Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
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Übersicht Pastoraldiskussion

 

Priestermangel, Pfarrstrukturen, Pastoral (...)
Linksammlung zum Thema

Aus Pfarreien   Vorläufiger Index    
Nachgelesen Bistümer in Deutschland      
Auslandsnotizen        


Es gibt ihn - nicht nur in Deutschland, den Priestermangel ( www.dbk.de / http://www.kath.ch/index.php?&na=11,0,0,0,d,60415  ).
Die Zahlen der Deutschen Bischofskonferenz und das Stichwort "Priestermangel" mit Stand vom August 1998: http://dbk.de/kirche/in_kkd01.html#2  und http://www.kath.de/pjp/presse/kf_kir.htm#3. Die Kleruskongregation veröffentlicht Zahlen auf http://www.clerus.org/clerus/menu06_ted.html (Home > Statistik)

Eine typische Altersstruktur für Priester in Deutschland (Bsp. Regensburg, 2001) http://www.kath.de/bistum/regensburg/generalvikariat/alterspyramide.htm 

Baby Johannessen: Die Hierarchie und die Laien (1): In Europa nimmt der Priestermangel zu
http://griess.st1.at/olav11.htm

>> Die Tagespost - „Das Schlimmste hat die Kirche noch vor sich“

Kooperative Pastoral

Dazu auch die Pressemitteilung zum Weltgebetstag der Geistlichen Berufe, 25.4.99: http://www.kath.de/sdbk/presse/pm1999/pm1999042502.html und die aktuelle Entwicklung, die sich in den Statistiken und Plänen der Bistümer finden:

Rolf Walter wollte kooperative Pastoral in drei Sätzen beschrieben haben. Da sich offenbar noch niemand in der Liste auf dieses Experiment eingelassen hat, möchte ich es in einem Satz versuchen:
"Pastorales Wahrnehmen und konkretes Handeln über den begrenzten Bereich einer Pfarrei hinaus in größeren seelsorglichen Einheiten oder in verschiedenen Gruppen kategorialer Seelsorge - nicht allein aus der Verantwortung eines geistlichen Amtes, sondern auf Grund unserer Sendung als getaufte und gefirmte Christen."
Das erfordert meines Erachtens nicht nur die Bereitschaft, sich darauf einzulassen, sondern auch die Bereitschaft zu Teamgeist, Weitblick, Lernfähigkeit, usw. sicher auch die Stärke, manche Misserfolge einzustecken.
Der Würzburger Generalvikar Dr. Hillenbrand hat dazu eine recht übersichtliche Zusammenfassung erstellt:  www.bistum-wuerzburg.de/bwo/opencms/seelsorge/pastoral_planung/kooperative_pastoral.html  (Heinz Kellner Date: Wed, 27 Nov 2002 14:44 via Email)

Planungen in den Bistümern in Deutschland
Augsburg | Aachen | Bamberg | Berlin | Dresden-M. | Eichstätt | Erfurt | Essen | Freiburg | Fulda | Görlitz | Hamburg | Hildesheim | Köln | Limburg | Magdeburg | Mainz | München-Freising | Münster | Osnabrück | Paderborn | Passau | Regensburg | Rottenb.-Stuttgart | Speyer | Trier | Würzburg

Bistum Fulda [zurück]

Fuldaer Kreis für eine offene Kirche, Gründungsdokument  (15.09.1994) http://www.fuldaer-kreis.de/Grundungsdokument/grundungsdokument.html

Im Zusammenhang mit dem sog. "Laienpapier" aus Rom, das Bischof Dyba 1997 konsequent verteidigte, wandte er sich gegen die "völlig in die Irre führenden Maxime, daß der Priestermangel eine "Chance" für die Laien sei." (Quelle). In der Bistumszeitung Bonifatiusbote relativierte er Zahlen: "Kein Priestermangel im Bistum Fulda."
http://www.bistum.fulda.net./archiv/bischofswort/1997/97.07.html ( Seite nicht mehr vorhanden)

vgl. auch Gedanken anl. der Priesterweihe 1998: http://www.bistum.fulda.net/archiv/bischofswort/1998/98.09.html (n.m.v.)

