[Zurück]
Vielleicht fragt sich
der Eine oder Andere in der Gemeinde wie die
Gestaltung des Familiengottesdienstes zu Stande
kommt. Wir haben zwei verschiedene Möglichkeiten der
Vorbereitung. Zum einen gibt es etliche Bücher oder
die "Kindermessbörse", hier werden
Gottesdienstideen für Interessierte veröffentlicht,
die in irgendeiner deutschen Kirchengemeinde schon
einmal vorgetragen wurden.
Die zweite
Möglichkeit ist die, das wir das Evangelium des
betreffenden Sonntags lesen und diskutieren. Diese
Art der Vorbereitung praktizieren wir seit einem
knappen halben Jahr. Durch die Auseinandersetzung mit
dem Text des Evangeliums entstehen allmählich Ideen,
wie man den Inhalt mit den Kindern umsetzen kann.
Häufig entsteht dabei die Situation, daß wir die
Inhalte des Evangeliums auf die heutige Zeit , auf
unsere Lebenssituation übertragen oder dies
zumindest versuchen.
Steht
das Gerüst für die Gottesdienstgestaltung, werden
die Fürbitten formuliert. Diese Aufgabe übernimmt
entweder Eine von uns oder wir denken uns die Texte
gemeinsam aus. Zum Schluß werden noch die passenden
Lieder ausgesucht. Hier ist unser großes Problem,
daß wie immer noch jemand suchen, der uns die
rhythmischen Lieder zur Gitarre begleitet.
Bei diesen
Vorbereitungen, die 1-2 Abende beanspruchen,
begleitet uns Pfr. Krönung noch und unterstützt uns
mit Kräften. Freitag nachmittags vor dem
betreffenden Sonntag laden wir dann die Kinder zur
Probe ein.
Die Gestaltung des
Gottesdienstes selbst vorzunehmen hat den Vorteil,
daß wir uns alle intensiv mit dem Text des
Evangeliums auseinander setzen. Da wir in unserer
Kirche vom Platz her sehr eingeschränkt sind,
können wir Ideen auch nur danach ausführen wie uns
der Altarraum zu Verfügung steht.
Zu Weihnachten 1997
können wir schon auf eine zweijährige
kontinuierliche Arbeit zurückblicken, die hier und
da schon Früchte trägt durch interessierte Kinder
und gut besuchte Gottesdienste.
Normalerweise findet
der Familiengottesdienst am 1. Sonntag im Monat
statt, wobei wir aber offen sind für aktuelle Feste
im laufenden Kirchenjahr.
Auch im Jahr 2001
können wir wieder auf eine Reihe von Familiengottesdiensten in
unserer Gemeinde zurückblicken. Viele dieser Gottesdienste waren
erstaunlich gut besucht und das zeigt zum einen, dass dieser
Gottesdienst gerne von Familien mit Kindern besucht wird und zum
anderen ist es unser Lohn für die Vorbereitungen.
Im Februar haben wir im Sonntagsgottesdienst Maria Lichtmeß
aufgegriffen zum Thema "Mache dich auf und werde Licht".
Am Karfreitag haben wir mit mehr als 40 Kindern einen Kreuzweg „gelegt"
Nach der Kettmethode sind wir den Weg mit Jesus gegangen und haben
sein Leiden durch Tücher, Steine und Dornen zum Ausdruck gebracht.
Im Mai haben wir das „Rüstzeug" für die Prozessionen
zusammen gepackt.... Schuhe.....Rucksack..... Kreuz....usw. und sind
mit zum Zechspankreuz gegangen.
Im September begrüßten uns die neuen Kommunionkinder als Indianer
und erzählten uns etwas über die verschiedenen Religionen der
Welt.
Der Weltmissionssonntag stand unter dem Motto „Frieden,
Versöhnung, Gerechtigkeit". Hier haben die Kinder in einer
Pantomime Streit und Versöhnung dargestellt.
Zu Beginn des Jahres
haben wir das Liederbuch Effata
eingeführt. Mit Brigitte Braun, die uns mit der Gitarre begleitet,
konnten wir doch einige neue Lieder einstudieren. Ihr gilt ein ganz
herzliches Danke schön für diesen Einsatz. So kommen wir
allmählich unserem Ziel auch hier etwas näher in den
Familiengottesdiensten moderne geistliche Lieder mit der Gemeinde zu
singen.
Eine weitere größere
Aufgabe schwebt noch im Raum. Wir wollen für unsere Gottesdienste
und die Kommuniongruppen biblische Figuren herstellen. Damit können
Geschichten aus der Bibel nachgespielt werden. Etwa 20 Figuren sind
im Grundgerüst zusammengebaut und im Januar wollen wir versuchen,
sie fertig zu stellen. Da viel kniffelige Arbeit und Fertigkeiten an
der Nähmaschine gefragt sind, hoffen wir noch auf die Mithilfe
anderer Gruppen und Kreise in unserer Kirchengemeinde.
