Die Geschichte der Schröcker Malteser ist eng mit dem
Auslandsdienst verbunden.
Seit unserer Gründung am 8. September
2000 ist Südosteuropa im Blickfeld unserer Aktivitäten. Seit den
letzten Kriegstagen sind wir in Mostar engagiert. In enger
Kooperation mit dem Malteser Osteuropareferat (seit 1991) in
Östrich-Winkel halten wir bei den
Malteser das Anliegen wach, die
Menschen in Bosnien und Ihre Nöte nicht zu vergessen. Wer aus
der Vogelperspektive auf den Balkan schaut, erkennt das Land
leicht an den fehlenden Autobahnen und schlechten
Fernstraßenverbindungen. Es wird noch Jahre dauern, bis eine
"Autobahn" das Land durchzieht und Aufschwung in Sicht sein
wird...Hilfstransport
für das bosnische Krankenhaus in Tesanj
In der Zeit vom 12.-17. Juni 2007 sind wir unterwegs:
Hilfsgüter und Medizingerät für das Krankenhaus in Tesanj.
[ Mehr über Bosnienprojekte lesen .... ] |
|
Eine Gruppe im Auslandsdienst
engagiert sich in Bosnien und anderen Ländern Südosteuropas.
Eine kurze
Chronik
berichtet.

 |
|
Hilfsgütertransporte |
|
Projekte & Aktionen |
|

Osteraktion 2007:
Medizinisches Gerät der Marburger TTM auf
dem Weg nach Bosnien (19.04.-24.04.2007). Schröcker Malteser
organisieren Abholung und Zwischentransport. Den
kompletten Hilfstransport ins Krankenhaus Tesanja
(Medizingerät, Bettwäsche etc.) haben wir mit weiterem
Material und Transportkostenanteil ausgestattet.

November
2006: Pflegebetten für den Kosovo: Hilfeleistung der
Schröcker Malteser im Rahmen der Aktion
Hoffnungszeichen, wo wir mehr als 3000
Weihnachtsgeschenke für Kinder auf dem Balkan gesammelt
und reisefertig gemacht habe
Webcam nach Mostar:
http://bihlive.bih.net.ba/index.php?id=404
Jetzt anfordern: Die
Übersicht unserer Auslandsprojekte in Bosnien: |
|

Die
Aktion Hoffnungszeichen hat auch im Jahr 2006 Weihnachtspäckchen
für Kinder auf dem Balkan gesammelt! Wir helfen mit - Helfen Sie
uns?
Weihnachtspäckchenaktion
2007
Familienhilfe in Bosnien "... es gab viele
Freudentränen. Mit der Hilfe kann die Familie
einigermaßen sorgenfrei über den Winter kommen. Sie
mussten noch einige Schulden zurückzahlen für den
Einkauf von Brennholz. Es bleibt aber noch ein Rest
übrig, um einige Grundnahrungsmittel wie Mehl, Milch,
Salz u.s.w. und Saatgut im Frühjahr für den Gemüseanbau
in Ihrem Garten zu kaufen. (...) Es ist ein schönes
Erlebnis, zu schenken und zu wissen, dass das Geschenk
in guten Händen ist. Ich glaube, dass dies in unserer
kommerziell orientierten Gesellschaft durchaus nicht
mehr so selbstverständlich ist."
Wir sammeln im Rahmen der
Malteser-Aktion
Hoffnungszeichen
Weihnachtspäckchen für Kinder auf dem Balkan.
Machen Sie mit... Helfen Sie uns? Von Schröck aus
begleiten wir den Konvoi und sind in der Vorbereitung und der
Logistik aktiv. Eine Schülerin der
Stiftsschule Amöneburg begleitet uns als Botschafterin der guten Sache
und hat einen Dokumentarfilm erstellt.
Seit vielen Jahren ein
Hilfsprojekt unseres Auslandsdienstes in Kooperation mit
dem Kassler Verein Helft Bosnien ist das Waisenhaus
JU DJEČIJI DOM „MOSTAR“ in Bosnien.
Was wir hier tun ...
Die Projekte von
Malteser International finden sich im
Internet.
|
|
|
Auslandsdienst
Intern
Schröcker Helfer sortieren und verpacken seit vielen Jahren
Kleidung und Schuhe für Menschen auf dem Balkan.