Bischof Dyba zur PGR-Wahl 1999: Klein und Kleinstpfarreien zusammenlegen
"Pfarreien mit weniger als 100 Gottesdienstbesuchern brauchen keinen Pfarrer" so auch der Tenor der letzten Veröffentlichungen,
Frühjahr 2000: Der Erzbischof korrigierte seinen Personalchef J. Kapp fast zeitgleich: "Im Bistum Fulda könne auf weite Sicht der Besuch der Sonntagsmesse innerhalb einer zumutbaren Entfernung garantiert werden. Für kleine und Kleinstgemeinden mit weniger als 100 Teilnehmern am Sonntagsgottesdienst könne jedoch kein eigener Seelsorger mehr garantiert werden. Der Erzbischof rief dazu auf, die Realität zu sehen.
Selbstverständlich haben wir nicht den Priesternachwuchs, den wir haben wollten und haben möchten, erklärte der Erzbischof. Aus diesem Grunde sei mit einer Verminderung der Zahl der Gemeinden zu rechnen. Es müsse klar sein, dass, wenn das Angebot der Kirche nicht angenommen werde und der Gottesdienstbesuch nachlasse, man damit rechnen müsse, dass dieses Angebot verkleinert werde. Der Bischof hob hervor, dass nicht nur die Kirche Pflichten habe, sondern auch die Gläubigen und dass sie gefordert seien, sich auf vielfältige Weise einzubringen. Eine Möglichkeit hierzu sei das Gespräch über die Priesterberufung. Die Alternative des geistlichen Berufes sei in die Erziehung der Kinder einzubringen. Die Botschaft wir brauchen Priester müsse in allen Gemeinden und den katholischen Familien verkündet werden.
In der Aussprache erklärten Katholikenratsmitglieder, dass es besonders wichtig sei, die pfarrlichen Gremien rechtzeitig zu unterrichten, falls die Pfarrei von einem Nachbarpfarrer seelsorglich mitbetreut werden müsse. Es komme darauf an, allen Beteiligten und hier besonders den kirchlichen Räten die Situation rechtzeitig zu verdeutlichen. Der Erzbischof erklärte, dass auf die rechtzeitige Unterrichtung der Gemeinden in Zukunft verstärkt Augenmerk gelegt werden solle. (BPF)"

2002: Bischof Algermissen: "Gelassen und nüchtern Veränderungen angehen" - Verbindliche Sammlung und Kooperation der Gemeinden muss kommen.

An der »Fakultät hält 2001/2 http://home.t-online.de/home/Richard.Hartmann/ ein Seminar zum Thema: Weniger Pfarrer für die Kirchengemeinden - die Konzepte der verschiedenen deutschen Diözesen. Übersicht (Literatur zur Vorlesung) - hier auch die Präsentation http://home.t-online.de/home/Richard.Hartmann/Ressourcen/Grundstruktur%20Vorlesung/index.htm - Kirchengemeinde - Der Regelfall kirchlichen Handelns (August 2001)

In seinem Eröffnungsvortrag (Fakultät Fulda 17. Oktober 2001) spricht Richard Hartmann (Kirche, geprägt von freiwillig Engagierten? Ein Paradigmenwechsel am Ende des Internationalen Jahres des Ehrenamtes bietet sich an) die Pastoralplanung an: http://home.t-online.de/home/Richard.Hartmann/Ressourcen/Vortrag%20zur%20Er%F6ffnung%20des%20Akademischen%20Jahres%202001.htm 

Stürme und Flauten : Kirchliche Wetterlagen in Deutschland und ihre Folgen für die Arbeit von KDSE und AGG (Vortrag von Dr. habil. R. Hartmann-Mainz) http://home.t-online.de/home/AGG-Bonn/Hartmann2.htm 

www.wir-sind-kirche.de/fulda-hanau hat eine ausführliche Statistik über das Bistum Fulda und erste Überlegungen angestellt. ( Mehr Statistiken HIER ), Siehe Planung für Hanau http://www.kirchenvolksbewegung.de/fulda-hanau/4Thesen_und_Fragen.htm 

Das Forum über die Pastoralstruktur ( http://www.webmart.de/nlhistory.cfm?id=40543 )  lesen in den ersten beiden Wochen 82 Internetnutzer.

