Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
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Ausdruck und Gebet

  Fronleichnamsprozession in Kassel 1997

  Ursula Dippel, Iris Schomberg und Sabine Klein: Das Gleichnis vom Samenkorn (Kassel, 15.03.1998)

 

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Vier Frauen, die sich "Leibhafte Glaubensschritte" vorgenommen haben, bringen zu verschiedenen Anlässen im Kirchenjahr und zu unterschiedlichen Liedern den Glauben durch Tanz zum Ausdruck.

"Gott loben das ist unser Amt"

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Der Tanz ist sicher keine neue Erfindung, auch nicht der Tanz vor und für Gott. Nach dem Durchzug des Volkes Israel durch das rote Meer begann die Prophetin Mirjam, die Schwester Moses einen Tanz zum Dank und zur Ehre Gottes (Ex 15,20). auch der tanzende David (2 Sam 6,5) ist uns bekannt.

Damals und heute drückt der Tanz vor Gott Freude, Dankbarkeit und Lob aus. Wir sind es gewohnt Gott mit Worten, Liedern und Gebeten zu loben und zu ehren, und genau das ist auch unser wunderbarer Auftrag: "Wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt ..." schreibt Paulus (Eph 1,12). Wir loben Gott für das, was Er an uns tut, es ist unsere Antwort auf Seine immer zuvorkommende Gnade und Liebe.

Es gibt nun verschiedene Ausdrucksformen wie Gott auch mit unserem ganzen Körper loben können, z.B. indem wir klatschen, jubeln, die Hände erheben oder eben auch tanzen.

Tanzen ist somit eine ganzheitliche (der ganze Körper ist beteiligt) Form von Gebet. Unseren Leib, den uns Gott geschenkt hat, bringen wir mit ein in unser lobendes Gebet.

Es ist auch sonst nicht ungewöhnlich, daß wir mit unserem ganzen Körper ausdrücken, was wir denken und empfinden, erinnern wir uns an begeisterte Fußballfans, an ein jubelndes Karnevalsvolk usw. Warum also nicht auch Gott mit Geist, Seele und Leib anbeten?

Tanz in der Liturgie

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Aber brauchen wir das wirklich in unserem Gottesdienst, fragen Sie vielleicht?

In Afrika hat die Spiel- und Festesfreude, die musikalische und tänzerische Begabung der Schwarzen die Liturgie bereichert. Auch unser Gottesdienst ist eine Feier, ein Fest, wir möchten unseren Glauben feiern; dazu können neue liturgische Elemente eine wertvolle Bereicherung sein, wie z.B. rhythmische Lieder, ein Tanz, usw.

Wir erleben in unseren katholischen Kirchen in den letzten Jahren eine große Offenheit für kreative Elemente und schöpferische Freude, die unseren Glauben und unsere Gottesdienste bereichern und neu inspirieren können. Dafür sei Gott Lob und Dank!

Links und News

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Kontaktadresse:

Sabina Klein
Herderstr. 4
34233 Fuldatal
Tel. 0561-819247

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Programm und Idee

09/10.05.1998Wachsen und Werden des Gottesreiches. Getanzte Predigt in Schröck am Sonntag, 10. Mai 1998 Tanzworkshop im Pfarrheim Schröck - Gottesdienstmitgestaltung in der Pfarrkirche:

Wer meint, Gottesdienste seien langweilig, ist schief gewickelt. Einmal außen vorgelassen,ob der Gottes-Dienst unbedingt so „unterhaltsam" sein muß wie z.B. eine Fernsehshow, gibt es doch immer wieder neue Formen, die die liturgische Feier bereichern. Ein Beispiel: In der Pfarrgemeinde St. Michael und St. Elisabeth in Marburg-Schröck bereichert die Liturgische Tanzgruppe Miriam aus Kassel die Gemeindegottesdienste an diesem Wochenende. Für Pfarrer Stefan Krönung eine klare Sache: „Wer singt betet gleich doppelt, hat der Heilige Augustinus einmal gesagt, und wer tanzt bringt zum Ausdruck, daß der Mensch ein Wesen ist mit Geist, Seele und Leib." K. Depta auf http://www.bistum.fulda.net

Juni 1998 Fronleichnamsgottesdienst in Kassel

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Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

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 Update 31.05.11

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