Weitere
Ehrenamtsaufgaben
|
|
Daten, Fakten und
Hintergründe zur Lage in Bosnien: In einem
Internetdossier habe ich über die Neujahrstage
vielfältige Informationen zusammengetragen.
Lesen....
Zusammenfassung der
Informationen über Sumeja K. (12 Jahre alt) aus Bosnien
- Helfen Sie uns helfen!
Im Dezember 2006 haben wir die Eltern von Sumeja auf
unserer Hoffnungszeichen-Tour kennen gelernt. Der Vater
ist freiwilliger Feuerwehrmann (...)
Bei Sumeja wurde folgende Diagnose festgestellt: Atresie
extrahepatischer Gallengänge, Billarzirrhose.
Die Eltern gaben uns die aktuellen Befunde und
Röntgenaufnahmen, mit der Bitte, überprüfen zu lassen,
ob die Feststellungen richtig sein können und ob die
damit verbundene Medikation dem bestmöglichen Stand der
heutigen Medizin entspricht.
Die Unterlagen wurden von diversen Medizinern aus dem
privaten Bekanntenkreis von Frau Dr. Astrid Dörner
begutachtet sowie an das Transplantationszentrum der
Uniklinik in Hannover weiter gegeben. Dort gab es einen
engagierten Telefonkontakt mit dem Kinder-Leber-Papst in
Deutschland.
Festgestellt wurde, dass alle Befunde und Aussagen der
Unterlagen dem neuesten Stand der Medizin entsprechen.
Die lebenswichtige Operation nach Kassai (Umgehung der
Gallengänge) wurde frühzeitig bei Sumeja durchgeführt.
Die medikamentöse Einstellung des Mädchens ist ebenfalls
als optimal zu bezeichnen. Sumeja führt im Augenblick
ein relativ normales Leben, muss allerdings mehrmals
täglich sehr kleine Mahlzeiten einnehmen und ist schon
bei kleineren körperlichen Anstrengungen müde und
erschöpft. Regelmäßig muss die Funktion der Leber im
Labor kontrolliert werden. Bedingt durch diese Krankheit
hat Sumeja eine maximale Lebenserwartung von 20 Jahren,
sofern nicht eine Lebertransplantation durchgeführt
werden kann. Das Mädchen lebt in einem sozial
abgesicherten Umfeld und hat noch 2 Schwestern (10 und
17 Jahre alt). Der Vater bestreitet den Lebensunterhalt
der Familie mit der selbständigen Führung eines Bistros.
Sumeja ist äußerst behütet und liebevoll in der Familie
groß geworden.
Im Interesse der Eltern wurden Informationen darüber
gesammelt, wie dem Kind zukünftig geholfen werden könnte
und wie der dementsprechende Ablauf wäre. Astrid hat
recherchiert, dass ein Lebendleberspender aus dem
engsten Familienkreis gefunden werden müsste. Bis wir
auf EU-Lebern hoffen können, ist die Kleine nicht mehr
am Leben. Es ist immer dumm in einem armen Land geboren
zu werden.
Mit dem Großprojekt OP wären Voruntersuchungen im
Klinikum Hannover bei Spender und Empfänger
erforderlich. Geprüft würde erst hier in Deutschland, ob
Sumeja auch für die Transplantation kräftig genug und
geeignet wäre.
Würden diese Untersuchungen und Vorbereitungen positiv
verlaufen, wäre die Einwilligung der Ethikkommission zur
Durchführung der Operation notwendig.
Bei dem Klinikum Hannover müssen vor Beginn der ersten
Behandlung (auch
Voruntersuchungen) 200.000,00 Euro Sicherheit hinterlegt
werden. Die Zeit der Behandlung in Deutschland würde
sich auf 1 bis 1,5 Jahre belaufen.
Hieraus ergeben sich die ersten Problematiken: Sumeja
würde ihr behütetes Elternhaus für lange Zeit verlassen
müssen und ohne jegliche Fremdsprachenkenntnisse im
Klinikum Hannover verweilen. Die Immunisierungstherapie
würde auch nach Abschluss der Behandlung in Deutschland
zu Hause in Bosnien weiter geführt werden müssen.