Forum Seite vorn "Wir sind Kirche" zur Pastoralplanung im Bistum Fulda http://www.wir-sind-kirche.de/fulda-hanau/forum_03.htm 

Der Pastorale Prozess beginnt mit dem 1. Advent 2002 - erst sehr spät und dann sehr knapp mit einem Internetauftritt
http://www.bistum-fulda.de/bistum/kirche_aktiv/Pastoraler_Prozess/pastoralerprozess_start/pastoralerprozess_start.shtml

Bistum Limburg [zurück]

Hirtenbrief Bischof Kamphaus:
(28.02.1998) Wo sonntags Eucharistiefeiern ausfallen, herrscht akuter Notstand

http://www.kath.de/bistum/limburg/presse/1998/id98144.htm und
Text des Hirtenbriefes
http://www.kath.de/bistum/limburg/presse/1998/id98144.htm

Im Bistum Limburg gibt es spitz formuliert seit 1999 statt der Pfarrgemeinde den "pastoralen Raum". Unter der Überschrift "Katholische Kirche setzt verstärkt auf Laien " informiert DIE WELT über das Modellprojekt im Bistum Limburg.

http://www.welt.de/cgi-bin/out.pl?url=/archiv/1999/02/03/0203vm01.htm

Was sich dahinter verbirgt ist auf den Bistumsseiten selbst beschrieben:

http://kirche.kath.de/bistum/limburg/presse/1997/id97398.htm

Das Bistum Osnabrück [zurück] führt durch Priestermangel und vielfältiger Veränderung der Seelsorge auf dem Weg ins neue Jahrtausend das von der Bistumsleitung angeregte "Pastorales Zukunftsgespräch" ( http://www.bistum-osnabrueck.de/ ). Die Basisbeteiligung ist bis Pfingsten 1999 mögtlich.
http://www.bistum-osnabrueck.de/0/0-ZUG/Zug-1.html : In Zukunft Gottesdienst feiern (1999)

Unter dem Stichwort "Kooperative Pastoral" werden im Bistum Trier [zurück] neue tragfähige Formen kirchlichen Lebens entwickelt. Im Rahmen dieses Suchprozesses werden neue Formen der Zusammenarbeit entwickelt und erprobt, ist auf einer im Web liegengebliebenen Seite von 1996 zu lesen. Die Volltextsuche unter http://www.dioezese-trier.de kannte am 14.4.99 das Stichwort "Priestermangel" nicht. Inzwischen sind Materialien und Rundbriefe zur "Strukturreform" dort zu finden. (Jan 2003)
http://www.dioezese-trier.de/projekte/pastoral/html/pastora1.htm

Bistum Eichstätt (s.a.) [zurück]

Impulspapier zur kooperativen Seelsorge http://www.ku-eichstaett.de/BISTUM/service/kooperativ.htm (5.2.00) - Seelsorgseinheiten seit 2002 eingeführt.

Bistum Passau [zurück]

Diözese Passau läuft recht erfolgreich PEP - Pastorale Entwicklung im Bistum Passau http://www.pastoralplan.de/ 
Dazu Randbemerkung eines Fachmannes Prof. DDr. Paul Michael Zulehner
http://www.bistum-passau.de/presse/pastoral/past006.htm
"Gerade das Passauer Beispiel zeigt mir vor Ort, dass es hier nicht nur um Geldnot, sondern wirklich um eine Perspektive für eine Kirche 2000+x geht." F. Böhmisch

Bistum Stuttgart-Rottenburg [zurück]

  • Vor allem in ländlichen Gemeinden begegnet man häufig dem Priestermangel. Bistum reagiert auf Priestermangel: http://www.landvolk.de/landaktuell/land9903.htm#zukunft (März 1999) ??
  • Priestermangel macht Neuorganisation nötig: http://www.stimme.de/artikel/heilbronn/3648
  • Das Institut für Fort- und Weiterbildung und die diözesanen Gremien der Diözese Rottenburg-Stuttgart machen sich seit Jahren ernsthafte Gedanken zu einer kooperativen Pastoral und haben da auch schon einiges erarbeitet. Was, ist sicher
    zu erfahren bei institut-fwb@bo.drs.de 
    Übrigens immer wieder konnte ich Kooperation in der Pastoral in unserer Diözese auch schon erleben. Es scheint also auch bei Kirchens nicht völlig unmöglich. herzlich Richard Pschibul

