Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
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Malteser im Auslandsdienst
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Jahr 2001

Aktion Hoffnungszeichen - Weihnachtspäckchen für Kinder
Hoffnungszeichen 2001 für Kinder in Bosnien, Kroatien und im Kosovo: Mehr als 30.000 Weihnachtspäckchen konnten sich in diesem Jahr auf den Weg bringen lassen. Die Sammelstelle in Schröcker Pfarrheim (Kolpingstr. 5) konnte mehr als 2.200 Päckchen entgegennehmen. Weitere Infos gerne per Email... oder per Telefon 06424-92230.

Panzer schießt auf Geburtsklinik - Wir protestieren!
"Schröcker Pfarrer protestiert gegen Angriff auf Klinik in Bethlehem" hat die Oberhessische Zeitung mit Datum vom 9.11.01 auf eine Aktion von Stefan Krönung hingewiesen. Am 25.10.wurde die Geburtsklinik von einem Panzer beschossen nachdem zuvor immer wieder Kämpfe in diesem Gebiet stattfanden.  ( www.malteser.de ) Bei einem Arbeitstreffen der AOK (Arbeitskreis Oberhessischer Krippenfreunde) zertrümmerte Pfr. Krönung mehrere Krippenfiguren mit dem Hammer und stellte einen Panzerwagen an die Weihnachtskrippe. Das Datum war allerdings von Pfr. Krönung äußert ungeschickt gewählt, da es in Deutschland an den Vorabend der Reichsprogromnacht erinnert. Am Protest ändert es nichts. Beiträge zur Diskussion darüber sind in der Mailingliste der Pfarrei nachzulesen http://groups.yahoo.com/group/pfarreischroeck/ .

Vielfaches Pech für Menschen in Bosnien -
Hochwasseropfer brauchen dringende Hilfe - Malteser aus Hessen vor Ort

[ Fotoseite auf www.pfarrei-schroeck.de/bosnien.jpg ] - Danke allen Spendern und Helfern!!

Chris Nahrgang überwacht das Verladen der Schröcker Decken... 27.06.01

Hessische Malteser starten Hilfsaktion – erste Lieferung vor Ort

1.7.01 Marburg/Fritzlar/Tuzlar. Seine Urlaubsreise ging kurzerhand nicht mit der Familie ins Grüne, sondern in das Notstandsgebiet nach Bosnien. Statt Sommerspass waren Ehrenamt und Freiwilligenarbeit für mit den Maltesern angesagt: Armin Schomberg konnte Donnerstagfrüh den Lastwagen fahren, den die katholische Hilfsorganisation in Fritzlar und im Marburger Stadteil Schröck mit Hilfsgütern nach Nordbosnien bringt. Praktisch unbemerkt von der Öffentlichkeit in Deutschland hat sich dort eine Flutkatastrophe ereignet. Zehntausende von Menschen sind von dem Jahrhunderthochwasser betroffenen. Das berichtete nun Pfarrer Stefan Krönung aus Schröck. Der in Hessen zusammengestellt Hilfstransport der Malteser steht nach Krönungs Auskunft noch an der Grenze, das Vorrausfahrzeug sei aber bereits in Tuzlar angekommen und erhalte erste Informationen aus dem Krisenstab. Für die an der Aktion beteiligten Malteser stellt sich die Lage folgendermaßen dar: Sintflutartige Regenfälle führten Mitte Juni zu bis dahin ungekannten Überschwemmungen. Von den höchsten Pegelständen seit Beginn der Hochwasseraufzeichnung ist die Rede. Eine genaue Schadensbilanz ist frühestens in 60 Tagen zu erwarten. Markus Heppe, der Leiter der Einsatzdienste, berichtete nach einem Gespräch mit dem Krisenstab aber schon jetzt von vermutlich 2650 zerstörten Häusern, 50 000 Hektar überfluteter Nutzfläche, einer vernichteten Ernte und zehntausenden von betroffenen Menschen. Schlamm und Unrat können demnach nicht beseitigt werden, weil mit der Flut tausende von Landminen wieder verstreut worden sein sollen. Weiter heißt es, dass mehr als 1200 Erdrutsche Straßen unpassierbar gemacht und Strom- und Telefonnetze zerstört haben. Von dieser Hochwasserkatastrophe ist hierzulande praktisch nichts bekannt geworden. Nach Auskunft des Schröcker Pfarrers Krönung haben die Malteser die Not in Erinnerung gebracht und sogleich tatkräftige Hilfe angeleiert. Sie planen schon jetzt weitere Unterstützung. Kontakt: Wer mehr über die Hochwasserkatastrophe in Bosnien oder über die Hilfsaktion der Malteser wissen will, kann sich an den Malteser Hilfsdienst Schröck, Auslandsdienst, Pfarrer Stefan Krönung, Telefon (06424) 92230, Fax 92231, wenden. ( www.mittelhessen.de )

