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Weltjugendtag 2005 in Fulda und am Marienfeld in Köln
Großeinsatz der Malteser
Thomas Jakobi und die Schröcker Sanitätsgruppe auf dem Weltjugendtag in Köln (2005)


Positive Bilanz der Malteser vom Weltjugendtags-Einsatz:
vielen Pilgern geholfen

Schröck/Köln/23.08.2005: Am gestrigen Montagabend endete für die Malteser aus dem Bistum Fulda der Einsatz beim Weltjugendtag in Köln. Über 60 Helfer waren in der vergangenen Woche an den Rhein gereist, um dort im Sanitätsdienst und der Logistik mitzuwirken. Die  6 Helfer aus der Ortsgliederung Schröck waren als Sanitätshelfer, als Notfallseelsorger (PSU) am Marienfeld und als Assistenz in der Technischen Einsatzleitung eingesetzt. Zuvor hatten Sie einen Tag Führungsunterstützung in der Unterkunft Horrem geleistet. Mit dabei waren 3 Helfer aus der Sanitätsgruppe Marburg.

Bei den Abschlussveranstaltungen auf dem Marienfeld betrieben die Malteser aus der Diözese Fulda eine Unfallhilfsstelle (UHS) in der Nähe des Papsthügels. Eine Kochgruppe des Stadtverbandes Fulda versorgte in einer Schule in Horrem mehrere hundert Malteser, die dort untergebracht waren.

"Die Pilger steckten uns mit ihrer guten Stimmung an", resümierte Christof Hartung, als einer der beiden UHS-Leiter für den Betrieb der Station verantwortlich. Doch es gab auch viel Arbeit für die Sanitäter: Die Helfer aus Fulda zählten 230 Hilfeleistungen, insgesamt vielen etwa 3.000 Einsätze auf dem Marienfeld an. "Als sich das Marienfeld ab Samstag immer weiter füllte, nahmen natürlich auch die Hilfeleistungen zu. Viele Pilger waren von dem weiten Fussmarsch am Ende ihrer Kräfte", sagt Hans-Jürgen Diel, der zweite Schichtleiter der UHS. "Über 30 Pilger mussten zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser eingeliefert werden".

Wie Diel weiter berichtet, war die Höchstzahl der Hilfeleistungen während der Heiligen Messe mit Papst Benedikt XVI. zu verzeichnen. "Viele Pilger strömten in vordere Bereiche des Marienfeldes, um einen besseren Blick auf den Heiligen Vater zu erlangen. Auf den Wegen war kaum ein Vorankommen möglich". Immer wieder brachen Pilger zusammen oder erlitten Panikattacken. Ständig waren die beiden Erstversorgungsteams unterwegs, um mit den Tragen Pilger zur UHS zu bringen.

Unterstützung gab es von zwei Sanitätern und einem Arzt der Malteser aus Italien, die aus der Nähe von Florenz stammen. Die Freunde aus Italien übernahmen vor allem die Versorgung von italienischsprachigen Pilgern. Dr. Bertram Stitz, Diözesanarzt und einer Schicht als Notarzt zugeteilt: "Durch uns wurden Pilger aus den verschiedensten Ländern versorgt. Von Kanada bis Australien, von Schweden bis Südafrika."

Fremdsprachenkenntnisse waren daher sehr hilfreich, denn auch mit Englisch kam man nicht überall weiter. "Doch viele Helfer sprechen noch andere Sprachen. Ob Französisch, Spanisch oder Russisch. Die italienischen Malteser haben uns da sehr viel weitergeholfen."

Das Material für den Sanitäts- und Verpflegungsdienst wurde mit 12 Fahrzeugen nach Köln transportiert, darunter auch Fahrzeuge aus Marburg. Für die ehrenamtlichen Helfer endete der Einsatz am Montag, nachdem das Material wieder in der Unterkunft verstaut war und die Fahrzeuge gereinigt worden waren.

 

 

Kontakt-Adressen:

Malteser Hilfsdienst e.V.
Auslandsdienst Schröck

Baumgarten 10, 35043 Marburg
Tel. 06424/92230 Fax 92231

Stefan Krönung, Pfr.
Ortsbeauftragter/Ortsseelsorger (2000-2007)

Astrid Dörner
Ortsärztin

 

 

Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

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 Update 31.05.11