Bistum Münster [zurück]

Im Rundbrief der "Initiative jüngerer SeelsorgerInnen im Bistum Münster" (aggionamento) wird schon 1997 gefordert: (Seelsorgeeinheiten - Gefahren und Chancen für unsere Gemeinden Denkanstoß des Kreises jüngerer Seelsorgerinnen und Seelsorger im Bistum Münster)
"o Kooperation zwischen Gemeinden auf freiwilliger Basis muß Vorrang haben vor dem Zusammenschluß zu Seelsorgeeinheiten aus einer personellen Notsituation.
o Die Entscheidung zu einer Seelsorgeeinheit müssen die von allen gewählten Gremien der Gemeinden (PGR und Kirchenvorstand) fällen, nicht die SeelsorgerInnen oder die Bistumsleitung.
o SeelsorgerInnen dürfen nicht unter Druck gesetzt werden, in mehr als einer Gemeinde zu arbeiten bzw. Leitung wahrzunehmen.
o Für die Bildung einer "Seelsorgeeinheiten" darf es weder Zeit- noch Entscheidungsdruck geben, damit sie organisch wachsen kann.
o Damit eine Entscheidung wirklich frei ist, muß es außer der Seelsorgeeinheit auch andere akzeptable Alternativen geben.
o Statt endgültiger Entscheidungen, müssen Seelsorgeeinheiten und andere Formen der Gemeindekooperation mehr und ernsthaft "ad experimentum" auf einen begrenzten Zeitraum hin angegangen werden, statt daß versucht wird endgültig derartige Strukturen festzuklopfen. Die Gemeinden müssen Erfahrungen machen dürfen und durch die gewählten VertreterInnen die Entscheidungsmöglichkeiten behalten.
"
Aus:
http://www.ibb-voba.de/roterpunkt/ijs-thes.htm

In Münster tagte 1998 das Diözesanforum "Mit einer Hoffnung unterwegs" - Kirche Neu-erleben.
Die Beschlüsse der 13 Kommissionen finden sich auf
http://www.ibb-voba.de/roterpunkt/forum/index.htm . Zum Stichwort "Seelsorgeeinheiten" oder wie es besser heißt Pfarreiengemeinschaft ist Nr. 13 ( http://www.ibb-voba.de/roterpunkt/forum/forum13.htm ) zu lesen.

Bistum Freiburg [zurück]

Richtlinien der Erzdiözese Freiburg zur Pastoraplanung, die "Seelsorgeeinheiten" aus Pfarreien macht http://www.kath.de/bistum/freiburg/presse/pk_seelein.htm (15.06.1999)

Meldung von Radio Vatikan (4.-7.7.99): Die Erzdiözese Freiburg im Breisgau schaffe ab September 1999 neue Seelsorgeeinheiten, wie Erzbischof Oskar Saier erläuterte. Aus rund 1.080 Pfarreien würden 350 Seelsorgeeinheiten entstehen, blieben aber als Pfarreien erhalten. Grund dafür sei der dramatische Rückgang der Priesterzahlen.

Priesterforum im Bistum Freiburg mit ausführlicher Web-Site: http://www.joerg-sieger.de/forum/index.html / Stellungnahme "Priester in der Seelsorgeeinheit"

Zur Diskussion gestellt - ein "Laienpapier" zur Seelsorgseinheit http://home.t-online.de/home/BradenK/seelsorg.htm

Seelsorgeinheiten (Richtlinien und Verordnungen der Erzdiözese Freiburg)
- Richtlinien zur Errichtung von SE (Amtsblatt 26 vom 22.10.1999) zum Downloaden
- Richtlinien (s.o. im Html-Format)
- Erprobungsverordnung der Erzdiözese für Modellprojekte
- Muster von Kooperationsverträgen zur Errichtung von SE
- Schreiben des Generalvikars zur Errichtung von SE v.10.11.1999
- Begleitschreiben des Generalvikars
- Richtlinien für Seelsorgeeinheiten der Erzdiözese Freiburg
- Verordnung zur Ergänzung des Rechts der Pfarrgemeinderäte und
Stiftungsräte (ErprVO) 
- Kooperationsvereinbarung, Muster einer

