Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
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Das Kirchenjahr in Schröck
November

Kirchenjahr < (Ostern) Oktober - Allerheiligen - Martin - Volkstrauertag - Elisabeth - etc. > Dezember
2.11.
Fest Allerheiligen

Allerseelen, Gräbersegnung

"Unsere Toten gehören zu den Unsichtbaren, aber nicht zu den Abwesenden", schrieb Papst Johannes XXIII kurz vor seinem Tod.
Beim Gang zu den Gräbern im Monat November, am Allerseelentag (2. November), wird für Christen diese unsichtbare Gemeinschaft mit den Verstorbenen sichtbar. In Schröck begehen wir dieses Gedächtnis der Verstorbenen am Sonntag vor oder nach dem Allerseelentag. Die Segnung der Gräber und Gebet für Lebende und Verstorbene findet auf dem Schröcker Friedhof statt.

Am Allerseelentag ist Gräbersegnung am Schröcker Friedhof. In der anschließenden Meßfeier werden die Namen der Verstorbenen des letzten Jahres verlesen. Es läutet die Sterbeglocke.

11.11.
Martinslaterne, die Felix Mutter zum Fest gebastelt hat (Okt. 2000)
Sankt Martin - Laternenumzug und Andacht in der Kirche
Sankt Martin im Altersheim Moischt (November 2000) - Danke Felix, Danke Ivo! Kirchliche Martinsfeier zB. 11.11.2000
Mit Matinsspiel, Laternenumzug und Kindersegen am Tag des Heiligen Bischofs haben wir uns an den Mann erinnert, der im 4. Jahrhundert durch seine Tat "weltberühmt" wurde, der uns Christen an unsere Verantwortung für den leidenden Mitmenschen besonders deutlich vor Augen führt. So war es eine Freude in diesen Tagen
mit den Frauen unseres Besuchskreises waren zum Gottesdienst im Altersheim Moischt zu gehen. St. Martin und sein Bettlerkollege waren dort zu Gast, um die Senioren, Alten und Behinderten zu erfreuen. Ganz spontan hatten sich Felix und sein Freund Ivo bereiterklärt und die Mutti machte auch noch mit: Das Stehgreifspiel gefiel den alten Menschen mehr als gut und die Martinslaterne brachte Licht in so manche Traurigkeit. Danke den Leuten, die das Erbe des Heiligen durch solche Taten wach halten.
Martinsspiel in der Pfarrkirche (November 2000) 

Volkstrauertag Mitte November

 

In Schröck wird Jahr für Jahr am Volkstrauertag eindringlich zum Frieden für alle Völker gemahnt, der Opfer der Weltkriege gedacht und für Kriegs-, Katastrophen- und Verkehrsopfer gebetet. Pfarrer Krönung und Ortsvorsteher Hr. Sprenger sprechen zum Thema, es singt der Gesangverein Cäcilia, die Fahnenabordnungen der Vereine sind zugegen bei der Feier nach dem Hochamt.

17.11.
Tag des Ewigen Gebets in Schröck (1998)
Tag des Ewigen Gebets in Schröck seit mehr als 110 Jahren

Die "Ewige Anbetung" geht auf das "Vierzigstündige Gebet" zurück, das vor dem ausgesetzten Allerheiligsten erstmals 1527 in Mailand bezeugt ist. In Schröck wird es nachweislich seit mehr als 110 Jahren gepflegt.

Hierzulande bekam die "Ewige Anbetung" eine eigene Form: die Aussetzung des Altarsakraments wandert reihum durch die Kirchen eines Bistums, wobei nachts die Anbetung zumeist in einer Klostergemeinschaft erfolgt. Dazu bestimmt das Kirchenrecht (Can. 942): "Es wird empfohlen, daß in diesen Kirchen und Kapellen (in denen die Eucharistie aufbewahrt wird) alljährlich eine feierliche Aussetzung des Allerheiligsten erfolgt, die eine angemessene, wenn auch nicht zusammenhängende Zeit dauert, damit die örtliche Gemeinde das Geheimnis der Eucharistie tiefer bedenkt und verehrt; eine Aussetzung dieser Art darf aber nur vorgenommen werden, wenn die Versammlung einer angemessenen Zahl von Gläubigen zu erwarten ist." (...)

Bislang wurde am nächstgelegenen Sonntag der Tag in der Pfarrkirche begangen. Ab 1998 feiern wir Jahr für Jahr den 17. November unter dem Motto: "Dorf betet den ganzen Tag". Im Jahr 2000 auch noch nach 110 Jahren!

19.11
Caro spielt die Heilige Landgräfin Elisabeth von Thüringen, November 2000
Fest der Hl. Elisabeth, Zweitpatronin des Bistums und der Pfarrei. Seit dem Kirchenneubau (vollendet 1726) trägt die Pfarrkirche St. Michael auch den Titel "St. Elisabeth". Sie erinnert an die großartige Heilige aus dem Mittelalter, die in den letzten Lebensjahren in Marburg zu Hause war.

Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

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 Update 31.05.11

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