Nun wünschen wir allen
ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2002
Gabi Schopferer, Adelheid Schick,
Anna Sauer, Regina Stöhr, Sabine Gerdes, Christa Nahrgang und
Pfarrer Krönung
Das Jahr 2000
Als
Familiengottesdienstkreis möchten wir Kindern die
Möglichkeit bieten, in Gemeinde und Gottesdienst
hineinzuwachsen. Hierbei versuchen wir, einzelne
Elemente der Messe, wie zum Beispiel das Evangelium,
die Fürbitten oder das Vater Unser kindgerecht zu
gestalten. In diesem Jahr war unser erster
Familiengottesdienst am Faschingssonntag, an dem die
Kinder in ihren Kostümen kommen durften. Der
Wortgottesdienst am Aschermittwoch sollte den Kindern
die Bedeutung der Asche erklären. Die Geschichte von
Jesus, der die Geldwechsler aus dem Tempel trieb, war
am 26. März Thema unseres Gottesdienstes. Die Kinder
sollten verstehen lernen, dass ein Gotteshaus keine
Räuberhöhle ist. Am Karfreitag gestalteten wir mit
den Kindern die Kreuzwegandacht im Pfarrheim. Der
Mittelpunkt dieses Gottesdienstes war ein großes
Holzkreuz. Die Kinder trugen das Kreuz im Anschluß
an die Andacht in die Kirche. Gemeinsam mit der
Frauengemeinschaft feierten wir am 14. Mai Muttertag.
Unser Thema am 27.August war: "Brot und noch
viel mehr". Gemeinsam mit den Ministranten
brachten die Kinder die Gaben zum Altar. "Was
ist ein Labyrinth?" Diese Frage stellten wir uns
im September. Am Weltmissionssonntag war Inhalt
unseres Gottesdienstes: "Menschen, die unter
Fesseln leiden". Hohen Besuch hatten wir am 19.
November in unserer Kirche: Die heilige
Elisabeth". Die letzte Aktion in diesem Jahr
wird die Kinderkrippenfeier am 24.Dezember sein.
Zum
Abschluß noch eine Bitte an alle Kinder: Kommt bitte
zu den Proben für unsere Gottesdienste, denn nur mit
Eurer Hilfe können wir diese lebendig gestalten.
Wir wünschen allen ein friedliches Weihnachtsfest
und ein gesundes und glückliches Jahr 2001
Sabine Gerdes, Christa
Nahrgang, Anna Sauer, Adelheid Schick, Gaby
Schopferer, Regina Stöhr und Pfarrer Stefan Krönung
[Zurück]
In diesem Jahr
haben wir die Evangelien von Lukas gehört. Das war
für unseren 1. Familiengottesdienst im Januar Anlass
uns einmal in die Zeit zurück zu versetzen, wie es
damals vor 1800 Jahren gewesen sein mag, als Lukas in
seinen Worten für die Bibel schrieb. Eine Reihe von
vielen verschiedenen Bibeln, u.a. eine sehr alte
Schröcker Kirchenbibel, konnten nach dem
Gottesdienst bestaunt werden.
Zu einem lustigen
Faschingsgottesdienst stellten sich die Kinder in
ihren Kostümen vor und wir hörten die Geschichte
von König David, wie er fröhlich vor der Bundeslade
ein Fest gefeiert hat.
Nach einer Pause,
bedingt durch die Erstkommunion, folgte der nächste
Familiengottesdienst am Pfingstmontag. In vielen
verschiedenen Sprachen hörten wir das Vater unser.
Gerne erinnern wir
uns auch noch an das Rollenspiel vom
"Barmherzigen Samariter", das uns Fam.
Gerdes so gelungen vorführte und uns damit auch
Parallelen zu unsrem heutigen Leben aufzeigte.
Zum Erntedank riefen uns die Kinder ins Gedächtnis,
daß "Ernten" nicht selbstverständlich
ist.
Die Adventszeit
führt uns vom Tannenbaum zum Lebensbaum. Durch sein
immerwährendes Grün gibt er Zeichen der Hoffnung,
Sinnbild für Beständigkeit und Freude, ist Symbol,
das uns Kraft und Trost schenkt und diese Gaben
können wir auch auf Gottes Geist übertragen.
Der Weltmissionssonntag stand ganz im Zeichen der
Entwicklungshilfeländer, ein kleiner Bazar mit
Kunsthandwerk, Dias aus Burkina Faso, zum Mittagessen
Hirse mit Gemüsesoße und zum ersten Mal in unserer
Gemeinde Produkte aus dem "Fairen Handel".
Die GEPA (Gesellschaft zur Förderung der
Partnerschaft mit der Dritten Welt) kauft direkt von
kleinbäuerlichen Genossenschaften Lebensmittel, Tee,
Kaffee, sowie Textilien und Kunsthandwerk. Dadurch
erhalten die Bauern bessere Preise und ihr Absatz ist
gesichert.
Deshalb ist es uns
ein Anliegen auch in unserer Gemeinde diese Produkte
jeden Monat jeweils nach dem Familiengottesdienst
(bzw. der Samstagabend Messe) anzubieten. Dadurch
unterstützen wir die armen Bauern in den
Entwicklungshilfeländern.
Normalerweise
findet der Familiengottesdienst am 1. Sonntag im
Monat statt, wobei wir aber offen sind für alle
Feste im laufenden Kirchenjahr.
[Zurück]