Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
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KINDERGRUPPEN - Ein richtiger Rettungswagen zu Besuch 17.12.98
"Wir haben alles ausprobiert"
Rettungswagen vorm Pfarrheim Was Kinder alles wissen wollen.. Marc gibt geduldig Auskunft. Thomas "rettet" Kristin, am EKG sind die Kurven zu sehen.

Richtiger Rettungswagen begeistert Kindergruppen

Das ist an diesem Freitagnachmittag keine Einsatzfahrt mit Sondersignal gewesen, die den Rettungswagen der DRK Rettungsdienst Mittelhessen gemeinnützige GmbH in den Marburger Stadtteil Schröck geführt hat. Die Überraschung galt den beiden Kindergruppen, die Jasmin Schopferer, Linda Balzer und Angela Stöhr dort jede Woche leiten.

Bald zwei Stunden steht dann der Krankenwagen vorm Pfarrheim in der Kolpingstraße und alles kann von den zahlreichen 6-12jährigen Kids begutachtet und untersucht werden.

Dabei sind auch die beiden Rettungsassistenten Marc Buchholtz und Thomas Hielscher nicht ausgenommen, die sich für diese Vorführung Zeit genommen hatten.

Von der Rettungstrage *) bis zum professionellen Kopfverband, vom Handwerkszeug bis zur Demonstration kleiner Erste-Hilfe-Kniffe fehlt nichts, was nicht anschließend zu Hause mit kleineren oder größeren Geschwistern ausprobiert werden kann.

"Das macht einen Riesenspaß", kommentiert Kristin Schäfer (11 Jahre), die im Auftrag der KinderKirchenZeitung (KKZ) die ersten Notizen für den Exclusivbericht im Kindermagazin mit nach Haue trägt.

"Und lehrreich ist es obendrein", freut sich Pfarrer Stefan Krönung über die gelungene Aktion, "denn jetzt weiß jedes Kind im Dorf, was zu tun ist, wenn der Opa keine Luft mehr bekommt oder der Julius vom Baum gefallen ist: Sofort Hilfe holen, die Notrufnummer 112 wählen, sagen, wer man ist, wo und was passiert ist..." und Lukas Nahrgang (9 Jahre), der stolz den Kopfverband trägt, ergänzt: "Und erst den Mann fragen, ob man jetzt schon auflegen darf und ob er schon alles weiß..." Denn ob Kind oder Greis, für den Notfall muß jeder fit sein.

Daß die beiden Mitarbeiter des DRK Rettungsdienst Mittelhessen mit viel persönlichem Einsatz und unendlicher Geduld den Kinderfragen standhalten, hilft sicherlich die Rettungskette in allen Gliedern zu stärken. Und Katharina Nau (9 Jahre), die noch die Armschiene trägt, faßt zusammen: "Die beiden Sanitäter kennen wir jetzt, und die kennen uns. Wenn der Krankenwagen ins Dorf kommt, helfen die! Da bin ich sicher."

Thomas "rettet" Kristin, am EKG sind die Kurven zu sehen. Lukas ist stolz auf seinen Kopfverband Werkzeug für die Helfer: Medizin, Pflaster, medizinische Geräte...
Kristin ist gut versorgt Kopfverband für Lukas Für jede Hilfe gerüstet

*) Für Profis: Marc weißt mich darauf hin, daß es sich um eine "Trage oder Fahrtrage" gehandelt hat.

Lit.: .
Lukas trägt einen Kopfverband. Kindergruppen durften Rettungswagen "untersuchen". In:
Bonifatiusboten, Nr. 3/17. Januar 1999 (BF), S. 19.

Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

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 Update 31.05.11

18.12.98