| Zu Ostern feiern
die Christen den Tod und die Auferstehung Jesu
Christi. Die Auferstehung Jesu ist das Fundament
christlichen Glaubens. Die Christen sehen in der
Auferstehung Jesu Christi ein Hoffnungszeichen
dafür, dass am Ende das Leben über den Tod, die
Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über
das Unrecht und die Liebe über den Hass siegen
wird. In der
Osternacht wird zu Beginn des Gottesdienstes das
Osterfeuer entzündet und eine brennende Kerze in
die noch dunkle Kirche getragen. Die den
Kirchenraum erhellende Kerze ist Symbol des
Auferstehungsglaubens, mit dem die Opfer- und
Liebestat Jesu Christi als Licht für das Leben
und für die Welt begriffen werden soll. Die
Osternachtsfeier gehört zu den
symbolträchtigsten Gottesdiensten der
katholischen Kirche. Die Osternachtsliturgie
besteht aus vier Teilen: Lichtfeier,
Wortgottesdienst, Tauffeier und Eucharistiefeier.
Die Osterkerze ist
ein Symbol für den auferstandenen Christus. In
der Osternacht zeichnet der Priester während der
Lichtfeier (erster Teil der Osternachtsliturgie)
verschiedene Symbole auf die Kerze:
Das Kreuz soll an
den Gekreuzigten erinnern die griechischen
Buchstaben Alpha und Omega bezeichnen Christus
als den Anfang und das Ende aller Dinge die
Jahreszahl zwischen den Balken des Kreuzes weist
darauf hin, wieviel Jahre nach Christi Geburt
vergangen sind fünf rote Wachsnägel und
Weihrauchkörner sind das Symbol für die Wunden
Christi.
Die Osterkerze hat
ihren Ursprung in einer Tradition der Stadt Rom.
In der Osternacht wurde die Stadt durch das Licht
von Kerzen erhellt.
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