Siehe auch Glossar auf http://www.autobahnkirche.de oder unser Stichwortverzeichnis hier.
Christen nennen sich alle -
Kirche und kleine christliche Gemeinschaften haben
eine Entwicklung vom Ort des Pfingstereignisses über
die Hauskirche in der antiken Welt bis zur Weltkirche
hinter sich. Der Pfarrgemeinde, als der Lebenszelle
der Kirche, kommt dabei eine große Rolle zu.
Hier ein "Kleines
Gemeindelexikon", daß die Fachwörter rund um
den Schröcker Kirchturm erläutert (da ich bislang
eine ähnliche Zusammenfassung im Internet noch nicht
finden konnte. Hinweis bitte an PfarreiSchroeck@gmx.de ).
Bischof
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| » www.bistum.fulda.net
von griech. episkopos
(= Aufseher); das Wort wird durch das Neue Testament
zum Kirchenwort. Bischof ist ursprünglich der
Vorsteher in jeder christlichen Gemeinde. Im Laufe
der Jahrhunderte bildet sich die Praxis, wonach der
Bischof einen größeren Kirchenbezirk leitet. Wir
kennen auch noch den Weihbischof, der dem sogenannten
Ortsbischof als Helfer bei der Spendung von Weihen
oder bei anderen Aufgaben zu Seite steht. Der Pfarrer
vor Ort ist Mitarbeiter des Bischofs.
Caritas
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| Pfarrcaritas | »www.caritas.de
lat. (= Liebe), zu
griech. diakonia; ist die tätige Liebe gegen den
Nächsten, besonders in ihrer organisierten Form. Sie
gehört zu den Grundvollzügen der Kirche. In der
Gemeinde wirken Caritashelfer aller Altersgruppen.
Elisabeth- und Vinzenzkonferenzen sowie Mitglieder
caritativer Orden. Weltweit trägt die Caritas
Internationalis mit Sitz in Rom dazu bei, die Not in
der Welt zu lindern.
Dekanat
Zurück | Beispiel: Dekanat
Marburg
von griech. deka (=
zehn); kirchliches Verwaltungsgebiet, von etwa 10
Pfarreien gebildet, dem der Dekan (= Dechant) oder
früher Erzpriester vorsteht.
Diakon
Zurück | »http://www.autobahnkirche/glossar/index.htm | Beruf
des Diakons
von griech. diakonos
(= Diener). Zu seinen Aufgaben in der Meßfeier
gehören: Verkündigung des Evangeliums (und
Predigt), Führung der Gemeinde bei den Fürbitten,
Hilfe bei der Kommunionspendung; außerdem darf er
die feierliche Taufe spenden, bei der Trauung
assistieren. die Begräbnisfeier leiten. Sein Amt ist
von Anfang an in der Kirche besonders geachtet.
Ursprünglich war er auch Diener an den Armen der
Gemeinde.
Kantor
Zurück
lat. (= Sänger); er
leitet den Gesang der Gemeinde, trägt Psalmen und
Gesänge vor und ist häufig zugleich Chorleiter und
Organist.
Kaplan
Zurück
Heute ist er ein
Geistlicher, der dem Pfarrer in der Seelsorge hilft.
Ursprünglich war er der Geistliche, der den
Gottesdienst an einer (Burg-)Kapelle zu versehen
hatte (> Vikar).
Katechet/Katechetin
Zurück
von griech. katechein
(= unterrichten, belehren); eine im Auftrag der
Kirche für die Erteilung von Religionsunterricht
ausgebildete Person.
Kommunionhelfer (Akolyth)
Zurück | Stichwort
Er hilft dem Priester
bei der Spendung der Kommunion in der Meßfeier oder
an die Kranken. Auch kann er beauftragt werden,
selbständig Wortgottesdienste mit Predigt und
Kommunionspendung zu leiten.
Konzelebrant
Zurück
von lat. celebrare (=
feiern); wenn mehrere Priester gemeinsam die Messe
feiern (= konzelebrieren), unterscheiden wir den
Hauptzelebranten (= Prinzipalis) und die
Konzelebranten.
Kuratus
Zurück
von lat. curare (=
sorgen); Seelsorger in einem Bezirk, der von einer
Pfarrei abhängt, wo er Vertreter des Pfarrers ist.
Auch Pfarrkurat.
Küster
Zurück
von lat. custos (=
Wächter); gleichbedeutend sind landschaftlich
geprägte Bezeichnungen, wie Sogrist, Meßner,
Kirchner, Glöckner, Kirchwarter: Der Verantwortliche
für die Kirche.
Lektor
Zurück | Stichwort
lat. (= Vorleser); er
ist beauftragt, die Lesungen der Heiligen Schrift,
mit Ausnahme des Evangeliums, vorzutragen.
