PfarreiiSchröckx2006
St. Michael & St. Elisabeth
 
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Kreuzwegandacht

Karwoche

Palmsonntag 2001

Rasseljungen und -mädchen in der Karwoche (1999)

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Die Karwoche beginnt eine Woche vor Ostern mit dem Palmsonntag.  In Erinnerung an den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem treffen sich die Gläubigen vor der Pfarrkirche zur Segnung der Palmen (in Deutschland Palmsonntag 2001 (Foto: Thomas Jakobi)meist Buchsbaumzweige) und ziehen dann in einer Prozession ins Gotteshaus.

Das Wort "Kar" stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet "Trauer", "Klage" oder "Kummer".

Am Gründonnerstag (wohl von althochdeutsch "greinen" = weinen) gedenkt die Kirche des letzten Abendmahles, das Jesus mit seinen Jüngern hielt, und damit der Einsetzung der Eucharistie. Wir haben in Schröck den Tag schon oft für die "Erstkommunion" genutzt. Nach dem Gloria-Gesang im Gottesdienst verstummen Orgel und Glocken, nach der Messfeier werden Blumenschmuck und Kerzen beiseite geschafft. In besonders gestalteten Betstunden oder im stillen Gebet gedenken die Gläubigen des Ölberggeschehens.

Der
Karfreitag ist der Gedächtnistag der Kreuzigung. Er wird als Fasttag und im Zeichen der Trauer in Stille und Besinnlichkeit begangen. Am Nachmittag versammeln sich die Christen zum Wortgottesdienst mit Verlesung der Passionsgeschichte, zur Kreuzverehrung (das mit einem violetten Fastentuch bedeckte Kreuz wird enthüllt und durch Kniebeugen verehrt) und der anschließenden Kommunionfeier. In vielen Gemeinden finden am Morgen des Karfreitag Kreuzwegandachten statt.

Der
Karsamstag schließlich ist der Gedächtnistag der Grabesruhe des Herrn. Es findet kein Gottesdienst statt; die Altäre in den Kirchen sind frei von Kerzen und Blumen. Erst in der Nacht zum ersten Ostertag oder sogar in der Frühe des Ostermorgens kommen die Christen zur Feier der Auferstehung zusammen.

Ostertage Zu Ostern feiern die Christen den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. Die Auferstehung Jesu ist das Fundament christlichen Glaubens. Die Christen sehen in der Auferstehung Jesu Christi ein Hoffnungszeichen dafür, dass am Ende das Leben über den Tod, die Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über das Unrecht und die Liebe über den Hass siegen wird.

In der Osternacht wird zu Beginn des Gottesdienstes das Osterfeuer entzündet und eine brennende Kerze in die noch dunkle Kirche getragen. Die den Kirchenraum erhellende Kerze ist Symbol des Auferstehungsglaubens, mit dem die Opfer- und Liebestat Jesu Christi als Licht für das Leben und für die Welt begriffen werden soll. Die Osternachtsfeier gehört zu den symbolträchtigsten Gottesdiensten der katholischen Kirche. Die Osternachtsliturgie besteht aus vier Teilen: Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauffeier und Eucharistiefeier.

Die Osterkerze ist ein Symbol für den auferstandenen Christus. In der Osternacht zeichnet der Priester während der Lichtfeier (erster Teil der Osternachtsliturgie) verschiedene Symbole auf die Kerze:

Das Kreuz soll an den Gekreuzigten erinnern die griechischen Buchstaben Alpha und Omega bezeichnen Christus als den Anfang und das Ende aller Dinge die Jahreszahl zwischen den Balken des Kreuzes weist darauf hin, wieviel Jahre nach Christi Geburt vergangen sind fünf rote Wachsnägel und Weihrauchkörner sind das Symbol für die Wunden Christi.

Die Osterkerze hat ihren Ursprung in einer Tradition der Stadt Rom. In der Osternacht wurde die Stadt durch das Licht von Kerzen erhellt.

 

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 Update 10.04.06

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