Firmung in der katholischen Pfarrei St. Michael und St. Elisabeth

24 Junge Leute sagen mutig "Ja" zum Glauben und zur Kirche

Schröck: "Alt genug, sich für Glauben und Kirche selbst zu entscheiden - Firmkurs in Schröck geplant. Mehr Info unter www.pfarrei-schroeck.de" – die erste Nachricht zum Thema tickerte Pfarrer Stefan Krönung Anfang Januar per SMS ins Handy einiger Jugendlichen im Marburger Stadtteil Schröck: "Ich habe eine ganze Reihe von Nummern gesammelt, da nutze ich das Medium gerne für den Kontakt zu Jugendlichen."

Daraus wurde der Firmkurs der Pfarrei, der seit dem 2. Februar Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren in Gruppenstunden, Projekten, Aktionen, Gottesdiensten und Gesprächen die Firmung vorbereitete, die Bischofsvikar Alois Lang im Auftrag von Bischof Heinz Josef Algermissen heute, Freitag, 14. Juni 2002, in der Pfarrkirche spendete.

Den Vorbereitungskurs gestaltete Pfarrer Stefan Krönung zusammen mit ehrenamtlichen Katecheten aus der Gemeinde. Ein Erlebnis auf diesem Weg zur Firmung war das Bistumsfest in Fulda mit 20.000 Gläubigen am Domplatz. Die Schröcker waren mit den Fahrrädern und ihrem Pfarrer dorthin geradelt.

Weil Firmung mit Glauben zu tun hat, mit dem Leben in der Kirche, deshalb sind junge Leute nach Taufe und Erstkommunion zur Firmung eingeladen. Mit Hilfe eines Kurses soll es möglich sein, eine freie Entscheidung zu fällen: "Ich glaube, ich will als Christ leben."

Die eigentliche Vorbereitung geschieht bereits im Elternhaus durch die selbstverständliche Einübung ins christliche Leben. Solch ein natürliches Christwerden aber ist nicht immer gegeben. Oft kommt der Jugendliche erst wieder aus Anlaß der Firmung - lange nach der Erstkommunion - in Kontakt mit Kirche und glaubenden Menschen.

Die unmittelbare Vorbereitung auf die Firmung geschieht in der Pfarrei St. Michael und St. Elisabeth in Schröck in Gruppen von gleichaltrigen Jungen und Mädchen, die sich mit erwachsenen Christen aus der Gemeinde zu wöchentlichen Gesprächsrunden treffen. Gespräche und gemeinsames Tun sollen helfen, die Fragen und Probleme des eigenen Lebens besser zu erkennen, sie aus dem Glauben an Jesus Christus heraus verstehen und bewältigen zu lernen. "Gleichzeitig soll dadurch ein engerer Kontakt mit glaubenden Christen und der Gemeinde hergestellt werden" wünscht sich Pfarrer Stefan Krönung. "Christ sein kann man nicht allein, sondern nur in Gemeinschaft mit anderen." Genau deswegen sollen die Firmbewerber in den Lebensbereichen der Pfarrei, dem Gottesdienst, der tätigen Nächstenliebe und der Verkündigung Einblick erhalten und teilnehmen, um in Ihrer Pfarrgemeinde eine religiöse Heimat finden zu können.

(Digitale Foto: Gefirmte Christen auf der Kirchentreppe mit Bischofsvikar Alois Lang und Pfarrer Stefan Krönung. Dank an Nicola Nowak!)

 

Pfarrei Schröck - Stefan Krönung, Pfr. 1996-2007