Bistum Regensburg [zurück]

Der Pastoralplan für die Diözese Regensburg findet sich ausführlichst im Internet: http://www.kath.de/bistum/regensburg/html/pastoraleplanung1.htm (Juni 2000) und wird aktualisiert, zB
http://www.kath.de/bistum/regensburg/html/000606pastoralplan2000.html ( Zwischenbilanz zur Dekanatsreform )

Das WSK-Forum sammelt Informationen, Dokumente und Links zum Thema Seelsorgeeinheit" unter http://www.wsk-regensburg.de/sse.html 

Bistum Köln [zurück]

http://www.erzbistum-koeln.de/opencms/opencms/seelsorge/Arbeitshilfen/1Einleitung.pdf 

Bistum Würzburg

http://www.bistum-wuerzburg.de/Rueckenwind/Kontakt.htm 

Zum Nachlesen:

Die "Instruktion zu einigen Fragen über die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester (Libreria Editrice vaticana vatikanstadt 1997)", etwa:
http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cclergy/documents/rc_con_interdic_doc_15081997_ge.html 

Dazu in der Aussgabe Nr. 14 von "Wir sind Kirche", Sondernummer "3. Gemeindebrief" zum Thema: "Pfarrgemeinde" finden sich unter http://www.we-are-church.org/at/Presse/gemeindebrief3.htm#PFARREI Äußerungen von Christen/innen u.a. Bischof Stecher:

"Bei uns ist es auch so, daß Priester viel zu wenige sind und angesichts unserer klerikalen Alterspyramide immer weniger werden. Und es ist weiterhin klar, daß bei der Forderung eines glaubhaft gelebten Zölibates diese Zahl immer klein sein wird. (...) Und selbst in den Worten Jesu liegt keine Spur der Andeutung, daß diese elitäre Zahl den pastoralen und theologischen Notwendigkeiten einer lebendigen Kirche entsprechen muß."

Im März 1999 erscheint der "Herdenbrief" von Christen aus dem Bistum Stuttgart-Rottenburg. Punkt 1 (von 10) ist der "Priestermangel".

http://www.we-are-church.org/de/rottenburg/

Zur gegenwärtigen Lage in der römisch-katholischen Kirche, 6.1.1989, Prof. Dr. Dr. Werner Böckenförde http://www.kath.de/bistum/limburg/texte/boe_1.htm 

Georg Schlecht: "Kooperative Seelsorge"?
(1998) .... "Also ist das einzige, was die Diözesanleitung unter den gegenwärtigen Umständen tun kann, eine gleichmäßige Verteilung des Priestermangels zu versuchen. Das wird mit dem wohlklingenden Wort "kooperativ" bezeichnet. Mit "Seelsorge" hat es nur etwas zu tun, wenn man unter Seelsorge vor allem das Abdecken des Casualienanfalls und die Sakramentenspendung versteht. Aber gerade eine Reduktion auf Sakramente und Casualien beschädigt das Amt des Priesters und macht es unattraktiv."(Quelle unbekannt)

"Wie gesund sind die Priester?" Zum Priesterbild und zur Priesterausbildung vor dem Hintergrund eines Artikels aus dem Focus ("Komische Kandidaten", 14.4.1997), in dem Norbert Greinacher, katholischer Theologe aus Tübingen, das in Fettschrift gedruckte Zitat zugeschrieben wird: „Drei Viertel der Kandidaten sind komische Leute und als Geistliche ungeeignet.“ ( http://users.newsfactory.net/AZA-00944/emp_f03.htm )

Das 2. Vatikanisches Konzil schreibt im Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche "Ad gentes" über den Priestermangel, daß er für Kirchen in der Mission oft so schwer ist, wie die materielle Not und die Kirche als Solidargescheinschaft zur Hilfe aufgerufen ist. ( http://www.stjosef.at/konzil/AG.htm )

