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Hinweise zu Film- und Fotoaufnahmen
"Wenn Sie nicht da stehen, wo ich gerade stehe", habe ich schon zu manchen Videofilmern gesagt, "dann können Sie von dort aus Ihre Aufnahmen machen."
Es ist selbstverständlich, dass Brautleute Erinnerungen an ihre Hochzeit haben möchten. Schließlich will ja auch Uroma Leni, die bettlägerig zu Hause bleiben muss, etwas davon mitbekommen. Und trotzdem beschleicht mich ein ungutes Gefühl, wenn ich mich an so manches "Blitzlichtgewitter" erinnere oder die Viertelstunde Verspätung, die ich beim Traugottesdienst in Kauf nehmen musste, weil der Fotograf mit Ausrüstung und Gerät nicht rechtzeitig kam.
In einem Faltblatt habe ich einmal folgende Tipps gegeben: [TIPP: Zur Weitergabe (ASCII) an den Fotografen gedacht]
Fotografieren bei Trauungen
Hauptaufgabe eines Fotografen ist es, folgendes festzuhalten:
- den Einzug
- das Brautpaar vor dem Altar
- das Wechseln der Ringe
- wenn der Priester die Stola über die zum Handschlag verbundenen Hände des Brautpaares legt
- den Trauungssegen, wenn der Priester seine Hände über das Brautpaar ausbreitet
- den Auszug
- Der Fotograf sollte alles unterlassen, was Gottesdienst und Trauung stört, zum Beispiel:
- ständiges Herumlaufen
- Fotografieren des Brautpaares und der Gläubigen während der Predigt und während der Messfeier
Nicht fotografiert werden darf die Spendung der hl. Kommunion in der Messfeier. Dies gilt sowohl für den Kommunionempfang des Brautpaares als auch für den der Gläubigen.
Viele Bistümer haben "Verordnungen" hierfür erlassen, die Ihnen die Bischöflichen Behörden gerne zusenden.Ich bin Ihnen dankbar, wenn Sie dies beachten würden und wünsche allen Fotografen und den Brautpaaren "Gute Aufnahmen!"
Gute Tipps und Knowhow hat der Online-Fotolehrgang auf
http://www.striewisch-fotodesign.de/lehrgang/lehrg.htm
Sein erster Rat: "Wenn irgend möglich, den Fotoauftrag ablehnen!" - denn es ist eine anstrengende Angelegenheit.
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