|
Positive Bilanz der Malteser
vom Weltjugendtags-Einsatz:
vielen Pilgern geholfen
Schröck/Köln/23.08.2005: Am gestrigen Montagabend endete für die
Malteser aus dem Bistum Fulda der Einsatz beim Weltjugendtag in
Köln. Über 60 Helfer waren in der vergangenen Woche an den Rhein
gereist, um dort im Sanitätsdienst und der Logistik mitzuwirken. Die
6 Helfer aus der Ortsgliederung Schröck waren als Sanitätshelfer,
als Notfallseelsorger (PSU) am Marienfeld und als Assistenz in der
Technischen Einsatzleitung eingesetzt. Zuvor hatten Sie einen Tag
Führungsunterstützung in der Unterkunft Horrem geleistet. Mit dabei
waren 3 Helfer aus der Sanitätsgruppe Marburg.
Bei den Abschlussveranstaltungen auf dem Marienfeld betrieben die
Malteser aus der Diözese Fulda eine Unfallhilfsstelle (UHS) in der
Nähe des Papsthügels. Eine Kochgruppe des Stadtverbandes Fulda
versorgte in einer Schule in Horrem mehrere hundert Malteser, die
dort untergebracht waren.
"Die Pilger steckten uns mit ihrer guten Stimmung an", resümierte
Christof Hartung, als einer der beiden UHS-Leiter für den Betrieb
der Station verantwortlich. Doch es gab auch viel Arbeit für die
Sanitäter: Die Helfer aus Fulda zählten 230 Hilfeleistungen,
insgesamt vielen etwa 3.000 Einsätze auf dem Marienfeld an. "Als
sich das Marienfeld ab Samstag immer weiter füllte, nahmen natürlich
auch die Hilfeleistungen zu. Viele Pilger waren von dem weiten
Fussmarsch am Ende ihrer Kräfte", sagt Hans-Jürgen Diel, der zweite
Schichtleiter der UHS. "Über 30 Pilger mussten zur weiteren
Versorgung in Krankenhäuser eingeliefert werden".
 Wie Diel weiter berichtet, war die Höchstzahl der Hilfeleistungen
während der Heiligen Messe mit Papst Benedikt XVI. zu verzeichnen.
"Viele Pilger strömten in vordere Bereiche des Marienfeldes, um
einen besseren Blick auf den Heiligen Vater zu erlangen. Auf den
Wegen war kaum ein Vorankommen möglich". Immer wieder brachen Pilger
zusammen oder erlitten Panikattacken. Ständig waren die beiden
Erstversorgungsteams unterwegs, um mit den Tragen Pilger zur UHS zu
bringen.
Unterstützung gab es von zwei Sanitätern und einem Arzt der Malteser
aus Italien, die aus der Nähe von Florenz stammen. Die Freunde aus
Italien übernahmen vor allem die Versorgung von
italienischsprachigen Pilgern. Dr. Bertram Stitz, Diözesanarzt und
einer Schicht als Notarzt zugeteilt: "Durch uns wurden Pilger aus
den verschiedensten Ländern versorgt. Von Kanada bis Australien, von
Schweden bis Südafrika."
Fremdsprachenkenntnisse waren daher sehr hilfreich, denn auch mit
Englisch kam man nicht überall weiter. "Doch viele Helfer sprechen
noch andere Sprachen. Ob Französisch, Spanisch oder Russisch. Die
italienischen Malteser haben uns da sehr viel weitergeholfen."
Das Material für den Sanitäts- und Verpflegungsdienst wurde mit 12
Fahrzeugen nach Köln transportiert, darunter auch Fahrzeuge aus
Marburg. Für die ehrenamtlichen Helfer endete der Einsatz am Montag,
nachdem das Material wieder in der Unterkunft verstaut war und die
Fahrzeuge gereinigt worden waren.
Kontakt-Adressen:
Malteser
Hilfsdienst e.V. Auslandsdienst Schröck
Baumgarten 10, 35043 Marburg Tel. 06424/92230 Fax 92231
Stefan Krönung, Pfr. Ortsbeauftragter/Ortsseelsorger
(2000-2007)
Astrid Dörner Ortsärztin
|
|
|