[ Hilfe in der Region Marburg ]
Missbrauch/ sexuelle Gewalt in der Kirche
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Zypresse-Not-Telefon für Kinder und Jugendliche bei sexuellem Missbrauch in
der Kirche: Telefon 0180-3000862, Email zypresse@wir-sind-kirche.de |
Zuständig für Missbrauchsfälle im Bistum
Fulda ist seit 1.11.2003 Frau Anne Schmitz, Dipl.-Theol. und
weitere
Kontakte. Für Presseanfragen gibt's den Pressesprecher, Herrn Ohnesorge, Tel. 0661/87-299. (Email v. 24.07.2002) |
Adressen in Marburg SKF-Sozialdienst Kath. Frauen Marburg, Friedrichsplatz 3 Tel. 06421 – 14480 Fax 06421 - 22170 (Weitere s.u.) |
Nicht verschweigen – Helfen!
"Es sind nicht nur Schlagzeilen in den Medien, es sind konkrete Hintergründe
und Gefahren für Kinder und Jugendliche, die hinter den Missbrauchsfällen auch
in der Kirche stehen. Wir dürfen davor unsere Augen nicht verschließen. Als
Seelsorger bitte ich allen Verantwortlichen in unsere Pfarrei ( Pfarrgemeinderat,
Gruppenleiter, Katecheten, etc.) sich gewissenhaft zu informieren und wachsam zu
sein."
Pfarrer
Stefan
Krönung für www.pfarrei-schroeck.de in
den Jahren 1996-2007.
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Link (Stand: 2011)
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[Seite nicht aktualisiert. Einige Linkverweise führen nicht weiter, da die Adressen sich geändert haben.]
Für von Missbrauch/sexuelle Gewalt durch Priester und Ordensleute betroffene Kinder und Jugendliche hat die KirchenVolksBewegung "Wir sind Kirche" das "Zypresse-Not-Telefon" eingerichtet. Bei dieser kirchlich unabhängigen Anlaufstelle können Kinder und jugendliche Opfer über ihre Verletzungen und Ängste sprechen und ihr Herz ausschütten. Im Telefongespräch, das auf Wunsch anonym bleibt, werden gemeinsam erste Schritte gesucht, um die Betroffenen aus ihrer Notlage herauszubringen. Aber auch für Täter, die ein erstes Gespräch zur Lösung Ihrer Probleme suchen, steht das Not-Telefon bereit. Das "Zypresse-Not-Telefon" ist ab sofort unter der bundesweiten Rufnummer 0180-3000862 (9 ct pro Minute) oder zypresse@wir-sind-kirche.de zu erreichen.
"Die durch die Berichterstattung aus vielen anderen Ländern erreichte Sensibilisierung für das bisher tabuisierte Thema des sexuellen Missbrauchs in der Kirche macht es dringend erforderlich, gerade jetzt kompetente Beratungs- und Betreuungsangebote für die betroffenen Opfer zu schaffen" erklärte Annegret Laakmann, Referentin der Kirchen-Volks-Bewegung Wir sind Kirche. Da weder die Deutsche Bischofskonferenz noch die meisten deutschen Bistümer bisher bei diesem heiklen Thema tätig geworden sind, habe die KirchenVolksBewegung schnell gehandelt und das bundesweite Not-Telefon eingerichtet. Das "Zypresse-Not-Telefon" wird von einem Netz psychologischer, therapeutischer, juristischer sowie medizinischer Beraterinnen und Beratern unterstützt, das von der KirchenVolksBewegung aufgebaut wurde. Der auch für Kinder und Jugendliche leicht merkbare Name Zypresse symbolisiert in der Mythologie den Baum, der am Übergang zwischen Tod und Leben steht.
Auf Ihrer Herbstkonferenz 2002 haben die Bischöfe folgende Gesichtspunkte formuliert:
Leitlinien der DBK: http://dbk.de/presse/pm2002/pm2002092702.html
In verschiedenen Bistümern sind Hilfsangebote eingerichtet worden.
Adressen (Stand: 2007)
Deutscher Kinderschutzbund e.V.
Uferstr. 11
35037 Marburg
06421 - 67119
Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen Lesben Mädchen e.V.
Schloßsteig 1
35037 Marburg
06421 - 21438
WILDWASSER - Arbeitsgemeinschaft gegen sexuellen Mißbrauch e.V.
Barfüßer Str. 30
35037 Marburg
06421 - 14466
Frauen helfen Frauen e.V. Beratungsstelle
Alter Kirchhainer Weg 5
35039 Marburg
06421 - 161516
Links:
(IKvU): Stellungnahmen und Hilfsangebote deutscher Bistümer:
http://www.ikvu.de/missbrauch/bistuemer-missbrauch.html
IKvu-SPECIAL: Sexueller Missbrauch in der Kirche; Zusammenstellung: Thomas Wystrach
http://www.ikvu.de/missbrauch/
http://www.buerger-beobachten-kirchen.de/Missbrauch/missbrauch.html (Seriosität der Quelle offen)
"Ich registriere im Netz, dass Ihnen das Thema "Missbrauch in der Kirche" jedenfalls nicht unbekannt ist.
