Firmkurs in Schröck geplant:
"Alt
genug, sich für Glauben und Kirche selbst zu entscheiden"
> Wir starten mit der Vorbereitung auf die
Firmung 2007. Info bei
hielscher@effektiv-consulting.de
"Firmkurs in Schröck geplant.
Mehr Info unter www.pfarrei-schroeck.de" – die erste
Nachricht zum Thema tickerte Pfarrer Stefan Krönung voreinigen
Jahren bereits per SMS
ins Handy. "Ich habe eine ganze Reihe von Nummern gesammelt, da
nutze ich das Medium gerne für den Kontakt zu Jugendlichen."
Zusammen mit ehrenamtlichen
Katecheten aus der Gemeinde bastelt er derzeit am Unternehmen
"Firmung" und lädt zum Vorbereitungskurs ein.
Weil Firmung mit Glauben zu tun hat,
mit dem Leben in der Kirche, deshalb sind junge Leute in der Regel
ab 14 Jahren eingeladen, sich auf die Firmung in diesem Jahr
vorzubereiten.
Mit Hilfe eines Kurses soll es
möglich sein, eine freie Entscheidung zu fällen: "Ich glaube, ich
will als Christ leben." Die Vorbereitung dazu erfolgt in
kleinen Gruppen mit Jugendlichen und einem erwachsenen
Gesprächspartner und beginnt mit dem 2. Februar (Pfarrheim St.
Michael, 14.30 Uhr / 18.30 Uhr Abendmesse).
Die eigentliche Vorbereitung
geschieht bereits im Elternhaus durch die selbstverständliche
Einübung ins christliche Leben. Solch ein natürliches Christwerden
aber ist nicht immer gegeben. Oft kommt der Jugendliche erst wieder
aus Anlaß der Firmung - lange nach der Erstkommunion - in Kontakt
mit Kirche und glaubenden Menschen.
Die unmittelbare Vorbereitung auf die
Firmung geschieht in der Pfarrei St. Michael und St. Elisabeth in
Schröck in Gruppen von gleichaltrigen Jungen und Mädchen, die sich
mit erwachsenen Christen aus der Gemeinde zu wöchentlichen
Gesprächsrunden treffen. Gespräche und gemeinsames Tun sollen
helfen, die Fragen und Probleme des eigenen Lebens besser zu
erkennen, sie aus dem Glauben an Jesus Christus heraus verstehen und
bewältigen zu lernen. "Gleichzeitig soll dadurch ein engerer
Kontakt mit glaubenden Christen und der Gemeinde hergestellt
werden" wünscht sich Pfarrer Stefan Krönung. "Christ
sein kann man nicht allein, sondern nur in Gemeinschaft mit
anderen." Genau deswegen sollen die Firmbewerber in den
Lebensbereichen der Pfarrei, dem Gottesdienst, der tätigen
Nächstenliebe und der Verkündigung Einblick erhalten und
teilnehmen, um in Ihrer Pfarrgemeinde eine religiöse Heimat finden
zu können.
Pfarrei Schröck
Stefan Krönung, Pfr.
Stefan@kroenung.de
Handy 0177 220 12 91
www.pfarrei-schroeck.de
Archiv: Firmkurs
2002
L i e b e L e u t e !
Im Pfarrbrief hat's gestanden und sicher ist auch zu
Hause schon darüber gesprochen worden. Wir laden
Dich zur Firmung ein. Warum?
Firmung hat etwas mit
Deinem Glauben zu tun, mit Deinem Leben in der
Kirche. Damals bei Deiner Taufe haben Deine Eltern
und Paten gesagt: Wir glauben, und auch unser Kind
soll ein Christ werden. Jetzt bist so alt, dass Du
selbst sagen kannst: Ich glaube, ich will als Christ
leben.
Es soll Dein eigener Wunsch sein, die Firmung zu
empfangen.
Mir ist dabei klar, dass Deine Familie auch Vorstellungen hat
dass Du vielleicht sogar gedrängt wirst, "da
mitzumachen!" Mich freut es, wenn Du dabei bist,
aber Du sollst wissen, dass ich Dir als Pfarrer auch
helfe, wenn Du zu dem Ergebnis kommst: "Nein, da
kann ich jetzt nicht mitmachen. Das wäre
unehrlich."
Lies bitte hier, was
uns für den anstehenden Kurs wichtig erscheint.
Das neue Leben, das
der Christ in der Taufe empfängt, soll wachsen und
sich entfalten. Für ein Kind geschieht das
zunächst, indem es am Glaubensleben in Familie und
Gemeinde teilnimmt und "mitglaubt".
Firmung
Eines Tages genügt es
dem jungen Menschen nicht mehr zu sagen: Das machen
meine Eltern auch so. Je älter er wird, um so mehr
soll er eigene Glaubensschritte tun. Er muss selbst
entscheiden, welchen Weg er einschlägt, welches
Lebensprogramm er wählt, welche Ziele er sich setzt.
Entscheidender als
eine bestimmte Altersangabe ist die persönliche
Lebens- und Glaubenssituation. Wenn Firmung auch bewusstere Zustimmung zu einem christlichen Leben
bedeutet, dann sollte sie in einem Alter gespendet
werden, wo der Jugendliche beginnt, seinen Lebensweg
selbständiger und verantwortlicher mitzuentscheiden.
