Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
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Muschede - Moischt
Das Dorf Moischt (1248-1998)
  Feststraße  - Moischt 750 Jahre - 28.06.98   Auf dem Dreschplatz - Moischt 750 Jahre - 28.06.98
Moischt - Blick über das Festagsdorf | Weitere Bilder | DPQ Nr. 8

Am großen Festtag die Suchmaschinen web.de und lycos.de nach Moischt befragen, heißt in die undokumentiere Vergangenheit und Verworrenheit des Internet eintauchen und nichts finden. Altavista zählt das Stichwort "Moischt" 45mal, wobei die meisten Nennungen auf die Webseiten der Pfarrei Schröck fallen, zu der seit 1959 die katholischen Christen des Marburger Stadtteils und Dorfes offiziell zählen, die schon Jahrzehnte vorher von hier "pastoriert" wurden.

Die anderen Treffer entfallen auf die zufälligen Nennungen aus der "Neuen Marburger Zeitung" und auf zufällige Ortsnennungen beim Hessischen Rundfunk o.ä.

Ein gebürtiger Moischter (Peter Preis) ist mit eigener Homepage im Internet und verweist auf sein Heimatdorf - allerdings ohne Jubiläumshinweis ;-))

Das erinnert mich an die urkundliche Ersterwähnung Moischts vor 750 Jahren in einer Steuerrolle des Erzstifts Mainz. Dieser zufällige Namensfund sagt nicht viel über das "Seit wann, wer und warum?", zumal die Hebe-Rolle, die heute im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt (C 1 B Nr. 35, hier Bl. 21V) aufbewahrt wird, auch noch undatiert ist.

Kaum mehr als 150 Katholiken leben 1998 im Dorf Moischt, das derzeit 1200 Einwohner zählt. Einmal im Monat findet im Altersheim ein Wortgottesdienst mit Kommunionspendung statt, der von einem Team Ehrenamtlicher Helferinnen aus Schröck zusammen mit dem Pfarrer durchgeführt wird.

Vereinzelt finden Taufe, Hochzeit oder Begräbnis statt. Einzelne Kinder aus Moischt nehmen am Kommunion- oder Firmkurs in Schröck teil und sind als Ministrant und Gruppenkind dabei.

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DPQ [Quellen und Abhandlungen Nr. 008]

Nr. 3 Umpfarrung der Gemeinde Moischt

U R K U N D E

über die Umpfarrung der Gemeinde Moischt,
Kreis Marburg a.d. Lahn

Nach Anhörung bzw. Zustimmung der Beteiligten verordne ich:

1. Die katholischen Bewohner der Gemeinde Moischt scheiden aus der Kirchengemeinde und Pfarrei St. Johannes in Marburg aus und werden der Kirchengemeinde und Pfarrei Schröck zugeteilt.

2. Aus Anlaß dieser Umpfarrung sollen zwischen den beteiligten Kirchengemeinden und Pfarreien vermögensrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen nicht entstehen.

3. Diese Urkunde tritt mit dem 1. Dezember 1959 in Kraft.

Fulda, den 23. November 1959

(L.S.) (gez.) + A d o l f
Bischof von Fulda

Die in obiger Urkunde verfügte Umpfarrung der Gemeinde Moischt, Kreis Marburg/Lahn, ist im Staatsanzeiger für das Land Hessen 53/1959 S. 1430 bekanntgemacht worden.

In: Kirchliches Amtsblatt für die Diözese Fulda, LXXXVI. Jahrgang (1960), S. 4

[Digitalisierung von pfarrgeschichtlichen Quellen und Abhandlungen Nr. 8
dimoischt.htm | 28.06.1998
Für Fehler keine Haftung. Nur für den Privatgebrauch. ]

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Literatur:

Seelig, Hartmut (Hrsg.): Moischt - Vergangenes und Gegenwärtiges. Ein Beitrag zum Jubiläum eines Marburger Stadtteils - 750 Jahre Ersterwähnung. (Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur, Bd. 63), Marburg 1998.

Evangelische Kirche Moischt (erb. 1928) 750 Jahre Moischt - Lanz-Bulldog

Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

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 Update 31.05.11

Juni 1998