| 06.01. |
Dreikönig/ Sternsingen (Fest Erscheinung des Herrn)
Jungen und Mädchen gehen mit Ihren
Gruppenleitern in den Tagen um das Fest
Erscheinung des Herrn (6. Januar) als Könige
verkleidet durchs Dorf und bringen
Neujahrswünsche in die Häuser. Dabei sammeln
Sie für Kinder in aller Welt. Sie schreiben den
Spruch 19 * C + M + B * 97 an die Haustüre.
Hinter den Buchstaben für die legendären Namen
der Weisen aus dem Morgenland (Caspar, Melchior
und Balthasar) verbirgt sich der lateinische
Segenswunsch: Christus Mansionem Benedicat = Christus segne
dieses Haus und die Angabe der Jahreszahl. Nach altem Brauch wird an
diesem Tag die "Festankündigung" für das kommende
Jahr gesungen.
|
| |
Fest Taufe des
Herrn Nicht
die christliche Taufe, sondern die Umkehrtaufe
des Johannes wird in der Schriftlesung des Festes
erwähnt: Der täufling Jesu wird zu Beginn
seines Wirkens als der von Gott gesandte Messias
gezeichnet. Diese Linie setzt sich fort in der
Verklärung und im Bekenntnis des Römers unter
dem Kreuz.
|
| |
Sonntage im
Jahreskreis |
| 27.01 |
Gedenktag der Opfer des
Nationalsozialismus |
| 02.02. |
Darstellung des Herrn
(Lichtmeß) - 40 Tage nach dem Geburtsfest Jesu
wird das Fest gefeiert, das seinen Ursprung in
Jerusalem hat, wo es im 5. Jahrhundert
nachzuweisen ist. Später kommen Kerzenweihe
und Lichterprozession dazu, die
dem Fest auch heute eine festen Ort im Jahreslauf
geben. Bei guter Witterung ziehen wir in Schröck
mit den brennenden Kerzen um die Kirche.
|
| Fastenzeit/
Die Kar-
und Ostertage |
Kirchenjahr
im März/April
|
| Bittage 

|
,,Warum
gehet man in den Processionen um die Fluren,
Aecker und Felder? - Um den gütigen Gott zu
bitten, er wolle mit seiner milden väterlichen
Hand die Fluren segnen, die Früchte der Erde
erhalten, und wie er alle Thiere mit Segen
erfüllt, und ihnen ihr Speis zu gelegener Zeit
giebt, also auch uns Menschen die nothwendige
Nahrung mittheilen." heißt es bei Leonhard
Goffine 1690 in seinem ,,Christkatholischen
Unterrichtsbuch" zur Funktion der Bittgänge. Übersicht:
Die Schröcker
Bittgänge
Erster
Sonntag im Mai seit 1792 (bzw. nach dem 3.5.):
Bittprozession zum Zechspann-Kreuz von der Kirche über
Schröcker Straße, Zum Elisabethbrunnen und zurück.
Montag, in der Bittwoche: Bittprozession
zum Kreuz am Bergerweg von der Kirche zur
Roßdorfer Straße und zurück.
Dienstag: Bittprozession zum Kreuz am
Marktgrund von der Kirche über die Zelterstraße
und zurück.
Mittwoch: Bittprozession zum Kreuz am
Kirschbäumchen von der Kirche über Schröcker
Straße, Kastanienstraße und zurück.
Donnerstag (Christi Himmelfahrt):
Bittprozession zum Bauerbacher
Kreuz
von der Kirche über Schröcker Straße,
Heljehaus und zurück.
Pfingstmontag: Bittprozession zum Roßdorfer
Kreuz
von der Kirche über Roßdorfer Straße und
zurück.
|
| Fronleichnam |
Das Fronleichnamsfest gilt als eine typisch
katholische Einrichtung. In einer Prozession an
einem Donnerstag im Frühsommer wird die
Eucharistie, die konsekrierte Hostie in einer
Monstranz feierlich unter Gesang und Gebet durch
die Sraßen des Dorfes getragen. An vier
Stationen ("Altären") wird angehalten,
das Evangelium verlesen und Fürbitten
gesprochen, sowie der Segen gespendet.
> Hintergrund > Diskussion um Kanonendonner
|
| |
|
| 15. August |
Maria Himmelfahrt (Kräutersegung) |
| 14. September |
Das Fest Kreuzerhöhung feiern die Katholiken zusammen mit
allen orientalischen Kirchen und der
Anglikanischen Kirche. Schon im 4. Jhd. zeigte
der Bischof von Jerusalem den Gläubigen am Tag
nach dem jährlichen Weihegedächtnis der
Auferstehungskirche (13.09.) das heilige Kreuz.
Er erhöhte es in der Mitte der
Gottesdienstversammlung, und die Gläubigen
verehrten das Kreuz. Auf die frühchristliche
Kreuzverehrung in Jerusalem geht das heutige Fest
"Kreuzerhöhung" zurück. Seit 1985 findet wieder Gottesdienst
und Prozession von Schröck aus zur Ruine der Kreuzkapelle statt, die 1527 zerstört worden
ist.
|
| 29. September |
St. Michael (Patrozinium) |
| Oktober |
Erntedankfest 30.09. Kirmes /Kirchweih
31.10. Reformationstag / 1.11. Allerheiligen
|
| |
|