Ich möchte Sie daher auf eine Seite gewaltüberlebender Christinnen (ökumenisch) im Netz aufmerksam machen:
http://www.gottes-suche.de via Email
10.09.2002 / Up 2004
Themenseite "Sexueller Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche"
http://www.theology.de/page11.html#sex
Missbrauchsfälle im Bistum Fulda
2010: Pater zeigt sich selbst an | Link
2002: ..... "In Fulda waren die Eltern nicht über das Vorleben eines in ihre Gemeinde versetzten Priesters informiert worden. Als der Mann sich erneut an Kindern vergriff, hatten Anzeigen gegen dessen Vorgesetzte keinen Erfolg."
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,194115,00.html
30.4.2002 ( SEXUELLER MISSBRAUCH - Wie deutsche Bischöfe die Taten ihrer Priester dulden
/ Von Peter Wensierski: Die katholische Kirche in Deutschland hält sexuellen Missbrauch durch Priester weiter für ein Randproblem. Doch die jüngsten Fälle zeigen viele Parallelen zum Pädophilen-Skandal in den
USA)
Kinder bestätigten Missbrauch durch Pfarrer / Geldbuße statt Hauptverfahren
Fulda / Kleinlüder (zi): Das Verfahren gegen den früheren Kleinlüderer Pfarrer
XY, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs ermittelt hat, wird aller Voraussicht nach gegen die Zahlung einer Geldbuße von 3000 Mark eingestellt. Das teilte Staatsanwalt Stephan Heres gestern auf Anfrage der Fuldaer Zeitung mit. Der 78 Jahre alte Priester war im März von einer Kindergartenleiterin angezeigt worden, nachdem sich die Eltern eines der betroffenen Mädchen an die Erzieherin gewandt hatten. Das Kind, Messdienerin in der Pfarrgemeinde, war weinend aus dem Pfarrhaus nach Hause zurückgekehrt und hatte seinen Eltern unter Tränen gesagt, der Pfarrer habe sie "überall angepackt". Daraufhin hatte die Behörde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet (die FZ berichtete). Der Pfarrer hatte in ersten Reaktionen die Anschuldigungen gegen ihn als unzutreffend bezeichnet und entschieden zurückgewiesen. Er hatte beim Bistum Fulda gebeten, von seinen seelsorgerischen Pflichten entbunden zu werden, um "für die Führung entsprechender Nachweise ganz frei zu sein."
Sechs Kinder vernommen.
Laut Staatsanwaltschaft wurden im Zuge der Untersuchungen insgesamt sechs Kinder aus der Pfarrgemeinde polizeilich vernommen. Die Aussagen der Mädchen, die zwischen 10 und 14 Jahren alt sind, hätten die Vorwürfe bestätigt. Die Vorgänge, die in den Vernehmungen zur Sprache gekommen seien, hätten in den zurückliegenden zwei Jahren stattgefunden. Allerdings seien die Übergriffe des Pfarrers "am unteren Ende" dessen gewesen, was das Gesetz als sexuellen Missbrauch bezeichne.
Keine "Sonderbehandlung"
Die Staatsanwaltschaft betonte gegenüber der FZ, man bewerte die Vorgänge eindeutig als sexuelle Handlung. Es gebe im Vorgehen auch keine "Sonderbehandlung" aufgrund des Berufes des Beschuldigten. Weil der Fall jedoch minder schwer und der Mann inzwischen geständig sei und ferner dessen Alter eine Rolle spiele, habe man sich dafür entschieden, das Verfahren gegen eine Geldbuße von 3000 Mark an eine karitative Einrichtung einzustellen. Weil kein Hauptverfahren eröffnet werde, müssten die Kinder keine neuerliche Vernehmung, vor Gericht erforderlich, über sich ergehen lassen.
Pfarrer zog aus
Seit der Freistellung XY hat der X Franziskanerpater L die seelsorgerische Verwaltung der Pfarrkuratie St.
X übernommen. XY war in der vergangenen Woche aus dem Kleinlüderer Pfarrhaus ausgezogen und ist nicht mehr im Pfarrdienst tätig.
Weihbischof Johannes Kapp, der Personalreferent der Diözese, bestätigte auf Anfrage der FZ, dass dies ein endgültiger Schritt sei. Pater
L werde die Pfarrgemeinde weiterhin als Administrator betreuen, sagte Kapp.
(Fuldaer Zeitung 04.05.2001)
In Kassel aus der Nähe von Fulda, wurde ein Priester zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Der Richter befand den voll geständigen 48jährigen nach nur einem Verhandlungstag für schuldig, drei Messdiener der Kirchengemeinde Grossenlüder und Kassel von Sommer 1987 bis Februar 1994 in zehn Fällen an den Geschlechtsteilen angefasst und gestreichelt zu haben. ( http://webplaza.pt.lu/lucianid/texte/athe1.html )