Dies dürfte normalerweise kaum vor dem 12.
Lebensjahr sein.
Oft hat sich auch ein
höheres Alter in der Praxis bewährt. In Schröck
und Moischt hat der Pfarrgemeinderat im Jahr 1993
ein Mindestalter von 14 Jahren festgesetzt und diesen Beschluss mehrfach erneuert.
Die
Firmvorbereitung
Die eigentliche
Vorbereitung geschieht bereits im Elternhaus durch
die selbstverständliche Einübung ins christliche
Leben. Solch ein natürliches Christwerden aber ist
nicht immer gegeben. Oft kommt der Jugendliche erst
wieder aus Anlass der Firmung in Kontakt mit Kirche
und glaubenden Menschen. Die unmittelbare
Vorbereitung auf die Firmung geschieht in Gruppen von
gleichaltrigen Jungen und Mädchen erfolgen, die sich
mit erwachsenen Christen aus der Gemeinde zu 12-15
Runden treffen. Gespräche und gemeinsames Tun sollen
helfen, die Fragen und Probleme des eigenen Lebens
besser zu erkennen, sie aus dem Glauben an Jesus
Christus heraus verstehen und bewältigen zu lernen.
Gleichzeitig soll dadurch ein engerer Kontakt mit
glaubenden Christen und der Gemeinde hergestellt
werden. Christ sein kann man nicht allein, sondern
nur in Gemeinschaft mit anderen.
Die Firmhelfer
"Man wird nicht
zum Christen geboren, man muss zum Christen
werden."
Glaubwürdige Männer
und Frauen aus der Gemeinde und der Priester stellen
sich als Gesprächspartner für die Jungen und
Mädchen zur Verfügung. Sie tun dies im Auftrag und
stellvertretend für die Gemeinde. Durch sie sollen
die Firmbewerber erfahren, wie christliches Leben
heute auch angesichts anderer Lebensmöglichkeiten
verwirklicht werden kann. Vielleicht erfahren die
Jungen und Mädchen auch in der Gruppe schon: Hier
ist jemand, der mich mag. Dabei kommt dem normalen
"Alltags-christen" oft eine größere
Glaubwürdigkeit zu als dem Pfarrer, von dem oft zu
selbstverständlich erwartet wird, dass er eben von
Berufs wegen den Glauben zu verkündigen hat. Die
Firmgruppenleiter treffen sich regelmäßig, um
gemeinsam die Gruppentreffen vorzubereiten. Sie
machen sich zusammen mit den Jungen und Mädchen auf
den Weg und kommen so auch selbst zu einer
Firmerneuerung.
Der Firmpate
Der Pate ist
persönlicher Begleiter und Helfer des Firmlings. Der
Jugendliche soll deshalb den Paten selbst auswählen.
Es kann durchaus der eigene Taufpate sein. Aber auch
jeder andere erwachsene Christ, der selbst gefirmt
ist. Dem Gefirmten ist der Pate weiterhin Helfer und
Gesprächspartner. Das Patenamt kann auch von einer
Gruppe wahrgenommen werden, die dann bei der Firmung
selbst von einem Mitglied der Gruppe vertreten wird.
Der Firmspender
Mit der Spendung der
Firmung sind in erster Linie die Bischöfe
beauftragt. Die Firmspendung durch den Bischof macht
die Zugehörigkeit des einzelnen Christen zur
Gesamtkirche deutlich und zeigt, dass er in ihr
Verantwortung trägt. Da Bischöfe aber wegen der
Größe der Diözesen nicht häufig genug in die
einzelnen Pfarreien kommen können, werden auch
andere Priester des Bistums mit der Firmspendung
beauftragt.
Die Firmung in
der Gemeinde
Weil Taufe, Firmung
und Eucharistie als Einführungssakramente
zusammengehören, sollte die Firmung innerhalb einer
Eucharistiefeier gespendet werden. Firmung bedeutet
auch endgültige Aufnahme in die Gemeinde.
Sie ist nicht nur ein
Fest der Jugendlichen und ihrer Eltern und Paten.
Durch die Beteiligung der Gemeinde soll deutlich
werden, dass die Firmung den Christen in neuer Weise
mit der Kirche verbindet. Vor der Gemeinde bekennt
der Firmbewerber seine Bereitschaft zur Mitarbeit in
der Kirche und verspricht, sich um ein christliches
Leben zu bemühen. Diesen Auftrag kann er um so
besser erfüllen, je mehr die Gemeinschaft der
Gläubigen ihn trägt und stützt.
Die Jugendgruppe
Vielleicht können die
Treffen mit dem Firmgruppenleiter auch nach der
Firmung fortgesetzt werden. In jedem Falle wünsche
wir uns in der Gemeinde in Kontakt mit den jungen
Christen zu bleiben. Dies gelingt am besten über
Jugendgruppen, Treffpunkte und Freizeiten. Hier
können die Jugendlichen ihr Leben mit anderen
teilen, bedenken, besprechen und feiern. Aus solchen
Begegnungen entstehen oft Freundschaften für ein
gutes Stück des Lebens.