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Fränkische
Für Kirchenmitglieder stellt Pfr. Krönung (jetzt
Kassel) gerne
ein Empfehlungsschreiben aus. |
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PILGERWEGE IN DER PFARREI SCHRÖCK
(Oberhessen) Schröck jetzt am Jakobsweg Die ersten Pilger haben schon angeklopft Schröck/Marburg/Santiago de Compostela – 3. Advent 2006: Der Weg der Jakobspilger und der Fernwanderer auf dem Jakobus- und Elisabethpfad ist ein langer Weg – vielleicht zu sich selbst und gar nicht selten bestimmt von der Suche nach der Nähe Gottes. Pfarrer
Stefan Krönung, selbst ein begeisterter Pilger, hat schon so manches Mal die
Segenshände ausgestreckt und gute Worte für Reisende gefunden, die den Weg
nach Marburg zur Elisabethkirche oder gleich bis zum Jakobsheiligtum in
Santiago de Compostela in Spanien gehen. „Zuletzt waren zwei Radpilger bei
mir, die von Dresden her unterwegs waren. Sie hatten vor in mehreren Etappen
die noch 2100 km zu bezwingen“, erinnert sich der Pfarrer: "Ich habe Ihnen
dann den Weg zum Elisabethbrunnen erklärt und von dort weisen die Wegzeichen
schon mit der Muschel auf blauem Grund den Weg."Die barocke Pfarrkirche St. Michael und St. Elisabeth, die am 30. September 1726 geweiht wurde, ist nun auch eine Station auf der langen Pilgerstrecke in Richtung Westen. Ganztags ist das Gotteshaus das Jahr über geöffnet und nach den Gottesdiensten oder nach telefonischer Vereinbarung lädt der katholische Priester ein, den Pilger- und Reisesegen zu empfangen (bis 2007). Dass Schröck Raststätte wird an der neu erwachten Wallfahrtsbewegung hängt mit den zahlreichen Jakobusweginitiativen zusammen, die sich seit Jahren darum bemühen, historische und bedeutsame Wege zu beschreiben und zu beschildern. So führt ein Pilgerpfad von Görlitz bis nach Spanien, mehre Tausend Kilometer sind das. Offiziell wird das neu beschriebene Teilstück im nächsten Juni eingeweiht. Im Jahr 2007 jährt sich der Geburtstag der Heiligen Elisabeth zum 800. Mal. Seit dem 17. Dezember 2006 ist auch eine der 3000 Markierungen am Schröcker Kirchlein angebracht, das an der insgesamt 180 Kilometer langen Teilstrecke Eisenach-Marburg liegt. „Wer pilgert, sucht die geistliche Ausrichtung seiner Wanderung“, sagt Pfarrer Krönung. „Und das ist das Zeugnis tausender Pilger, die schon seit frühester Zeit unterwegs waren. Die mittelalterliche Bedeutung Marburgs dabei als Wallfahrtsort kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden und es ist ermutigend, wie Menschen, diese Tradition neu entdecken.“ Im Pfarrheim der Kirchengemeinde ist aus diesem Grund auch Platz für Übernachtung auf einfachem Pilgerlager und der Priester nimmt sich Zeit für Menschen, die Spiritualität suchen oder auch an Scheidepunkten ihres Lebens stehen und Antworten suchen. „Auch jene, die sich für die Kultur interessierten oder das Wandern an sich, sie alle sind willkommen. Und für das leibliche Wohl sorgen Gastwirte im Dorf und gleich neben der Kirche ist ein Lebensmittelladen für die Verpflegung auf den letzten Kilometern bis nach Marburg, vorbei am bekannten Elisabethbrunnen und der Ruine der Kreuzkapelle.“ Besonders lobt der Geistliche, das Engagement der Kirchengemeinden, Wandervereine und Pilgervereine, die sich seit Jahren für die Projekte verantwortlich wissen. Im Rahmen der Dorferneuerung wird über eine einheitliche Beschilderung durchs Dorf nachgedacht und auch darüber, dass Touristen und Pilger über den Jakobusweg und die Barockkirche sich informieren können. Der Einbau einer Dusche im Pfarrheim St. Michael gehört darüber hinaus eher zu praktischen Dingen, die das Pilgerwandern erleichtern sollen. Link: www.elisabethpfad.de | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||