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| Pfarrei | Kirchenjahr | Pfarrkirche | |||||||
| Geschichte
& Gegenwart Die Ruine der Kreuzkapelle |
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Nur ein Sonntagsspaziergang weit entfernt im Wald beim Elisabethbrunnen |
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| In der Kapelle zum
heiligen Kreuz "hinset dem Loneberg" lebte bis
zum Jahre 1527 der letzte Klausner und Bruder "Das
arme Henche von Martorff". Die Wallfahrtskapelle, die zwei Altäre hatte, wurde in den Wirren der Reformation geschlossen. Die Kultgegenstände wurden der lutherischen Pfarrkirche zugewiesen, Steine und Beschläge von Türen und Fenster beim Bau der Rathaustreppe in Marburg verwendet.
Waldarbeiter entdeckten 1925 die verloren gegangen Reste
der Kapelle. Sie wurden durch den Marburger
Geschichtsverein freigelegt. Jahrzehnte später nahm sich die Schröcker
Kolpingsfamilie der Stätte an, sanierte die verbliebenen Grundmauern und
errichtete ein Erinnerungskreuz.Die Errichtung der Kapelle könnte im Sinne der heiligen Elisabeth, Landgräfin von Thüringen und Hessen, entstanden sein. Landgraf Philipp der Großmütige ließ 1520 durch den Pfarrer von "Schrickta" (Schröck) Johannes Stark, genannt Hatzfelt, der in Marburg wohnte, ein Verzeichnis aller Kultgegenstände anfertigen, das im Pfarrarchiv in Marburg erhalten geblieben ist. Am 14. September eines jeden Jahres ist eine Kreuzprozession von Schröck aus zu dieser altehrwürdigen Stätte. Gelegentlich feiern wir Gottesdienst in der "Kirche ohne Dach". Die Malteser führen Ihr Banner mit. Die Prozessionsbegleitung ist Ihnen von Pfarrer Krönung im Gründungsjahr 2000 als Aufgabe genannt worden. Die Schröcker pilgerten früher an den beiden Kreuzfesten (Kreuzauffindung, früher 3.5. und Kreuzerhöhung 14.9.) zur Kapelle. Nach Vertreibung und Zerstörung zog die erste Wallfahrt am 1. Maisonntag zum Zechspannkreuz und unregelmäßig mindestens seit 1985 wieder zur Ruine der Kreuzkapelle.
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1999 Up 2000-11-28 www.pfarrei-schroeck.de