Juni 2001/ Marburg-Schröck: Die hessischen Sommerferien haben begonnen, die Menschen sind auf Sonne und Freizeit eingestellt. Doch für die Bevölkerung in Teilen Bosniens, die noch immer unter den Kriegsfolgen leidet, ist die Not groß: Kaum eine deutsche Tageszeitung hat über die sintflutartigen Regenfälle berichtet, die seit Anfang letzter Woche Teile des Landes zum Notstandsgebiet haben werden lassen. Hilfe ist bislang nicht in Sicht. Es fehlten die Fernsehkameras vor Ort!

Betroffen sind Zehntausende von Menschen in den Regionen TUZLA, BRCKO, MAGLAG.

Tausende Menschen wurden evakuiert, Soldaten der SFOR-Truppen retteten mit ihren Hubschraubern viele Menschen aus höchster Not. Durch das Hochwasser und die Erdrutsche wurden Minen aus den noch nicht geräumten Minenfeldern gespült und im gesamten Krisengebiet verstreut.

Die Region ist somit ein einziges Minenfeld geworden. Die Gefahr für spielende Kinder, Landarbeiter und Vieh riesengroß. Die Malteser wagen sich trotz dieser Umstände an eine Hilfsaktion heran: Bis Donnerstag sollen 2000 Wolldecken (Keine Federbettdecken) in das Notstandsgebiet gebracht werden. Des weiteren werden /saubere/ Schlafsäcke und Feldbetten gesammelt.

Im Krisengebiet sind Wohnhäuser zerstört, die neuen Wasserleitungen beschädigt, das Straßennetz an vielen Stellen unterbrochen. "Das Wasser holte unsere Häuser und brachte uns die Minen" titelte in der letzten Woche ein bosnische Zeitung. In einem Fax der Regierung aus dem Kanton Tuzlanski vom 22.6.01 heisst es: "Die Bevölkerung Tuzlas Kanton betoofen dringend Hilfe durch bisher grosste Naturkathastrophe."

Für den Raum Marburg / Amöneburg / Ebsdorfergrund ist die Dienststelle Schröck (Kettlerstr. 12) ab sofort Sammelstelle für Decken, Schlafsäcke und Feldbetten.

Geldspenden für die dringende Hilfsaktion sind ab sofort auf unser Konto möglich

Nachtrag:

Wie der Osteuropabeauftragte des Malteser-Hilfsdienstes e.V. Werner Klasner – derzeit vor Ort – am späten Samstag abend berichtet, ist das Schicksal für die Vertriebenen aus Srebrenica besonders hart: Sie waren nach dem Massaker gegen Kriegsende aus Sreberenica nach Tuzla umgesiedelt worden. Sie lebten dort in Behelfsunterkünften, die jetzt von den Fluten heimgesucht wurden.
Voraussichtlich sind alle Unterkünfte dem Hochwasser zum Opfer gefallen und nach ersten Schätzungen sind 1.500 Bewohner obdachlos.
Der Malteser Hilfsdienst e.V. wird im Laufe der Woche sein möglichstes tun, um den Obdachlosen Menschen in Tuzla zu helfen.

  • Armin und Hein auf dem Weg nach Mostar ( April 2001) zum Besuch unserer verarmten Familien

Spitze Sonderkollekte für Soforthilfe in Indien in Schröck 
Katholiken helfen im Erdbebengebiet
Schröck/Feb.2000: Melanie und Philipp, die mit Helfern aus der Malteserjugend die Sonderkollekte während des Pfarrgottesdienstes in Schröck vor einer Woche durchgeführt hatten, konnten sich heute mit Pfarrer Stefan Krönung für 3000 DM bedanken, die die Gläubigen für die Erdbebenopfer in Indien gespendet haben. "Das Geld ist für die Not- und Katastrophenhilfe der Malteser, die als weltweite Hilfsorganisation mit Helfern vor Ort ist. Noch immer sind 100.000 Menschen vermisst, Hunderttausende obdachlos. An vielen Stellen ist die Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Es droht Seuchengefahr." ergänzt Pfarrer Krönung. Er ist froh, dass sich vor allem junge Leute für solche Aufgaben engagieren. "Wir können im fernen Indien nicht helfen, die Notunterkünfte aufzubauen, aber unsere Solidarität und Unterstützung bringen wir in dieser Form ein."