Zurück
Liturgie
bezeichnet in der
griechischen Antike den Dienst des Volkes etwa im
Kriegsfalle durch Gaben für die Kämpfenden,
Bereitstellung von Schiffen usw.; die Kirche versteht
Liturgie als den Dienst des Gottesvolkes ihrem Herrn
gegenüber, also den Gottesdienst, die Spendung der
Sakramente und das Chorgebet.
Ministrant/Meßdiener
Zurück | Stichwort
von lat. minister (=
Gehilfe, Diener, auch Meßdiener); er ist Helfer des
Priesters bei der Feier der Liturgie.
Organist
Zurück | Orgel
von lat. organum (=
Orgel); er ist der Orgelspieler. Organist
in Schröck ist seit mehr als 15 Jahren Reinhard Fach.
Pfarrei
Zurück
von griech. paroikia
(= Aufenthalt in der Fremde); bezeichnet heute:
1. das Gebiet einer bestimmten Kirchengemeinde und
2. diese Gemeinde selbst.
Leiter einer Pfarrei
ist der Pfarrer.
In manchen Fällen wird
eine Pfarrverwalter ernannt, die Aufgaben des
Pfarradministrators sind nach dem Kirchenrecht:
CIC 539: Wenn die Pfarrei frei wird oder wenn der
Pfarrer (...) wegen angegriffener Gesundheit oder aus
einem anderen Grund an der Wahrnehmung seiner
pastoralen Aufgaben in der Pfarrei gehindert wird,
ist vom Diözesanbischof so bald wie möglich ein
Pfarradministrator zu ernennen, und zwar ein
Presiter, der den Pfarrer nach Maßgabe des can. 540
vertritt.
CIC 540: Der Pfarradm. ist an dieselben Pflichten
(...Taufe, Firmung in Todesgefahr, Spendung der
Wegzehrung sowie der Krankensalbung, Assistenz bei
der Eheschließung und die Erteilung des Brautsegens,
Vornahme von Begräbnissen, Segnung des Taufwassers
zur österlichen Zeit, die Leitung von Prozessionen
außerhalb der Kirche und die feierlichen Segnungen
außerhalb der Kirche, die feierliche Darbringung der
Eucharistie an den Sonntagen und an den gebotenen
Feiertagen vgl.530) gebunden und hat dieselben Rechte
wie der Pfarrer ....
Der Pfarradm. darf nichts tun, was eine
Beeinträchtigung der Rechte des Pfarrers mit sich
brächte oder ein Schaden für das pfarrliche
Vermögen sein könnte.
Der Pfaradm. hat nach Beendigung seines Dienstes dem
Pfarrer Rechenschaft abzulegen.
Priester
Zurück
griech. presbyter (=
Ältester, der der Gemeinde vorsteht); übers
Lateinische wanderte das Wort ins Mittelhochdeutsche
und wurde zu »Priester«. Bedingungen für den
Empfang des Weihesakramentes sind das Versprechen des
Gehorsams dem Bischof gegenüber, der freiwillige
Verzicht auf eheliche Bindung (Zölibat) und ein
mehr-jäh riges Studium philosophischer und
theologischer Wissenschaften an einer Hochschule oder
Universität und das vorgeschriebene Studium der
Seelsorgeaufgaben im Priesterseminar.
Zurück
Seelsorgshelfer/in
auch
Pastoralassistent(in) oder Gemeindereferent(in)
genannt; hauptamtliche Mitarbeiter in der
Pfarrgemeinde für Aufgaben in der Katechese,
Pastoral und Verkündigung. Im Pfarrbüro arbeitet die Pfarrsekretärin.
Schola
Zurück
lat. (= Schule);
vielfach bestimmte man im Altertum schon kleine
Jungen wegen ihrer durchdringenden Stimme zu Lektoren
und erzog sie im Haus des Bischofs (Pfarrers). Daraus
entwickelte sich die Schola als Schulinstitut.
Knabenchöre, wie z. B. die Leipziger Thomaner, die
Wiener Sängerknaben, die Regensburger Domspatzen
sind aus dieser Tradition erwachsen.
Vikar
Zurück
von lat. vicarius (=
Stellvertreter (z. B. ist der Generalvikar Vertreter
des Bischofs; Pfarrvikar der Vertreter des Pfarrers
in einem eigenen Gebiet)). Vielfach wird Vikar im
selben Sinne wie Kaplan gebraucht.
Zeremoniar
Zurück
von lat. caeremonia (=
Feierlichkeit); er sorgt bei der feierlichen Liturgie
für einen richtigen und ruhigen Ablauf. Als
»Regisseur« verfügt er über gediegene Kenntnis
der Handlung.
Siehe auch:
Sakramente
im Leben des Christen
Stichworte
zur Pfarrei Schröck
Was
heißt "Gemeinde"?
Das
Gemeinde-ABC
FAQ