Z u m A n f a n g | w e i t e r
Irgendwann in der Zeit
nach dem hl. Bonifatius hat der katholische
Glaube in unserem Raum Wurzeln geschlagen. In
den Orten des Umfelds schon sehr früh
(Amöneburg!).
In der
Marburg selbst entstand im Jahre 1227 ein
Pfarrei durch Abtrennung von der St.
Martinspfarrei Oberweimar, als kurz zuvor der
kleine Marktort unterhalb der Burg Stadt
geworden war. Genau 300 Jahre währte das
katholische Gemeindeleben, ergänzt durch die
Klöster als Sammelpunkte von Frömmigkeit
und Caritas, Bau- und Kunstwerke dieser drei
Jahrhunderte prägen noch heute das Stadtbild
und tragen für Einheimische und Besucher
wesentlich zum kulturellen Reiz der Stadt
bei.
Die Einführung der
Reformation 1527 beendete für 260 Jahre das
katholisch-kirchliche Leben in der Stadt der
hl. Elisabeth.
Es war ein evangelische
Christ und Medizinprofessor Baldinger, der
maßgeblich beim hessischen Landgrafen die
Wiederzulassung des "Römisch
Catholischen Religions Exercitiums"
erwirkt hat. Am 3. Adventssonntag 1788 war es
soweit, daß ein Mainzer Diözesanpriester
eine kleine Gemeinde unter ärmlichen
Verhältnissen zur Feier der heiligen Messe
in der Kapelle des Deutschordenshospitals
neben der Elisabethkirche versammeln konnte.
Seit 1821 gehören die
Gemeinden Marburgs und seiner Stadtteile zum
Bistum Fulda.
1956 wurden die
Pfarreien des Dekanats vom Dekanat Amöneburg
abgetrennt. Mit ihm zusammen bilden Sie die
"Region West" im Bistum Fulda.
Seit der Gebietsreform
1974 sind es im Stadtgebiet inzwischen sechs
Pfarreien (Bauerbach, Cappel, Schröck,
Marburg (3)), die im katholischen Dekanat
Marburg liegen.
Dechant war als
Nachfolger von (+) Dr. Winfried Leinweber bis 2001 Pfr. Dr. Alois Hilbert,
Marburg.
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Kleine Geschichte des Bistums
Fulda
- Cappel
- Schröck
Kirchenstrukturen der Region
West (Marburg u. Amöneburg)
Links aus der Kirchenregion
REGION
WEST im Bistum Fulda - Kirchen und Pfarreien