Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
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Archiv 1996 | 1997 | 1998 | Projekt DPQ

Stefan Krönung, Pfarrer

Archiv Pfarrei © 1996

(Kein Anspruch auf Vollständigkeit - Es sind nur die Veröffentlichungen nach Sept. 1996 berücksichtigt.)

"Jesus persönlich begegnen" Vorbereitungskurs auf die Feier der Erstkommunion in Schröck und Moischt

Patrozinium in Schröck: Pfarrkirche seit 270 Jahren vollendet (30.09.96)

Ministranten: Sechs Schröcker Jungs in der ersten Reihe (27.10.96)

Pfarrverband Homberg/Alsfeld pilgert zur Hl. Elisabeth (18.09.096)


## Nachricht vom 27.10.96 weitergeleitet
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## Ersteller:
Stefan@Kroenung.de

Sechs Schröcker Jungs in der ersten Reihe

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Marburg-Schröck, 27.Oktober 1996: Die Aufnahme neuer Ministranten fand am heutigen Sonntag in der Pfarrei St. Michael u. St. Elisabeth in Schröck statt. Im Rahmen des Hochamtes am Weltmissionssonntag um 10 Uhr in der Barockkirche mitten im Dorf versprachen Björn Boppert, Adrian Nau, Philipp Reis, Jonas Stummer, Philipp Stummer und Simon Schopferer den Dienst am Altar zu verrichten. Zusammen zählt die Schar der Schröcker Minis jetzt 17 Jungs. ,Ihr Platz ist bei uns in der Kirche in der ersten Reihe" spielt Pfarrer Stefan Krönung auf die Aufgaben der Meßdiener an. ,Ich freue mich über Euch und über Eure Bereitschaft am Gottesdienst der Gemeinde aktiv mitzumachen. Ihr und wir alle müssen uns erinnern, daß Jesus uns das Dienen vorgemacht hat."

Die beiden Gruppenleiter Markus Jakobi und Steffen Schäfer hatten in den letzen Wochen den Neulingen das nötige Handwerkszeug vermittelt und werden die neuen Ministranten weiterhin in der wöchentlichen Gruppenstunde begleiten.

Die Aufnahme der neuen Ministranten war der Schülerredaktion der Oberhessischen Presse (OP) wichtig genug, um zwei Mädchen mit Fotoapparat und Notizblock in den Marburger Stadtteil zu schicken. In der ,Pressekonferenz" im Anschluß an den Gottesdienst stellten Sie den Meßdienern Fragen. Daß er gerade auf Kirchenmusik stünde, wollte Jonas
dabei nicht bestätigen: ,Zuhause höre ich Techno."
Weiter wollten Sie wissen, wie das ist, Meßdiener zu sein und wie man das wird. Dabei stand für die Jungs fest: ,Natürlich macht es Spaß, Meßdiener zu sein." Und: ,Als Markus nach dem Kommunionkurs gefragt hat, habe ich
gleich zugesagt".
Die Nachwuchsjournalistinnen notierten weiter, daß so zwei bis dreimal in der Woche schon ,Dienst" angesagt ist, und das es schon ein komisches Gefühl ist in einem Gottesdienst zu ministrieren, der von mehr als 200 Menschen besucht wird.

Nachdenklich wurden aber die Jungs, als Melanie von der OP fragte: ,Wie denkt Ihr über Menschen, die nicht an Gott glauben, wie ich zum Beispiel?" - Und einer antwortete: ,Ja, das ist die freie Entscheidung eines jeden. Ich glaube an Gott. Deswegen bin ich Meßdiener."

 

Presseinformation Pfarrgemeinde
"Jesus persönlich begegnen"

Vorbereitungskurs auf die Feier der Erstkommunion in Schröck und Moischt

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Nach den Herbstferien beginnt in kath. Pfarrgemeinde St. Michael und St. Elisabeth der jährlich stattfindende Vorbereitungskurs für Mädchen und Jungen, die 1997 am Weißen Sonntag (6. April) das erste Mal in der Gemeinde zum „Tisch des Herrn" treten und zur Erstkommunion gehen wollen. Einge-laden sind (kath.) Kinder, die das dritte Schuljahr besuchen (und älter). Hierfür ist eine persönliche Anmeldung bis (spätestens) zu den Herbstferien im Pfarrbüro möglich und nötig.
In kleinen Gruppen und wöchentlichen Treffen werden die Kinder mit der Jesusgeschichte und dem gelebten Glauben der Gemeinde vertraut gemacht. Auch Väter und Mütter müssen diese Vorbereitung unterstützen und sind zur Mitarbeit eingeladen. Ein Schwerpunkt der Vorbereitung liegt in der "Elternarbeit", da auch in katholischen Kerngebieten viele religiöse Riten und Bräuche nicht mehr ver-standen werden. „Ein großer Bedarf an "Religion" und "Glaube" ist aber fast immer vorhanden", stellt Pfarrer Stefan Krönung in der oberhessichen Gemeinde fest.
Auf einem ersten Informationsabend am Mittwoch, dem 2.10.96, sind folgende Thesen von Pfarrer Stefan Krönung vorgestellt und diskutiert worden:

