Weihnachtskrippe in
Schröck
Unter der Obhut der
Kolpingfamilie pflegt und gestaltet seit einigen
Jahren Gerlinde Braun die Schröcker
Weihnachtskrippe. Einige Figuren sind 70 Jahre und
älter. Über die Weihnachtszeit ist die Krippe in
der Pfarrkirche aufgebaut. Das Gotteshaus ist
tagsüber geöffnet.
Bischöfliches
Lob für Krippenfreunde
Der
ehemalige Fuldaer Weihbischof Prof. Dr. Ludwig Schick
hat das große ehrenamtliche Engagement der
Krippenfreunde aus Anlaß des 70-jährigen Bestehens
der "Arbeitsgemeinschaft der Krippenfreunde in
Fulda" im Dezember 2000 gelobt.
Er dankte den Krippenfreunden namens der ganzen
Diözese, dass sie ein wichtiges Kulturgut erhalten,
fördern und entfalten sowie dessen Sinn und Wert
vielen Menschen erschließen. Erhalt, Förderung und
Tradieren von Krippen und der damit
zusammenhängenden Inhalte seien eine wichtige
ehrenamtliche Aufgabe im Kulturbereich, aber auch
eine ganz wichtige Tätigkeit im Bereich des
Laienapostolates, unterstrich Weihbischof Schick.
"Indem Sie die Krippen ausstellen, erklären und
deren Erhalt und Weitergabe fördern, geben Sie
Zeugnis von der Geburt Christi, der Anbetung der
schlichten Hirten und der weisen Könige, von Maria
und Josef, von der Anerkennung Christi, des
neugeborenen Königs durch Juden und Heiden."
Dadurch werde der Glaube an Jesus Christus lebendig
gehalten und tradiert. In vielen Menschen werde der
Glaube erneuert oder wieder geweckt. Aus der
Gottesliebe heraus sei die Krippe auch immer Zeichen
und Aufforderung zur schlichten Nächstenliebe. Auch
diese Botschaft sei in einer Welt der zunehmend
apersonalen Beziehungen wichtig. Sein Fazit: "Wo
die Krippe aufgestellt, angeschaut und verehrt wird,
entsteht innere, personale, gütige und
menschenfreundliche Liebe".
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Nach
dem biblischen Kern wird das Geschehen der
Heiligen Nacht so dargestellt, wie es der hl.
Franziskus im Jahr 1223 anregte: Maria, die
Gottesgebärerin, Jesus als Kind in der
Krippe, Josef, der Pflegevater, Ochs und
Esel, die staunenden Hirten mit ihren Tieren,
später folgten die hl. Drei Könige.
Verschieden sind die offenen Ställe
gearbeitete, so daß sich jedes Jahr ein
Besuch mit Kindern, Eltern, Großeltern,
Gästen und Kinder- und Jugendgruppen lohnt!
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