Regelmäßig beziehen die Schröcker Malteser Ihre Informationen aus dem Katastrophengebiet über die Berichte des Auslandsdienstes der Malteser in Köln. "Jede Woche kommt ein Lagebericht und den lesen wir in unseren Gruppentreffen und interessieren uns dafür. Unsere Kids fangen mit Erste-Hilfe und Sanitäterausbildung bereits an, vielleicht stehen Sie in Zukunft auch mal einem Einsatzteam in Krisengebieten zur Verfügung nach dem Maltesermotto: "Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen."

Auch weiterhin nehmen wir Spenden an und leiten Sie an die Hilfsorganisation weiter.

Kleidersorieraktionen
Wir Malteser sammeln Altkleider und nehmen Sie gerne an ( auch im Pfarrhaus, Baumgarten 10 – gerne auch gewaschen und sortiert). Vierteljährlich sortieren wir mit einem kleinen Kreis von Helfern die Kleidung und haben drei Wege, mit dieser Kleidung Sinnvolles zu tun..... Info hier! 

Aktion: Hoffnungszeichen 2000 - Weihnachtspäckchen für Kinder in Bosnien und im Kosovo: Abgabe im Schröcker Pfarrhaus (Baumgarten 10) - in der Malteser-Dienststelle in Marburg oder auf der Stiftsschule Amöneburg. Weitere Infos gerne per Email... stefan@Kroenung.de. Fürs Jahr 2001 planen wir  die nächsten Geschenksendungen nach dem Riesenerfolg der Aktion. Planen Sie uns mit ein? Danke!

Ortsbeauftragter Stefan Krönung ernennt Dr. Lothar Weitzel zum Auslandsbeauftragten der Ortsgliederung, die Berufung durch Präsident von Brandenstein erfolgt am 8.9.2001. Stellvertreter ist Hein Vagedes, Kassel.

Jahr 2001

Wir haben bereits im Herbst 2000 für 30 Familien "Nikolauspäckchen" nach Mostar gebracht, die im Rahmen der Aktion Hoffnungszeichen 2000 vor Ort verteilt werden. Machen Sie mit: Spenden Sie für unsere Auslagen, Sept./Okt. 2000

Hein Vagedes in Mostar: Es ist schlimmer wie vor 2 Jahren! Oktober 2000

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Oktober 2000: Lothar Weitzel als Ersthelfer im Wallfahrtsort Medjugorje

 

Kurzinfo:

Unsere Bilder sind vom April 2000 bei der Spendenübergabe anlässlich unserer Fahrt nach Mostar: Willi hatte die Idee, fürs Waisenhaus mit kleinen Milchkannen als Spendenbüchsen umherzuziehen, mal beim Metzger, mal bei der Arbeit, mal im Bekanntenkreis... und es wurden 500,00 DM! Unsere Bitte: Auslandsarbeit ist ein Loch ohne Boden... werfen Sie uns da immer mal eine Spende hinein. Danke.

Bilder: Fahrt nach Bosnien und Herzegwina: Montag, 24.4.2000 bis Samstag, 6.5.2000

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Sauber verpackt und sortiert... Gebrauchtkleider für den Transport
Natürlich eignet sich die Garage des Pfarrers.... als Lagerraum
"Hier kommen Ihre Sachen an..." - Mostar, Frühjahr 2000

 

Adresse:

Malteser Hilfsdienst e.V.
Auslandsdienst

Baumgarten 10, 35043 Marburg
N.N.
Ortsbeauftragter/Ortsseelsorger

Dr. Lothar Weitzel
Auslandsbeauftragter

Aufgaben und Dienste

Notfallseelsorge und Krisenintervention
Erste-Hilfe-Ausbildung
Ehrenamtliche Betreuungsdienste
Besuchsdienstgruppe
Auslandsdienst, zB Bosnien
Kinder- und Jugendarbeit
Seelsorge

> Siehe Ehrenamtsaufgaben

 

Spenden Sie für diese Aktion: 
Stichwort Auslandsdienst/Mostarhilfe oder Kathastrophenhilfe:
Malteser Hilfsdienst e.V.
Konto: 255 983 00
Volksbank Mittelhessen 513 900 00

(Zuwendungsbescheinigung wird gerne ausgestellt!)

Links:

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Malteser im Internet:
http://www.malteser.de/ oder Malteser-Auslandsdienst http://malteser-ald-koeln.de/ 

Verein "Helft Bosnien e.V.!" - Projekt 1999/2000 - Milchrechnung für Waisenhaus u.a.

Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

 © 1996-2007  - www.pfarrei-schroeck.de  

 Update 31.05.11

2000-04-14 www.pfarrei-schroeck.de