Ehe und
Familie - in guter Gesellschaft
Hirtenwort der deutschen Bischöfe zum
Familiensonntag am 17. Januar 1999
Die Bischöfe unterstreichen
darin, daß Ehe und Familie in besonderer Weise der
Würde von Mann und Frau und dem menschlichen
Grundbedürfnis nach Liebe und Geborgenheit
entsprechen.
Zugleich kritisieren sie manche "strukturellen
Rücksichtslosigkeiten" gegenüber Familien und
fordern verbesserte gesellschaftliche
Rahmenbedingungen. An die Familien geht der Appell,
selbst politisch aktiv zu werden und sich in
Familienverbänden und -gruppen für ihre Belange
einzusetzen.
Ehe und Familie zeichnen sich durch die unbedingte
Verläßlichkeit aus, mit der die Ehepartner einander
und ihre Kinder annehmen, heißt es in dem
Hirtenwort. Dieser Wille zur vorbehaltlosen
gegenseitigen Annahme brauche einen festen Rahmen und
rechtlichen Schutz. Nur die verbindliche
Bereitschaft, in allen Lebenslagen füreinander
einzustehen, schaffe auch einen angemessenen Rahmen
für die Übernahme von Elternverantwortung. Daher
stütze sich die Familie nach christlichem
Verständnis auf die Ehe.
Dabei verschließen die Bischöfe nicht die Augen
davor, daß es Konflikte und Krisen, Scheitern und
Versagen gibt. Gott sei auch denen nahe, deren Ehe
zerbrochen sei. Dies sollten die Kirche und die
Christen in ihrem Handeln glaubwürdig bezeugen.
Unsere Gesellschaft stehe in der Gefahr einer
"Familienvergessenheit", stellen die
Bischöfe fest. Die Politik müsse der grundlegenden
gesellschaftlichen Bedeutung der Familie gerecht
werden und den Familien die gleiche Aufmerksamkeit
schenken wie etwa den Standortbedingungen der
Wirtschaft. Am besonderen Schutz der Verfassung für
Ehe und Familie sei unbedingt festzuhalten. Dieser
sei keine Privilegierung gegenüber anderen Formen
des Zusammenlebens, sondern im besonderen Charakter
und den besonderen Leistungen von Ehe und Familie
begründet.
(Schriften - Die deutschen Bischöfe Nr.61) - als
PDF-Datei: http://dbk.de/schriften/schriften1.html
Pressestelle der Deutschen
Bischofskonferenz
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Fax: 0228 103 254
Deutsche
Bischöfe warnen vor "Entwertung der Ehe" -
Hirtenschreiben angekündigt
Auf die Vorschläge des
Bundesjustizminsteriums, Ehescheidungen im Falle
einer einvernehmlichen Trennung dem Standesbeamten zu
übertragen, antworten die Bischöfe auf der
Herbstvollversammlung in Fulda: Sie warnen vor einer
Entwertung der Ehe.
Ebenso unannehmbar sei die Forderung nach einer
unterschiedslosen Gleichstellung von Ehe und
nichtehelichen Lebensformen sowie
gleichgeschlechtliche Partnerschaften.
MENSCHLICHE SEXUALITÄT
PÄPSTLICHER RAT FÜR DIE FAMILIE. »MENSCHLICHE SEXUALITÄT: WAHRHEIT UND
BEDEUTUNG.
Orientierungshilfen für die Erziehung in der
Familie.
26 May 98
Der "PÄPSTLICHER RAT
FÜR DIE FAMILIE" hat in einem »"VADEMEKUM FÜR BEICHTVÄTER" zu einigen Fragen der
"Ehemoral" Stellung genommen. (12. Februar
1997)
WWW.VATICAN.VA - Official
web site of the Holy See
»GENARALAUDIENZ. Mittwoch 5. Februar 1997.
Der Vatikan hat angesichts
steigender Scheidungszahlen und der Bedrohung von Ehe
und Familie eine intensivere kirchliche Vorbereitung
von katholischen Brautpaaren auf die Ehe gefordert.
In einem am 27.05.96 im Vatikan veröffentlichten
dreißig Seiten umfassenden Dokument des Päpstlichen
Familienrats wird der Wert der vorehelichen
Keuschheit hervorgehoben und luxuriösen Hochzeiten
eine Absage erteilt. Das Papier trägt den Titel »"Vorbereitung auf das Sakrament der
Ehe".
BRIEF AN DIE FAMILIEN
1994 - »JAHR DER FAMILIE. BRIEF PAPST
JOHANNES PAULS II. AN DIE FAMILIEN.
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Fakultät der Universität Würzburg betreut das
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Katholische Kirche unter »www.katholische-kirche.de.
Der Webserver des Vatikan:
»http://www.vatican.va/search/ricerca_de.htm
Die Deutsche
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Weitere Quellen und Hinweise
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