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Diakonenweihe im Fuldaer Dom

Weihbischof Diez weiht Diakone und Ständige
Diakone
Weihbischof Prof. Dr.
Karlheinz Diez wird am Samstag, 26. Mai, im Rahmen eines feierlichen
Gottesdienstes um 10 Uhr im Fuldaer Dom drei Priesteramtskandidaten und vier
Bewerbern für den Ständigen Diakonat die Diakonenweihe spenden. Zu Diakonen
geweiht werden Holger Heil aus der Pfarrei St. Nikolaus u. Valentin in
Petersberg-Steinhaus, Jürgen Kempf aus der Pfarrei Märiä Himmelfahrt
Zella/Rhön und Andreas Schött aus der Pfarrei St. Peter u. Paul zu Dermbach.
Zu Ständigen Diakonen geweiht werden Markus Agricola aus der Pfarrei St.
Elisabeth zu Kirchhain, Godehard Grammel aus der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit
Künzell-Pilgerzell, Michael Harth aus der Pfarrei St. Wendelin in
Freigericht-Neuses und Roland Nink aus Maria Himmelfahrt in
Flieden-Buchenrod, das zur Pfarrei St. Bartholomäus Neuhof-Hauswurz gehört.
Zeitungsartikel
der FZ 29.05.2007
Fuldaer Zeitung
Aufnahme unter Kandidaten für Diakonat
für Markus Agricola
Im Rahmen einer Eucharistiefeier am Montag, 8. Januar, in der
Bonifatiuskrypta des Fuldaer Domes hat Weihbischof Johannes Kapp die
Theologiestudenten Holger Heil (Petersberg-Steinhaus), Jürgen Kempf (Zella)
und Andreas Schött (Dermbach) unter die Kandidaten für Diakonat und
Presbyterat sowie Markus Agricola (Kirchhain), Godehard Grammel (Künzell-Pilgerzell),
Roland Nink (Flieden-Buchrod) und Michael Harth (Freigericht-Neuses) unter
die Kandidaten für den Ständigen Diakonat aufgenommen.
Bilderseite
unter
http://www.schoene-nachrichten.de/?p=598
In seiner Ansprache ging der Weihbischof vom Evangelium von den vier durch
Jesus in seine Nachfolge gerufenen Jüngern aus. Zunächst einmal sei da
Petrus, der dann einer der Hauptbeteiligten beim Gang Jesu auf dem Wasser
gewesen sei. Jesus habe dazu aufgefordert, ins Boot zu steigen und
loszufahren – dies gelte in dieser Stunde auch für die Kandidaten für
Diakonat und Presbyterat in demütigem Selbstbewusstsein und froher
Dienstbereitschaft, betonte Kapp.
Bei der Fahrt auf dem See sei es zu einem Sturm gekommen, der die Jünger in
Angst versetzte – Petrus sei losgestürmt, um auf dem Wasser Jesus
entgegenzugehen, den er nur noch vor Augen gehabt habe. „Wo Jesus steht, ist
für ihn Halt und fester Grund, aber dann wird seine Glaubenskraft
angefochten, sein Vertrauen sinkt – und mit ihm auch er selbst.“
Jesus habe Petrus dann aus seiner
Verzweiflung ins Boot gezogen. „Habt Vertrauen, ich bin es, fürchtet euch
nicht!“ habe er zu den Jüngern gesagt. Andreas habe sich als der für andere
Menschen Ansprechbare und Aufmerksame erwiesen, so auch, als er Jesus danach
fragte, wo er wohne – eine „Erstbegegnung und wohl auch Vorentscheidung für
die endgültige Berufung“, wie der Weihbischof meinte. Danach habe Andreas
noch andere zu Jesus hingeführt.
Jakobus sei ebenfalls einer der vertrautesten Apostel Jesu geworden. „Mit
Leidenschaft setzte er sich für Jesus ein und suchte die Menschen, eckte
aber auch an, was für ihn, den steten Pilger für Christus und zu den
Menschen, dazu führte, dass er der erste Blutzeuge unter den Aposteln
wurde.“ Schließlich sei da noch Johannes, der von Anfang an an der Seite des
Herrn gewesen und sein „Lieblingsjünger“ genannt worden sei. Er sei bis
zuletzt unter dem Kreuz bei Jesus geblieben, so dass dieser ihm seine Mutter
anvertraut habe. „Mit Maria und durch sie konnte er, können wir und können
Sie dem Herrn ganz nahe sein“, betonte der Weihbischof am Schluss.
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