffen. Durch die Wiederverwertung der
meisten Gebrauchtkleider leistet die Aktion
Brasilien seit über 25 Jahren einen aktiven
Dienst zum
Umweltschutz.
Von 1973 bis 1998
- waren mehr als 100.000 Helfer unterwegs
- kamen ca. 25.000 Fahrzeuge zum Einsatz
- wurden 5 Millionen Kleiderbeutel
verteilt, abgeholt und in 1.000
Güterwaggons verladen

13.500 Tonnen gesammelte
Altkleider haben dazu beigetragen, daß
rund 6 Mio. Mark durch die Erlöse zur
Verfügung standen.
Damit konnten im
armen Nordosten des Landes und in den
Slumsiedlungen der Großstädte mehr als
130 Sozialzentren eingerichtet werden.
Kolping fördert dabei besonders die
Selbstorganisation der Menschen als Hilfe
zur Selbsthilfe.
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Jährlich erhalten:
- 2.500 Jugendliche und Erwachsene
Unterricht im Lesen und Schreiben
- machen 20.000 junge
Menschen eine Berufsausbildung
- werden 4.000
Menschen durch Hilfe im Handwerk
unterstützt.
- bekommen 3.500
Menschen durch Hilfe in der
Landwirtschaft eine Perspektive.
- werden 140
Frauengruppen unterstützt.
Rund 300.000
Menschen erhalten in den Sozialzentren
Lebensmittel, Kleidung, Medikamente und
Rechtsbeistand.
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25 Jahre
Aktion Brasilien"
Die Aktion Brasilien",
eine Gemeinschaftsaktion katholischer
Pfarreien und Verbände im Bistum Fulda
unter Federführung des Kolpingwerkes,
besteht 25 Jahre. Aus diesem Anlaß
findet am 16. Mai um 9.30 Uhr im Fuldaer
Kolpinghaus eine Jubiläumsfeier statt,
an der auch mehrere der in Brasilien
tätigen Fuldaer Diözesanpriester - so
Dr. Willi Link, Helmut Henning und Alois
Hartmann - sowie brasilianische Gäste
teilnehmen werden.
Zurück
1972 hatte der ehemalige
Hünfelder Heinrich Beck den
entscheidenden Impuls gegeben, die
Altkleidersammlungen wieder aufzunehmen,
die schon einmal in den 60er Jahren
stattgefunden hatten. 1973 wurde dann im
Bistum Fulda die (vom Internationalen
Kolpingwerk bereits 1968 in Salzburg
beschlossene) Aktion
Brasilien" ins Leben gerufen.
Pfarreien und viele Verbandsgruppen
wurden zum Mitmachen motiviert. Aus der
anfänglichen Skepsis entwickelte sich so
mit den Jahren eine in den deutschen
Diözesen wohl einmalige
Gemeinschaftsaktion. Später schlossen
sich sogar Pfarreien aus der
Nachbardiözese Mainz an.
Vieles
konnte dank der kontinuierlichen
finanziellen Hilfe aus der Heimat für
kirchliche Sozialprojekte von Fuldaer
Diözesanpriestern in Brasilien, für
engagierte kirchliche Basisgruppen, für
die Berufsausbildung junger Menschen,
für Sozialzentren, Handwerk und
Wohnbauförderung getan werden. In
zweieinhalb Jahrzehnten wurden im Bistum
Fulda 13,5 Millionen Kilo
Gebrauchtkleider gesammelt und in ca.
1000 Eisenbahnwaggons und Lastwagen
verladen. Durch diese Sammlungen und
weitere Aktionen sowie öffentliche
Mitteln konnten insgesamt rund 6
Millionen Mark bereitgestellt werden.
Damit wurden z. B. 130 Sozialzentren
geschaffen, werden jährlich für rund
300.000 Menschen, Kleidung, Medikamente
und Rechtsbeistand beschafft. Dank dieser
Unterstützung werden täglich 7.500
Kinder in 200 Gruppen versorgt, bekommen
jedes Jahr ca. 2.500 Jugendliche und
Erwachsene Unterricht im Lesen und
Schreiben, erhalten rund 200.000 junge
Menschen eine Ausbildung. Rund 400
Menschen erfahren jährlich
Unterstützung im Handwerk und ebenso
viele eine Perspektive durch Hilfe in der
Landwirtschaft. Rund 2.700 Frauen
erhalten in 140 Gruppen Hilfen
verschiedener Art. Etwa 1.000 Familien
sind an einem
Wohnungsbau-Förderungsprogramm
beteiligt.
Dank an Helfer und
Spender
Mit
rund 550 Tonnen Altkleidern konnte auch
die Jubiläumsaktion Aktion
Brasilien" 1998 wieder mit einem
großen Erfolg abgeschlossen werden. Von
dieser Tonnage erhält der Förderkreis
Brasilien etwa 100 Tonnen für den
direkten Kleiderversand per
Schiffscontainer nach Brasilien. Nach
Mitteilung von Aktionsleiter Günter Pilz
(Fulda) ist mit einem finanziellen
Reinerlös von etwa 300.000 Mark für die
kirchlichen Sozialprojekte in Brasilien
zu rechnen. Wieder haben sich etwa 5.000
Helfer mit 1.000 Fahrzeugen an der
Sammlung beteiligt, laut Günter Pilz
ein großartiges Zeichen der
Solidarität und Verbundenheit mit den
Ärmsten der Armen in Brasilien".
(»Bischöflicher Pressedienst 98-14)
Zurück
Die
Pfarrei Schröck unterhält Beziehungen
über das Kolpingwerk zu
»
Pfr. A. Hartmann, Brasilien
Paroquia Santa Monica,
Salvador-Bahia
Fax 00/55/71/395-3172
Förderkreis
Brasilien
»
http://www.foerderkreis-brasilien.de/index.html
Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Kontaktadresse Deutschland:
Gertrud Baumgarten
Oderstr. 1
36043 Fulda
Telefon: 0661/41643
Telefax: 0661/47284
E-Mail:
info@foerderkreis-brasilien.de
Bankverbindung:
Sparkasse Fulda
BLZ 530 501 80
Konto-Nr. 40 032 722
IBAN: DE09 5305 0180 0040 0327 22
von
1996 bis zu seinem Tod auch zu Bischofsvikar
Johannes Kalisch, Brasilien (verst. 1999)
Internationale »Kolpingwerk
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