| Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv] St. Michael & St. Elisabeth |
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REGION WEST im Bistum Fulda - Kirchen und Pfarreien
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In der Region West wurde die Klosterkirche
Kirchhain ( Kirchen ) für den Jubiläumsablass für das Heilige Jahr
2000 von Bischof Johannes Dyba bestimmt.
Der Ablass - ein Zeichen der
Gnade im Heiligen Jahr 2000 http://www.kath.ch/bistum-basel/d/dokumente/19990609_01.htm
Fernsehserie ARD direkte Informationen sind
zu finden unter:
http://www.2000-jahre-christentum.de
Für den Übergang in das Jahr 2000 sollen die Pfarreien eigene Überlegungen anstellen. Empfohlen werden von Bischofsvikar Alois Lang Wallfahrten und Lichterprozessionen zu Kapellen, die außerhalb der zu erwartenden "Feiern" liegen.
Aktion der Bischofskonferenz: Offene Kirchen - Schlüssel bei Fam. Lauer, Zelterstr. 1
Aktion: Friedenslicht aus Betlehmen
Ein Licht des Friedens wird auf den Weg gebracht. Feierlich wrid
es am 20.11.99 in Beisein von Vertretern der Deutschen Kirchen
sowie Kindern und Jugendlichen in der Geburtsgrotte in Betlehem
entzündet und gelangt dann per Flugzeug nach Deutschland. Am
Frankfurter Flughafen wird es den Pfadfinderverbänden
anvertraut, die es in die Dome der Bistümer bringen. Von dort
kann das Licht in die Gemeinden gelangen.
Inzwischen ist aus dieser Aktion eine ökumenische Initative
geworden, bei der ich mit unserer Pfarrein gerne mitmachen
möchte.
Wir planen in unserem Advent den "großen Adventkalender" im Dorf, vielleicht kann uns das "Friedenslicht aus Betlehem" bie unserem täglichen Zug von Haustür zur Haustür begleiten.
Einer der zentralen Höhepunkte der Feier
des Heiligen Jahres in Deutschland wird der 94. Katholikentag in
Hamburg vom 31. Mai bis 4. Juni 2000 werden. Mit einer großen
"St. Ansgar-Pilgerfahrt" aller deutschen Diözesen
sollen die Glaubenserfahrungen aus ganz Deutschland nach Hamburg
getragen werden. Eines der herausragenden ökumenischen
Ereignisse im Zusammenhang mit dem Heiligen Jahr wird eine
ökumenische Feier am 1. Adventssonntag (27.11.1999) an der
Frauenkirche in Dresden sein. Besondere Beachtung soll dem
gemeinsamen Gebet mit dem Heiligen Vater im Jahr 2000
gewidmet werden.
Bistumsfest 4.6.2000 in Fulda
Der Ablass bietet den Gläubigen über die im Bußsakrament erlangte Vergebung der Sünden hinaus das Geschenk des Erlasses der sog. zeitlichen Sündenstrafen, der negativen Folgen der Sünde. Durch Fürbitte kann ein solcher Ablass auch anderen Menschen zugewendet werden.
2000 Jahre Christentum
Schick: Zeitenwende muss für Christen ein Jubeljahr" und Heiliges Jahr" werden
Marburg (bpf 99-41). Die Zeitenwende müsse für Christen ein Jubeljahr" und Heiliges Jahr" werden. Dies hat Weihbischof Prof. Dr. Ludwig Schick bei einem ökumenischen Gottesdienst am 1. Adventssonntag in Marburg gefordert. An dem Gottesdienst zur Eröffnung des Jubeljahres 2000 in der Kirche St. Peter und Paul nahm auch der frühere Bischof der nordelbischen Landeskirche, Prof. Dr. Ulrich Wilckens, teil, der die Predigt hielt.
In seiner Einführung machte Weihbischof Schick deutlich, dass die Jahrhundert- und Jahrtausendwende erschreckend stark überfrachtet sei mit Erwartungen und Ängsten, Visionen und Phobien. Allen Spekulationen setzten Christen das biblische Meine Zeiten ruhen in deiner Hand" aus dem 31. Psalm entgegen, das Bekenntnis, dass Gott der Herr über Zeit und Ewigkeit" sei. Insofern sei die Silvesternacht 1999/2000 für sie eigentlich kein besonderes Ereignis. Sie bräuchten sich auch nicht auf die Diskussionen bezüglich der Berechnungen des dritten Jahrtausends einzulassen. Es sei auch nicht wichtig, ob Christus bereits vier oder sieben vor Christus geboren wurde und ob und wie sich der Mönch Exiguus verrechnet habe. Deshalb beginnen wir ja auch das Jubiläum 2000 an Weihnachten oder am 1. Adventssonntag und nennen wir es Jubeljahr oder Heiliges Jahr. Und so gesehen ist auch für uns Christen das Jahr 2000 etwas Besonderes."
Das Christentum denke viel weniger chronologisch als kairologisch, meinte Schick. Das griechische Wort Kronos" sei der Begriff für die quantitative Maßgröße der Zeit. Kairos" bedeute gute Gelegenheit, Chance, die Gott jedem Menschen ständig böte und die er ergreifen müsse. Darin bestehe sein Glück und dadurch erwirke er sein Heil. Das Schöne oder Gute, das ständig von Gott auf den Menschen zukomme, zu begreifen und zu ergreifen, das bedeute kairologisches Denken, Ausgerichtet-sein und Handeln. So gesehen, könne auch das Jahr 2000 etwas Besonderes sein und bedeuten.
