| PfarreiiSchröckx2006 St. Michael & St. Elisabeth |
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Quelle und Anmerkungen
| Autor
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Beiträge zur
Kirchengeschichte der Pfarrei Schröck.
Das Patrozinium st.Michael.
von Dr.Martin Hannappel.
[ Maschinengeschriebenes Skript aus dem Pfarrarchiv o.J. ]
| Anmerkungen | Der Text |
| Im Pfarrarchiv werden 17? Durchschläge der "Beiträge", maschinengeschrieben mit allen Tippfehlern und Korrekturen aufbewahrt. Der Text ist nach diesen Wiedergegebe. Offensichtliche Fehler sind berichtigt worden. | [S. 1 - Zurück zum Anfang ]Als der heilige Bonifatius im Jahr 721, von Westen her kommend, das ihm vom Papste zugewiesene mitteldeutsche Missionsgebiet betrat, begann er im oberhessischen Raum. Wie heute, so ragte damals die Amöneburg aus einer weiten Ebene ragend vor ihm auf, und dort faßte er zuerst Fuß. Es lohnt sich sicher der Versuch, die "Stadt auf dem Berge" in dem Abschnitt ihrer allezeit bedeutsamen Geschichte ausdrücklich ins Bewußtsein zu heben, da sie als Amanaburch-Hamanburg zum ersten Male in der schriftlichen Überlieferung aus dem Dämmer der Vorgeschichte auftaucht. Ich betone "Versuch", er ist ebenso lockend wie riskant, ich bin mir dessen bewußt, aber da ich mich seit Jahrzehnten mit den Forschungen über die Frühmissionierung in Hessen, genauer über das vorbonifatianische Christentum in Ober- und Niederhessen auseinandergesetzt habe, glaube ich zu einem solchen Versuch berechtigt zu sein, ja verpflichtet, da es nicht mehr lange dauern wird bis mir der Tod den Griffel des Chronisten aus der Hand nimmt. Zunächst ist auszugehen von dem vorgeschichtlichen Status, den Amöneburg hatte als Bonifatius kam. Alfred Schneider hat in seiner verdienten Arbeit "Stadt und Amt Amöneburg" 1971, S. 5-22 ein ebenso profundes wie umfassendes zum guten Teil auf persönlicher Forschung und opfervollem Einsatz beruhendes, weit über Max Ehrenpfordt "Chronik von Amöneburg" 1927, S. 28-42 hinausführendes Material erschlossen. Und ich weiß von ihm persönlich, wie er darauf brennt, das keltische oppidum Amöneburg durch die Ausgrabung eines keltischen Tores am Südhang der Hauptburg für unsere Kenntnis weiter zu lichten. Die Forschungen in dieser Richtung werden hoffentlich in naher Zukunft weiter getrieben. Da die Forschung noch im vollen Gange ist, hauptsächlich aber deswegen, weil eine Erörterung derselben den Rahmen der vorliegenden Arbeit weit überschreiten würde, gehe ich auf die Vorgeschichte von Amöneburg hier nicht näher ein, ich begnüge mich mit der Feststellung, daß Amöneburg alles andere denn ein Vakuum war, als Bonifatius 721 dorthinkam. Ich wende mich der weiterführenden Frage zu: war Hessen, als Bonifatius kam, ein dünn besiedeltes, fast menschenleeres Gebiet? Bis in die jüngere Vergangenheit neigte die Forschung zu der Annahme, daß dem so war. Aber seit 1968 ist diese Ansicht abgetan. In diesem Jahre nämlich erschien das Werk von Wilhelm Niemeyer "Der Pagus des frühen Mittelalters in Hessen", das leider durch seinen frühen Tod unvollendet blieb, und P. Pius Engelberg O.S.B. gab die "Vita Sturmi des Eigil von Fulda" neu heraus. Es wäre durch die zum Werke Niemeyer unbedingt gehörigen Karten, die er mir noch einige Wochen vor seinem Tode - seine Frau mußte ihn stützen, um die wenigen Treppenstufen zum Pfarrhaus in Mardorf zu bewältigen - mir vorlegte, daß die vielgebrauchten Ausdrücke "solitudo - ..... |
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Quelle und Anmerkungen
Dr. Martin Hannappel, Pfarrer i. R., Stausebach, * 15. Juli 1898 in Himmelsberg + 28. August 1983
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[Digitalisierung
von pfarrgeschichtlichen Quellen und Abhandlungen Nr. 4 |
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Update 10.04.06 |