Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
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Familiengottesdienstkreis
Gottesdienst für Kinder- und Familien

Kinder- und Familiengottesdienste in der Pfarrei (zB Ostern 1999)

Wie werden Familiengottesdienste gemacht?
Rückblicke auf 1998 ... 2000 ...
Planung & Termine  

Liturgie in der Pfarrei

 


Wie werden
Familiengottesdienste vorbereitet?

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Vielleicht fragt sich der Eine oder Andere in der Gemeinde wie die Gestaltung des Familiengottesdienstes zu Stande kommt. Wir haben zwei verschiedene Möglichkeiten der Vorbereitung. Zum einen gibt es etliche Bücher oder die "Kindermessbörse", hier werden Gottesdienstideen für Interessierte veröffentlicht, die in irgendeiner deutschen Kirchengemeinde schon einmal vorgetragen wurden.

Die zweite Möglichkeit ist die, das wir das Evangelium des betreffenden Sonntags lesen und diskutieren. Diese Art der Vorbereitung praktizieren wir seit einem knappen halben Jahr. Durch die Auseinandersetzung mit dem Text des Evangeliums entstehen allmählich Ideen, wie man den Inhalt mit den Kindern umsetzen kann. Häufig entsteht dabei die Situation, daß wir die Inhalte des Evangeliums auf die heutige Zeit , auf unsere Lebenssituation übertragen oder dies zumindest versuchen.

Wir feiern Familiengottesdienst ... Kinder formieren sich zur EvangeliumsprozessionSteht das Gerüst für die Gottesdienstgestaltung, werden die Fürbitten formuliert. Diese Aufgabe übernimmt entweder Eine von uns oder wir denken uns die Texte gemeinsam aus. Zum Schluß werden noch die passenden Lieder ausgesucht. Hier ist unser großes Problem, daß wie immer noch jemand suchen, der uns die rhythmischen Lieder zur Gitarre begleitet.

Bei diesen Vorbereitungen, die 1-2 Abende beanspruchen, begleitet uns Pfr. Krönung noch und unterstützt uns mit Kräften. Freitag nachmittags vor dem betreffenden Sonntag laden wir dann die Kinder zur Probe ein.

Die Gestaltung des Gottesdienstes selbst vorzunehmen hat den Vorteil, daß wir uns alle intensiv mit dem Text des Evangeliums auseinander setzen. Da wir in unserer Kirche vom Platz her sehr eingeschränkt sind, können wir Ideen auch nur danach ausführen wie uns der Altarraum zu Verfügung steht.

Zu Weihnachten 1997 können wir schon auf eine zweijährige kontinuierliche Arbeit zurückblicken, die hier und da schon Früchte trägt durch interessierte Kinder und gut besuchte Gottesdienste.

Normalerweise findet der Familiengottesdienst am 1. Sonntag im Monat statt, wobei wir aber offen sind für aktuelle Feste im laufenden Kirchenjahr.

Jahresrückblick 2001

Auch im Jahr 2001 können wir wieder auf eine Reihe von Familiengottesdiensten in unserer Gemeinde zurückblicken. Viele dieser Gottesdienste waren erstaunlich gut besucht und das zeigt zum einen, dass dieser Gottesdienst gerne von Familien mit Kindern besucht wird und zum anderen ist es unser Lohn für die Vorbereitungen.
Im Februar haben wir im Sonntagsgottesdienst Maria Lichtmeß aufgegriffen zum Thema "Mache dich auf und werde Licht".
Am Karfreitag haben wir mit mehr als 40 Kindern einen Kreuzweg „gelegt" Nach der Kettmethode sind wir den Weg mit Jesus gegangen und haben sein Leiden durch Tücher, Steine und Dornen zum Ausdruck gebracht.
Im Mai haben wir das „Rüstzeug" für die Prozessionen zusammen gepackt.... Schuhe.....Rucksack..... Kreuz....usw. und sind mit zum Zechspankreuz gegangen.
Im September begrüßten uns die neuen Kommunionkinder als Indianer und erzählten uns etwas über die verschiedenen Religionen der Welt.
Der Weltmissionssonntag stand unter dem Motto „Frieden, Versöhnung, Gerechtigkeit". Hier haben die Kinder in einer Pantomime Streit und Versöhnung dargestellt.

Zu Beginn des Jahres haben wir das Liederbuch Effata eingeführt. Mit Brigitte Braun, die uns mit der Gitarre begleitet, konnten wir doch einige neue Lieder einstudieren. Ihr gilt ein ganz herzliches Danke schön für diesen Einsatz. So kommen wir allmählich unserem Ziel auch hier etwas näher in den Familiengottesdiensten moderne geistliche Lieder mit der Gemeinde zu singen.

Eine weitere größere Aufgabe schwebt noch im Raum. Wir wollen für unsere Gottesdienste und die Kommuniongruppen biblische Figuren herstellen. Damit können Geschichten aus der Bibel nachgespielt werden. Etwa 20 Figuren sind im Grundgerüst zusammengebaut und im Januar wollen wir versuchen, sie fertig zu stellen. Da viel kniffelige Arbeit und Fertigkeiten an der Nähmaschine gefragt sind, hoffen wir noch auf die Mithilfe anderer Gruppen und Kreise in unserer Kirchengemeinde.