Das Besondere, das Schöne und Gute des Jahres 2000 könne darin bestehen, die ca. 2000 Jahre Christentum dankbar und zugleich in Reue anzuschauen, betonte der Weihbischof. Sich dankbar an alles erinnern, was die Christen an Gutem gewirkt hätten zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen: die Erbauung von Kirchen, Kapellen, Heiligtümern, die Schulen, die Hospitäler, die Kunstwerke, die Rechtsordnung mit den Menschenrechten, die Sozialsysteme, die menschenfreundliche Kultur. Zu bereuen hätten Christen ihre Intoleranz, das Mitwirken an dem Judenprogramm, an den Hexen- und Ketzerprozessen, an der Eroberung Latein- und Nordamerikas, an Kriegen und Menschenrechtsverletzungen.
Die Zeitenwende müsse für uns ein Jubeljahr" werden, weil Gott uns den Kairos der Besinnung und Umkehr, der Wiedergutmachung, des Ausgleichs, der Gerechtigkeit und der Reue schenke und zugleich tiefer Dankbarkeit für die Geburt Christi, mit der die Heilsgeschichte begonnen habe. Heilig sei dieses Jahr, weil es in Gottes Händen stehe und weil es Kairos Gottes", gute schöne Zeit sei, die uns heilige, wenn wir uns auf IHN einließen. Der eigentliche Kairos Gottes sei Jesus Christus selbst, der seit mehr oder weniger 2000 Jahren durch die Zeit gehe und das bis ans Ende der Welt tun werde. Ihm könnten wir immer begegnen im Wort der heiligen Schriften, in den Sakramenten, in der Gemeinschaft der Schwestern und Brüder, in den Zeichen der Zeit und ganz besonders in den Armen. Das Jahr 2000 könne uns aufmerksam machen für den Kairos Gottes, Jesus Christus, mit dem wir durch´s dritte Jahrtausend unseren Weg gehen können. Wenn das im Jahr 2000 geschehe, könne das dritte Jahrtausend ein gutes und schönes, ein heilbringendes werden, schloss der Weihbischof.
Schröck beschließt das Heilige Jahr mit Blick mutig in die Zukunft
Schröck, Dezember 2000: Mit dem feierlichen Gottesdienst am Dreikönigstag, bei dem die Sternsinger der Pfarrei zu Gast sind, wird am 6. Januar 2001 in der kath. Pfarrkirche St. Michael und St. Elisabeth das Heilige Jahr abgeschlossen (18.30 Uhr). Dieser Ritus geschieht analog zur Schließung der Heiligen Pforte in Rom und der Abschlußfeier des Bistums Fulda im Hohen Dom.
Wie Pfarrer Stefan Krönung (35) ankündigte, soll es jedoch entsprechend der von 1997 bis 1999 währenden dreijährigen Vorbereitungszeit mit Besinnung auf Taufe, Firmung, Buße und Versöhnung im Jahr 2001 mit dem Schwerpunkt Eucharistie eine pastorale Nachbereitung finden. Mit dem 275. Weihetag der Barockkirche im Marburger Stadtteil Schröck im Jahr 2001, dem 250-jährigen Bistumsjubiläum 2002 und der Feier des 1250. Todestages des heiligen Bonifatius 2004 soll es dann noch weiter nachklingen.
Pfarrer Krönung blickte im 34seitigen Gemeindebrief, der in Schröck in alle Haushalte vor Weihnachten gebracht wird, auf das Heilige Jahr zurück, das im Bistum Fulda durch den Tod der beiden Diözesanbischöfe Johannes Dyba und Eduard Schick überschattet war. Er ist dankbar für viele Impulse, die in der 1270-Seelen-Gemeinde gesetzt werden konnten.
Mehr als 25 Gruppen und Kreise beleben die Landgemeinde, darunter die starken Verbände Kolping und Frauengemeinschaft (KFD) mit mehr als 100 Mitgliedern. Neuester Sproß der Pfarrei ist ein Ortsgliederung des Malteser Hilfsdienstes, der mit 32 aktiven Mitgliedern in vielen sozialen Bereichen und im Auslandsdienst tätig geworden ist.
Der Gottesdienstbesuch erreicht am Wochenende mit 300 Teilnehmern fast die 30%-Marke. Seelsorge ist der gemeinsame Dienst von Priester, Pfarrgemeinderat und engagierten Laien. Besonders erfreulich sind für Ihn das Wachstum in der Kinder- und Jugendarbeit, das nicht zuletzt durch die Neugründung der Malteser-Jugend für Aufschwung in der altehrwürdigen Kirchengemeinde sorgte.
Pfarrer Krönung äußerte die Hoffnung, dass das Heilige Jahr bei vielen Gläubigen dazu beigetragen habe, ihren persönlichen Missionsauftrag neu zu erkennen und wahrzunehmen. Das "Große Jubiläum" finde zwar an Epiphanie seinen offiziellen Abschluss, aber "das Gnadenjahr des Herrn", das Jesus einst in der Synagoge von Nazareth angesagt habe (vgl. Lk 4, 16-21) sei keineswegs zu Ende, sondern dauere fort. Und wie der Papst alle Ortsgemeinden aufgerufen hat, so ist auch Schröck gerufen, die Begeisterung und die Impulse des Jubeljahres aufzugreifen und umzusetzen.
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Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth |
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Update 31.05.11 |