Kolpingfamilie
organisiert neues Pfarrbüro in Schröck
gewissermaßen über Nacht
Nikolaus war schon
vorbei und Weihnachten stand noch vor der Tür, da
bescherte eine Blitzaktion der örtlichen
Kolpingfamilie der Pfarrei St. Michael und St.
Elisabeth die komplette Neuausstattung des
Pfarrbüros. Und das zum Nulltarif.
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| Blick ins
"alte Büro" |
Pfarrhaus |
Besprechungsraum |
Großzügige
Arbeitsflächen |
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28 neuwertige Stücke
aus den Büros eines großen deutschen Unternehmens
waren wegen eines Umzugs übrig und viele andere
Teile hatte bereits die Entsorgung gefressen. Vom
Schreibtisch über Schränke bis zur Bestuhlung war
alles zu haben. Gut erhalten und nach den Richtlinien
für moderne Arbeitsplätze konzipiert.
"Geplant war die
Modernisierung unseres Büros schon lange",
träumte Pfarrer Stefan Krönung schon seit einiger
Zeit, " aber ich lebe hier in einer Pfarrei, wo
Wünsche und Träume auch in Erfüllung gehen. Oft
sogar über Nacht und ohne Kosten für die
Kirchenkasse."
Mit braven
Kolpingsöhnen konnte in einer gemeinsamen Aktion das
gebrauchte Büromobilar vergangene Woche im Lastwagen
verladen und bei Schnee und Eis nach Schröck
gebracht werden.
Dort wurde in wenigen
Stunden das alte Pfarrbüro aufgelöst. Der alte
Schreibtisch, der schon mehreren Pfarrern in drei
Pfarreien als Arbeitswerkzeug gedient hatte, konnte
in den Ruhestand wandern. Alte Schränke dienen nun
den Altakten aus dem 17. und 18. Jahrhundert als
Archiv.
Mit fachkundigen und
flinken Händen richtete die Kolpingfamilie am
letzten Samstag die beiden Büroräume der Pfarrei
ein, denn vom Möbelschreiner bis zum Kraftfahrer,
sind bei Kolping viele Berufe vertreten.
"Da
wird unsere Pfarrsekretärin am Montag aber
staunen", schmunzelt Pfarrer Stefan Krönung,
während er Aktenordner und Papiere bewegt,
"Frau Krahn hat mich gar nicht ernstgenommen,
als ich Ihr sagte, daß wir ein neues Büro
bekommen!"
Nach dem
arbeitsreichen Wochenende wird der Betrieb in der
Vorweihnachtszeit wieder gewährleistet sein.
Schließlich ist ein Pfarrbüro für die Organisation
und Kommunikation innerhalb einer Kirchengemeinde
nicht wegzudenken. Fäden laufen hier zusammen und
sie werden jetzt im neuen, hellen und gut
ausgestatteten Pfarrbüro weiter gesponnen und
geknüpft.
Seit 50 Jahren gibt es
eine
Kolpingfamilie am Ort und immer wieder aufs Neue
beweist sie, wie Idee und Tat zum Aufbau der
Kirchengemeinde in der Praxis aussehen. Dafür
herzlichen Dank!
Zur Neueröffnung des
Pfarrbüros in der Kettelerstr. 12 am Mittwoch,
16.12.98 gabs ein kleines Fest. Die Besucher
erhielten eine persönliche Führung durch den
Pfarrer und einen Willkommenstrunk.
Unsere Adressen und Kontakte
Per Email: buero@pfarrei-schroeck.de
Im Internet:
www.pfarrei-schroeck.de (
Siehe auch Mailingliste )
Pfarrbüro:
Kettelerstr. 12 - Tel. 06424-92230
Pfarrsekretärin: Edeltraud Krahn
(PfarreiSchroeck@gmx.de)
Konto der
Kirchengemeinde:
7050968 bei der Marburger Bank
(BLZ 533 900 00)
Weiteres:
Tel. +49 (0) 6424-92230
Fax 92231
EPlus 0177-2201291 (auch SMS)
Lit.:
Entsorgte Möbel für das Pfarrbüro.
In:
Bonifatiusboten, Nr. 3/17. Januar 1999 (BF), S. 19.
Notizen zum Pfarrsekretariat
Gut funktionierende
Pfarrbüros mit guten Mitarbeitern sind für das
Funktionieren von Teamlösungen äußerst wichtig. In
diesen Büros muß nicht nur die Verwaltung
abgewickelt werden, vielmehr ist die Pfarrsekretärin
Bindeglied zum Seelsorger.
http://kirche.kath.de/svpk/1/pnode7.html
Neben aller Betonung
der Professionalisierung der Verwaltung hat ein
Pfarrsekretaritat eine große pastorale Bedeutung.
Die Bediensteten im Pfarrbüro sind wichtig als
Bindeglieder zwischen den Seelsorgern und den
Gemeindemitgliedern.
Berufliche Mitarbeiter/innen im Pfarrbüro, aber auch
Küster und Organisten sind häufig erste
Anlaufstelle für Menschen und deren
unterschiedlichste Anliegen und Nöte. Deshalb ist
ein qualifiziertes psychologisches Grundlagenwissen,
eine geregelte Weiterbildung und eine ständige
Begleitung dieser Mitarbeiter notwendig.
Im Mai 2000 ist die
Gründung eines eigenen Berufsverbandes für
Pfarrsekretärinnen geplant.
Fortbildungsangebote
gibt es beispielsweise im Haus Werdenfels (bei
Regensburg). In unserer Region treffen sich
Sekretärinnen in regelmäßigen Abständen zum
Meinungsaustausch. Auch hat das Bistum Fulda seit
1999 Einführungsveranstaltungen und Fortbildungen in
bescheidenen Umfang im Programm.
Arbeitsfelder:
Pfarrchronik -
Was ist ein Gemeindebrief?
Jahreschronik in der Pfarrei St. Michael und St.
Elisabeth -
KKZ etc. - Postagentur/Postbank
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