 

Reaktionen aus (Internet-)Pfarrgemeinden

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Pfarrei Schröck - Bewertungsbogen aus dem Jahr 2002 ( folgt )

- Kooperationsvertrag, Beispiel eines K. aus Lörrach 

-  "Verwirklichung Kooperativer Pastoral in der Diözese Würzburg", 1998

- „Eine Herausforderung mit mannigfachen Chancen", Erzbischof Saier legt „Richtlinien für Seelsorgeeinheiten in der Erzdiözese Freiburg" vor, Juli 1999

- Diskussionspapier zur Seelsorgeeinheit v.Erwin A. Schäffler, Ulm

Frau Brigitte Hammer arbeitet in der Pfarrgemeinde St. Bartholomäus, Neupotz. Sie ist die Verantwortliche für den Grunddienst "Caritas", weil die Pfarrei keinen eigenen Pfarrer mehr hat. Als Pastoralteam arbeiten Frauen und Männer nach dem Pastoralplan. Sie ist überzeugt, "daß unsere Arbeit nicht vom Priestermangel her als "Notlösung" verstanden wird. Es geht vielmehr darum, daß wir mit unserem Dienst in geschwisterlicher Zusammenarbeit zum lebendigen Aufbau unserer Pfarrgemeinden beitragen."
(
http://kirche.kath.de/bistum/speyer/pgrinfo/pgrkn398.htm ) ??

(13.04.99)
Kritik an neuen Seelsorgeeinheiten äußern im "Mannheimer Morgen" in einer Stellungnahme Edinger Katholiken (Rhein-Neckar). Der Pfarrgemeinderat der Bruder-Klaus-Kirche bezeichnet die Schaffung von Seelsorgeeinheiten als "Raumkosmetik". Nur Änderungen am System würden auf Dauer eine Entspannung bringen.
Ohne neue Schritte werde es in wenigen Jahren dazu kommen, daß nur noch einige Priester von Gemeinde zu Gemeinde eilen, um eine flächendeckende Versorgung - was auch immer das sein mag - aufrechtzuerhalten. Man befürchtet einen "Eucharistiefeier-Tourismus", der zur Verödung einst aktiver Gemeinden führen könnte.
(
http://www.mamo.de/redak/19990413/html/Article/r5e0000007_10299.html ) ???

(11/98) "Wir waren uns sehr bewußt darüber, daß wir in einer Situation des Priestermangels leben und nicht mehr erwarten konnten, daß wir einen eigenen Pfarrer für unsere Pfarrei bekommen. Mit dem zunehmenden Alter und den gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Pfarrer Merkelbach spürten wir, daß ohne große Absprachen, praktisch ganz von alleine, immer mehr Verantwortung sowohl von Frau Schuhmacher als auch vom Pfarrgemeinderat wie auch von anderen Angehörigen der Pfarrei übernommen werden mußte" ...
Der Pfarrgemeinderat St. Josef, Ober-Hilbersheim berichtet über die Erfahrungen mit dem c. 517 § 2
CIC aus der Sicht des Pfarrgemeinderates (Buchhinweis)
(
http://www.kath.de/bistum/mainz/buch/Hallerma/kapitel2.htm )

"... Noch etwas zum Begriff Seelsorgeeinheit: Es ist bemerkenswert, daß das Wort "Seelsorgeeinheiten" einen fatal ähnlichen Gleichklang wie "Broteinheiten", dem Maßstab für die kontrollierte Mangelverwaltung bei Diabetikern, hat!" Johannes.Grabmeier@grabm.hd.shuttle.de in der Praxisliste ( www.katholisch.de ) am 21.5.99 ( http://www.hd.shuttle.de/st-peter/ in der Seelsorgeeinheit Heidelberg-Süd )

Eine "Seelsorgeeinheit" in Hannover formiert sich und beschreibt ihre Strukturen:
(
http://win.tiho-hannover.de/~anna/SE_Ost/_SE_Ost/Se.html )