Nun wünschen wir allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2002

Gabi Schopferer, Adelheid Schick, Anna Sauer, Regina Stöhr, Sabine Gerdes, Christa Nahrgang und Pfarrer Krönung

Das Jahr 2000

Als Familiengottesdienstkreis möchten wir Kindern die Möglichkeit bieten, in Gemeinde und Gottesdienst hineinzuwachsen. Hierbei versuchen wir, einzelne Elemente der Messe, wie zum Beispiel das Evangelium, die Fürbitten oder das Vater Unser kindgerecht zu gestalten. In diesem Jahr war unser erster Familiengottesdienst am Faschingssonntag, an dem die Kinder in ihren Kostümen kommen durften. Der Wortgottesdienst am Aschermittwoch sollte den Kindern die Bedeutung der Asche erklären. Die Geschichte von Jesus, der die Geldwechsler aus dem Tempel trieb, war am 26. März Thema unseres Gottesdienstes. Die Kinder sollten verstehen lernen, dass ein Gotteshaus keine Räuberhöhle ist. Am Karfreitag gestalteten wir mit den Kindern die Kreuzwegandacht im Pfarrheim. Der Mittelpunkt dieses Gottesdienstes war ein großes Holzkreuz. Die Kinder trugen das Kreuz im Anschluß an die Andacht in die Kirche. Gemeinsam mit der Frauengemeinschaft feierten wir am 14. Mai Muttertag. Unser Thema am 27.August war: "Brot und noch viel mehr". Gemeinsam mit den Ministranten brachten die Kinder die Gaben zum Altar. "Was ist ein Labyrinth?" Diese Frage stellten wir uns im September. Am Weltmissionssonntag war Inhalt unseres Gottesdienstes: "Menschen, die unter Fesseln leiden". Hohen Besuch hatten wir am 19. November in unserer Kirche: „Die heilige Elisabeth". Die letzte Aktion in diesem Jahr wird die Kinderkrippenfeier am 24.Dezember sein.

Zum Abschluß noch eine Bitte an alle Kinder: Kommt bitte zu den Proben für unsere Gottesdienste, denn nur mit Eurer Hilfe können wir diese lebendig gestalten.
Wir wünschen allen ein friedliches Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Jahr 2001

Sabine Gerdes, Christa Nahrgang, Anna Sauer, Adelheid Schick, Gaby Schopferer, Regina Stöhr und Pfarrer Stefan Krönung

Jahresrückblick 1998

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In diesem Jahr haben wir die Evangelien von Lukas gehört. Das war für unseren 1. Familiengottesdienst im Januar Anlass uns einmal in die Zeit zurück zu versetzen, wie es damals vor 1800 Jahren gewesen sein mag, als Lukas in seinen Worten für die Bibel schrieb. Eine Reihe von vielen verschiedenen Bibeln, u.a. eine sehr alte Schröcker Kirchenbibel, konnten nach dem Gottesdienst bestaunt werden.

Zu einem lustigen Faschingsgottesdienst stellten sich die Kinder in ihren Kostümen vor und wir hörten die Geschichte von König David, wie er fröhlich vor der Bundeslade ein Fest gefeiert hat.

Nach einer Pause, bedingt durch die Erstkommunion, folgte der nächste Familiengottesdienst am Pfingstmontag. In vielen verschiedenen Sprachen hörten wir das Vater unser.

Gerne erinnern wir uns auch noch an das Rollenspiel vom "Barmherzigen Samariter", das uns Fam. Gerdes so gelungen vorführte und uns damit auch Parallelen zu unsrem heutigen Leben aufzeigte.

Zum Erntedank riefen uns die Kinder ins Gedächtnis, daß "Ernten" nicht selbstverständlich ist.

Die Adventszeit führt uns vom Tannenbaum zum Lebensbaum. Durch sein immerwährendes Grün gibt er Zeichen der Hoffnung, Sinnbild für Beständigkeit und Freude, ist Symbol, das uns Kraft und Trost schenkt und diese Gaben können wir auch auf Gottes Geist übertragen.

Der Weltmissionssonntag stand ganz im Zeichen der Entwicklungshilfeländer, ein kleiner Bazar mit Kunsthandwerk, Dias aus Burkina Faso, zum Mittagessen Hirse mit Gemüsesoße und zum ersten Mal in unserer Gemeinde Produkte aus dem "Fairen Handel". Die GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt) kauft direkt von kleinbäuerlichen Genossenschaften Lebensmittel, Tee, Kaffee, sowie Textilien und Kunsthandwerk. Dadurch erhalten die Bauern bessere Preise und ihr Absatz ist gesichert.

Deshalb ist es uns ein Anliegen auch in unserer Gemeinde diese Produkte jeden Monat jeweils nach dem Familiengottesdienst (bzw. der Samstagabend Messe) anzubieten. Dadurch unterstützen wir die armen Bauern in den Entwicklungshilfeländern.

Normalerweise findet der Familiengottesdienst am 1. Sonntag im Monat statt, wobei wir aber offen sind für alle Feste im laufenden Kirchenjahr.

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Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

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 Update 31.05.11

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