Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
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Kirchenjahr im Dorf | Hausgottesdienst

Stichwort:
Die österliche Bußzeit - Fastenzeit

Links zum Thema »www.fastenzeit.de 

Am Aschermittwoch beginnt die 40tägige Fastenzeit, mit der sich katholische Christen auf das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten vorbereiten. Diese Wochen werden darum auch „österliche Bußzeit" genannt.
Für das Jahr 2003 rufen Bischöfe und Papst vor allem zu Friedensgebeten auf.

Fastenzeit intensiv für Gebet und Gottesdienst nutzen
Landpfarrei ruft zur Erneuerung auf

Schröck bei Marburg: Im Bistum Fulda ist für die Fortführung des Jubeljahres 2000 das Motto: "Eucharistie - Anfang, Mitte und Ziel unseres Lebens" als Impuls für die Gemeinden gegeben worden. Für die katholische Landgemeinde Schröck bei Marburg kommt die Vorbereitung auf das Kirchweihjubiläum 275 Jahre Kirche St. Michael und St. Elisabeth hinzu. Beide Anliegen möchte Pfarrer Stefan Krönung in der anstehenden Österlichen Bußzeit (Fastenzeit) aufgreifen und in Gottesdienst und Gebet die Gläubigen einstimmen und Impulse geben im Sinne von "Exerzitien im Alltag". Jeden Donnerstag ist Eucharistische Anbetung in der Pfarrkirche (18 Uhr), jeden Dienstag gestaltet die Frauengemeinschaft (kfd) den Kreuzweg, mehrmals in der Woche werden zum ersten Mal gesungenes Morgen- oder Abendlob angeboten, an den Wochentagen und Sonntags finden Eucharistiefeiern statt. Zu Bussgottesdienst und Beichte sind die Gläubigen aufgerufen.

Pfarrer Krönung merkt an: In einer Zeit, da Hektik und Betriebsamkeit oberste Priorität haben, hat es Zeugnischarakter, wenn gläubige Menschen scheinbar sinnlos Zeit für Meditation, für Gebete und für Anbetung verschwenden. Als Christen sagen wir natürlich: Wir schenken Sie Gott, von dem wir unsere vielen Millionen Lebensminuten erhalten haben.

Anregung für die Fastenzeit: www.autofasten.de  oder die Themenseite auf http://www.katholisch.de 

Hintergrundinfo:

Kreuzweg in der PfarrkircheBereits das Konzil von Nicäa (325) kannte eine 40tägige Vorbereitungszeit auf das Fest der Auferweckung Jesu von den Toten. Vorbild hierfür war Jesus selbst, der nach der Taufe im Jordan 40 Tage auf Nahrung verzichtete, wie die Evangelisten Matthäus und Lukas berichten. Ursprünglich stand nicht der Aschermittwoch, sondern der sechste Sonntag vor Ostern am Anfang der „Quadragesima". Doch die Kirche konnte sich den Sonntag nur als Festtag vorstellen, an dem man folglich auch nicht fastete. So wurde schon im sechsten oder siebten Jahrhundert der Beginn der Fastenzeit vom sechsten Sonntag vor Ostern auf den vorhergehenden Mittwoch festgelegt. Die 40-Tage-Frist war damit gewahrt.

Seinen Namen „Aschermittwoch" hat dieser Tag von der Praxis öffentlicher Buße, wie sie die Kirche einst kannte. Die Büßer legten ein Bußgewand an und wurden mit Asche bestreut. Schon in der Antike und im Alten Testament galt Asche als sichtbares Zeichen der Nichtigkeit und Vergänglichkeit. Im 10. Jahrhundert entfiel die öffentliche Kirchenbuße. Was blieb, war der Ritus der Aschenbestreuung. Etwa seit dem 12. Jahrhundert wird dazu die Asche der im Vorjahr am Palmsonntag benutzen Palmzweige verwandt. Bis zum heutigen Tag lassen sich katholische Christen am Aschermittwoch im Gottesdienst mit Asche ein Kreuz auf die Stirn zeichnen - eindrucksvolles Symbol für die Vergänglichkeit allen Lebens: „Bedenke, Mensch, daß Du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehrst."

Konsumverhalten einschränken

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Der Aschermittwoch ist neben dem Karfreitag heute der einzige vorgeschriebene strenge Fasttag in der katholischen Kirche; an ihm soll sich der Gläubige gemäß der kirchlichen Bußpraxis nur einmal satt essen und auf Fleischspeisen verzichten. So erinnern die von den deutschen Bischöfen erlassenen Weisungen zur Bußpraxis alljährlich.
Die Bischöfe sehen den Sinn der Fastenzeit darin, sich selbst und den eigenen Lebensstil „so zu ändern, daß durch Besinnung und Gebet, heilsamen Verzicht und neue Sorge füreinander Christus wieder mehr Raum" im Leben gewinne. Sie unterstreichen den Sinn eines besonderen Fastenopfers und laden nicht zuletzt zum Empfang des Bußsakraments ein. Durch Fasten, Gebet, Umkehr und Buße sollen die Christen ihrem Leben neuen Sinn geben. Durch die Einschränkung des eigenen Konsums als Hilfe für die Armen in aller Welt soll die Fastenzeit auch eine soziale Dimension erhalten.

...im Dorf

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Rein äußerlich unterbleibt in der Fastenzeit das Halleluja vor dem Evangelium. Der Altar ist nicht mit Blumen geschmückt. Ein neues Hungertuch ziert den Altarraum und am Aschermittwoch erhalten die Gläubigen ein Exemplar der "Weisungen zur Fastenzeit" der Deutschen Bischöfe.

In unserer Pfarrei halten wir wöchentlich Kreuzwegandachten (Dienstag, 19.00 Uhr) und bei der Messfeier am Mittwoch (19.00 Uhr) werden Elementen des kirchlichen Stundengebetes (Abendlob/Vesper) verwendet. (>Pfarrnachrichten)

Die Kinder sind zum Kreuzweg am Karfreitag eingeladen.

Information zu Religiösen Vortragsabenden, das Angebot der Beichte und der Bußgottesdienst vor der Heiligen Woche finden Sie im Pfarrbrief neben allen anderen Veranstaltungshinweisen.

Schröck, am Aschermittwoch 2000-2006


Links zum Thema:

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www.autofasten.de (**)

www.sms-fasten.de (***) 

www.fastenzeit.de (***)

http://www.internetseelsorge/fastenzeit

Misereor-Fastenaktionen 
http://www.misereor.de

Fastenexerzitien im Alltag (*****)
http://www.bistum-trier.de/kiosk/exerzitien/exerzitien_online.htm 

FAQ: Wie kommt es zu den 40 Tagen von Aschermittwoch bis Ostersonntag? Ich zähle mehr!

Die Sonntage werden nicht mitgerechnet. Weisheit der Kirchenväter: "Wer am Fastensonntag fastet, glaubt nicht an die Auferstehung!" Dazu muss man aber dann noch Karfreitag und Karsamstag rechnen.

Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

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 Update 31.05.11

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Zur gemeinsamen Feier der Krankensalbung sind ältere und kranke Menschen am Donnerstag, 11.3.99, 14.00 Uhr ins Pfarrheim eingeladen.