
Einsatzgliederung
Notfallseelsorge / CISM /
Psychosoziale Unterstützung (PSU)
der Malteser in Schröck
Ansprechpartner:
Pfr.
Stefan Krönung
Ulrike Rösler, Dipl. Psych.
Dr. Astrid Dörner
Katharina Reichard, Stud.
Foto: Schröcker
KID-Team im Weisseritzkreis, Jahrhunderthochwasser 2002
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Nachsorge für Einsatzkräfte
Malteser im Bistum Fulda halten CISM-Team
einsatzbereit
Die Malteser im Bistum Fulda haben im Jahr 2006 ein
CISM-Team in Dienst gestellt. Bereits seit 2001
sammeln Schröcker Malteser Erfahrung in diesem
Arbeitsgebiet und sind im bundesweiten Alarmplan der
Malteser eingepflegt.
Die Spezialistentruppe bietet
Stressbearbeitung nach belastenden und kritischen
Einsatzereignissen an.
Die Helfer sind nach der international bewährten
Form der Einsatznachsorge, die in Einzel- und
Gruppengesprächen funktioniert, qualifiziert.
Die Aufgabe des Teams besteht darin, nach besonders
belastenden Einsätzen in verschiedenen Formen von
Einsatznachbesprechungen die Einsatzkräfte über
Belastungen und Möglichkeiten der Verarbeitung zu
informieren, beratend Einsatzleitungen zur Seite zu stehen, sowie
aktiv zur Verarbeitung des Einsatzes beizutragen.
Eine weitere Aufgabe ist die Prävention, also eine
Schulung von Einsatzkräften der Hilfsorganisationen
bereits im Vorfeld.
Alle Hilfsorganisationen der Region können das Team
im Bedarfsfall rund um die Uhr erreichen. Die
fachliche Leitung des Teams hat die Psychologin
Ulrike Rösler, Marburg, und die organisatorische
Leitung liegt bei Pfr. Stefan Krönung, Koordinator
für Psychosoziale Notfallversorgung des MHD Schröck
und Zugführer der Einsatzdienste.
"Mit diesem Angebot", so Ulrike Rösler, "wollen wir
die Einsatzkräfte unterstützen, denn deren Wert im
Einsatz kann nicht genug geschätzt werden."
Wenn die Einsatzkräfte von Rettungsdienst,
Feuerwehr, THW oder anderen Hilfsorganisationen zu
Einsätzen gerufen werden, handelt es sich in der
Regel um Einsätze, in denen Menschen aus
gefährlichen und oft lebensbedrohlichen Situationen
gerettet werden müssen.
Einsätze können auch auf die Helfer selbst belastend
wirken. Es kann vorkommen, dass sie auch Tage nach
einem solchen belastenden Einsatz noch immer an ihn
erinnert werden. Dies passiert oft auch im
Unterbewusstsein. Bilder, Geräusche und sogar
Gerüche, die mit dem Geschehen in Zusammenhang
stehen, können unwillkürlich Gegenstand der eigenen
Gedanken im Alltag werden. In der Regel hört dies
nach wenigen Tagen von selbst auf. Man spricht hier
von einer so genannten "akuten Belastungsreaktion".
Es ist jedoch auch möglich, dass diese Reaktion
länger anhält. Dann kann ein kollegialer Austausch
in der Gruppe oder im Einzelgespräch hilfreich sein,
im Extremfall sollte man professionelle Hilfe
aufsuchen - hierfür wurde nun das neu Angebot
geschaffen.
Erreichbar unter
malteser-hilfsdienst[]pfarrei-schroeck.de
Handy 0177 / 220 12 91
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Spenden
Sie für diese Aktion:
Stichwort Notfallseelsorge
Malteser Hilfsdienst e.V.
Konto: 255 983 00
Volksbank Mittelhessen 513 900 00
(Zuwendungsbescheinigung
wird gerne ausgestellt!)
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