(09.09.99)
"Unerfüllbare Forderungen blockieren nicht nur sich selbst, sondern auch die Suche nach realisierbaren Alternativen. Unerfüllbare Forderungen erwecken den Anschein, daß es keine anderen Problemlösungen gibt. Sie werden daher nicht durch Alternativen ergänzt oder gar ersetzt, wenn sich ihre Aussichtslosigkeit abzeichnet. Dadurch bleiben realisierbare Möglichkeiten unentdeckt und erfolgversprechende Chancen ungenützt. Eine Entweder-Oder-Mentalität fordert den Widerstand der anderen Seite geradezu heraus. Jede Änderung erscheint nicht als Dienst an der Sache und Ergebnis von beiderseitigen Bemühungen, sondern als Sieg der einen und Niederlage der anderen "Partei".
Wenn in der Kirche unerfüllbare Forderungen erhoben werden, wird nicht das Mögliche erreicht, sondern verhindert!" Diese Hauptthese ist aus einem Diskussionsbeitrag
http://seelsorg.geht-online.de ( Diskussionsbeiträge am besten an den Verfasser: Erwin A. Schäffler - Im Grund 45 89079 Ulm - Donau Tel 0731/45433)

Auslandsnotizen

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Weltkirche

http://www.clerus.org/clerus/index_ted.html ( \Statistik )

Östereich

Willi Vieböck, der Leiter des Pastoralamtes Linz, hat neulich über die Planung der Diözese Linz geschrieben.
http://www.kth-linz.ac.at/thpq/artikel/1999/vieboeck.htm

Dieter Schümmelfeder: Hängt der Glaube am Geld? Der Rückgang der Kirchensteuer als Herausforderung für die
Kirche im Ruhrgebiet
http://www.kth-linz.ac.at/thpq/artikel/1999/schuemmelfeder.htm

Schweiz

Über "Kirchliche Berufe" und die Entwicklung in der Schweiz schreiben Oswald Krienbühl und Rolf Weibel: "Mit zeitlicher Verzögerung folgte und folgt noch dem Priester- und Pfarrermangel ein «Gläubigenmangel»: in den Städten nehmen die Mitgliederzahlen allmählich ab; die Beteiligung am kirchlichen bzw. pfarreilichen Leben geht selbst auf dem Land merklich zurück ­ Grossandrang herrscht dann wieder an bestimmten Festtagen und bei Kasualien («Kirche bei Gelegenheit»)." ( http://www.kath.ch/skz/leit/le07.htm ) 7/1999

Frankreich

www.publik-forum.de/ bringt einen Artikel (04/99) über den Priestermangel in den Nachbarländern: Die letzten Priester von Frankreich. Verlassene Kirchen und Dörfer. Vor Jahren 25.000 Priester - heute 7000.

Louis Mauvais (GV von Besançon) Pastorale Neustrukturierungen in Frankreich.
Das Beispiel der Erzdiözese Besançon
http://www.kth-linz.ac.at/thpq/artikel/1999/mauvais.htm (Abstract)

Die Kirche in Frankreich / von Norbert Wolff (1999)
http://www.kath.de/benediktbeuern/~wolff/nach~1.htm

Dramatischer Priestermangel/ Frankreichs Bischöfe zum Ad-limina-Besuch im Vatikan, DT vom 11.12.2003
"I
n Frankreich ist die Zahl der katholischen Priester in den vergangenen Jahren sehr viel stärker gesunken als in den meisten anderen europäischen Ländern. Sie verringerte sich zwischen 1996 und 2001 um dreizehn Prozent, während sie im europäischen Durchschnitt in diesem Zeitraum lediglich um knapp vier Prozent zurückging." http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=6556

Anregungen, Ergänzungen, Links bitte an stefan@kroenung.de. Danke!

Dank an f.boehmisch@kth-linz.ac.at ; H.L. Link, u.v.a.

Info: Mailingliste der Pfarrei

Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

 © 1996-2007  - www.pfarrei-schroeck.de  

 Update 31.05.11

März 1999 / Up Juni 2000

Kirche im Lebensraum der Menschen / Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - HTML-Version www.seelsorgeamt-freiburg.de/download/MD2001-3.pdf 

Pfarrgemeinderat
Vorlage eines Sitzungsprotokolls
Pfarrgemeinderatssitzung, Vorlage zur Vorbereitung einer