  1. · Die Erstkommunion ist keine automatische Schulveranstaltung und auch keine Ser-viceleistung der Kirche. Sie ist eine Glaubensentscheidung und ein Versprechen der Eltern, das beim Wort genommen werden möchte.
  2. · Der Erstkommuniontag selbst ist nur ein Tag. Mehr nicht. Wichtiger ist der Vorbe-reitungskurs und der gelebte Glaube über die Feierlichkeiten hinaus.
  3. · Viel hängt davon ab, ob die Eltern in ihrer Umgebung den ernsthaften Versuch ma-chen, den Glauben zu leben: Ob sie ihren Kindern ein Beispiel sind, ob sie beten, ob sie Gottesdienste besuchen, ob sie den Sonntag in der Familie feierlich gestalten ...
  4. · Die Erstkommunion hat drei Ziele: 1) Jesus persönlich begegnen 2) Kindgemäße Er-fahrungen im gemeinsam gelebten Glauben machen. 3) die Lebensbedeutung des Sonntags und des Gottesdienstes spüren.
  5. · Die Erstkommunion kann verhindert werden, wenn sie als hochgezüchtetes, weltli-ches, luxuriöses, glaubensfremdes Kinderfest mißbraucht wird und die Familie eine wenig entwickelte Beziehung zum sonntäglichen Gottesdienstbesuch hat.
  6. · Weil viele Kinder nur geringe religiöse Erfahrungen aus ihrem Elternhaus mitbrin-gen, ist die Vorbereitung in kleinen Gruppen mit dem Priester und Helferinnen und Helfern eine große Chance für Kind und Familie.

Katholisches Pfarramt St. Michael u. St. Elisabeth

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Archiv Pfarrei © 1996

Patrozinium in Schröck: Pfarrkirche seit 270 Jahren vollendet

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Marburg-Schröck, 29. September 1996: Vor 270 Jahren konnte in der Pfarrei Schröck die 1720-1726 erbaute Barockkirche St. Michael und St. Elisabeth vollendet und eingeweiht werden. Die lateinische Inschrift über dem Portal des Gotteshauses erinnert daran, daß sie damals als einzigste ihrer Art in Marburg "aus Ausgaben der Gemeinde" (Haec pagi expensis stat nova domus die), das heißt mit eigenen Mitteln und in Eigenleistung von 209 Einwohnern errichtet worden ist. Bauern schafften Sandsteine herbei, die in der Nähe gebrochen wurden, Schröcker Steinmetzen haben sie behauen, alle Einwohner halfen in irgendeiner Weise mit, wie es in alten Chroniken nachzulesen ist.

 

Pfarrverband Homberg/Alsfeld pilgert zur Hl. Elisabeth

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Marburg-Schröck, 18. September 1996: Der Pfarrverband Homberg/ Alsfeld pilgert zur Hl. Elisabeth. Die Gemeinden aus dem Bistum Mainz machen sich mit 200 Wallfahrern auf den Weg, um in Schröck den Elisabethbrunnen zu besuchen und in der Pfarrkirche St. Michael mit Andacht, Predigt und sakramentalem Segen die bedeutenden Heilige aus dem Mittelalter zu verehren.

Wie Pfarrer Werner Heeg vorab mitteilte, gehört die jährliche Wallfahrt des Pfarrverbandes zur festen Tradition. "Ich suche dabei eine schöne Kirche in nächster Umgebung aus. In diesem Jahr kommen wir nach Schröck."

Daß Gäste aus dem Bistum Mainz kommen, ist nicht verwunderlich; gehörte doch die Pfarrei Schröck, wie viele oberhessische Gemeinden, über lange Zeit zu dieser alten Diözese.

Eine Woche zuvor war die Frauengemeinschaft aus St. Elisabeth Mannheim-Gartenstand zu Gast in Schröck, pilgerte zu den markanten Orten der Heiligen und feierte die Hl. Messe in der Schröcker Kirche.

Es gibt keine vergessenen Heiligen, die lebendige Verehrung der Hl. Elisabeth ist ein Glaubenszeugnis in unserer Zeit. (Stefan Krönung)


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Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

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 Update 31.05.11