Wir als Malteser haben nicht die Möglichkeit, den Betrag
von 200.000,00 zu finanzieren bzw. durch Spendengelder
aufzubringen. Es soll aber versucht werden, über Euch
und über Werner Klasner, Diözesangeschäftsführer
Christian Lermer und Thomas Peffermann, Möglichkeiten
der Bezuschussung durch das Generalsekretariat und des
Malteserordens zu prüfen.
In jedem Fall möchten wir die Familie zukünftig
begleiten. Unabhängig davon, welcher Weg gegangen wird.
Sollte es nicht zu einer Operation kommen können,
wünschen wir uns, der Familie nach unseren Möglichkeiten
mit Rat und Tat für die der Familie gemeinsam
verbleibende Zeit zur Seite zu stehen. Als erste
Maßnahme ist geplant, die K. bei der vom
Osteuropareferat organisierten Freizeit in Split
einzuladen. Die hieraus entstehenden Kosten sollen durch
Spendengelder gedeckt werden. Auch organisieren wir eine
"geregelte" Medikamentenversorgung für die Kleine. (Mai
2007) > Aktuelle Informationen:
http://www.hilfe-fuer-sumeja.de
!
Aufbaueinsatz der Malteser
Jüterbog in Bosnien (2006)
Zum dritten Mal fuhren die Jüterboger
Malteser zu einem Aufbaueinsatz nach Bosnien. Zwei Wochen lang
packten sie dort an, wo Hilfe benötigt wurde. Während ihres
Aufenthalts haben die Malteser den Klassenraum der Schule in
Zeravac von Schutt und Unrat geräumt, Pfähle zur Absperrung von
minengefährdetem Areal eingeschlagen und für die Schüler sichere
Wege zum Klassenraum markiert. Nach der anstrengenden und
arbeitsintensiven Reise nach Bosnien überwiegen für die
Jüterboger Malteser die schönen Seiten: "Durch unsere Besuche in
Bosnien haben sich viele Privatinitiativen entwickelt. Wenn man
einen Stein ins Wasser wirft, entstehen unendlich viele Wellen",
so das zufriedene Resümee von Martin Weckauf, Stadtbeauftragter
der Malteser in Jüterbog.
Info: Astrid
Gude
mailto:presse@malteser-berlin.de
2006: Armutsbekämpfung und Förderung der
Minderheitenrückkehr
Auch zehn Jahre nach dem
Friedensabkommen von Dayton warten immer noch viele Vertriebene
auf die Möglichkeit zur Rückkehr in ihre Häuser. Seit 2000 hat
das Malteser Programm über 800 Kleinprojekte im Rahmen
einkommensschaffender Maßnahmen durchgeführt und damit die
Nachhaltigkeit für die Rückkehr von mindestens 3200 Menschen
gesichert.
Ob Schreiner oder Landwirt, ob Einzeln oder als Solidargruppe,
jeder Antrag basiert auf den Fähigkeiten des Einzelnen.
Insbesondere "gemischte" Gruppenanträge werden unterstützt,
wobei gerade auch Frauen als "Zielgruppe" miteinbezogen werden.
Einige
dieser Projekte sind uns aus dem Raum Mostar
bekannt.
Schon sehr früh beteiligten sich die
Ellwanger Malteser aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit
der Diözese Limburg an der Aktion "Hoffnungszeichen". 3.950
Pakete wurden dafür im Raum Ellwangen 2006 gesammelt und nach Bosnien
und in den Kosovo transportiert. Vor drei Jahren haben die
Ellwanger im Auftrag des Hilfsdienst-Präsidenten Dr. Constantin
von Brandenstein-Zeppelin Kontakt zu den Maltesern in Zrenjanin
in Serbien aufgenommen. Dieses Jahr haben sie das erste Mal mit
Spendengeldern 900 Pakete im Wert von 1.200 Euro von der
Malteser Jugend in Zrenjanin einkaufen und verpacken lassen. Die
Päckchen wurden am 3. Dezember in der katholischen Kirche von
Zrenjanin gemeinsam mit dem Nikolaus und Maltesern von Zrenjanin
verteilt.
Info: Anton Baumann
mailto:anton.baumann@malteser-ellwangen.de
Länderinformationen BIH:
http://www.renovabis.de/projekte/laenderinfo_bosnien_und_herzegowina.shtml
Neue zentrale
Rufnummer der Schröcker Malteser:
0700-01005757
|
|
[
Menü
öffnen ]
|