| Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv] St. Michael & St. Elisabeth |
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Marburg-Schröck Kettelerstr. 12 Tel. 06424/ 92230 |
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Stefan Krönung, Pfarrer
Tanz und Gebet im Gottesdienst
Brauchtum: Ostereiersprüche: Kleinschrift "Schröcker Gute Seiten" bringt 145 Sprüche
Gottesdienste und Veranstaltungen an Ostern 1998
"Altes Hemd und alter Hut für guten Zweck" - Kleidersammlung für Brasilien
18.07.98
Presseinformation
Predigt im Internet: Oma liest Schröcker Sonntagspredigt
10.07.98
Presseinformation
10 JAHRE LEITERIN DER PFARRBÜCHEREI
Margarete Müller arbeitet ehrenamtlich in der Pfarrei
St. Michael u. St. Elisabeth
Schröck Juli 1998: Im Dorf weiß jeder, wer Gretl Müller ist. Was jetzt bekannt geworden ist, ist ein kleines Jubiläum: Seit 10 Jahren leitet Frau Margarete Müller (geb. 1939) die katholisch-öffentliche Bücherei (KÖB) der Pfarrei St. Michael u. St. Elisabeth im Marburger Stadtteil Schröck.
Jeden Donnerstag ist Öffnungszeit und zusammen mit Frau Anni Viertelhausen hilft sie bei der Buchauswahl und der Ausleihe für Alt und Jung.
Regelmäßig kommt auch der örtliche Kindergarten zu Besuch, denn "für Kinder, die noch nicht lesen können, gibt es Bilder und Toncassetten."
Mit Leib und Seele ist sie auch über ihre Pfarrbücherei hinaus bei der Sache. Regelmäßige Buchausstellungen (im Herbst) und -verkäufe helfen die knappen Kassen der Bücherei füllen. Pfarrer Stefan Krönung und der Sprecher des Mitarbeiterkreis der Pfarrei, Gerhard Fischer, dankten der "Herrin über Kassetten, Kinder- und Jugend- sowie Sachbücher, Modehefte und Romane" nicht zuletzt für die Mitarbeit im Leitungsgremium der Gemeinde, sondern auch für viele Ideen und Projekte, die Frau Müller ins Leben gerufen hat. So konnte vor wenigen Wochen eine zweite Hobbykünstlerausstellung durchgeführt werden, die ein voller Erfolg wurde.
"Ganz nebenbei" bringt Frau Müller den Schröcker Kindern auch die richtigen Flötentöne und das Keaboardspiel bei. Als begeisterte Hobbyfunkerin rührt sie die Werbetrommel für die Pfarrbücherei auch über den "Äther".
05.07.98
Presseinformation
Wer mir dienen will, folge mir nach - Ministrantenaufnahme
27.05.98
Presseinformation
Fronleichnam: Typisch katholisches Fest
Schröck: Das Fronleichnamsfest gilt als eine typisch katholische
Einrichtung. In einer Prozession an einem Donnerstag (11. Juni
1998) wird
die Eucharistie, die konsekrierte Hostie (eine "in Fleisch
und Blut Jesu"
verwandelte Brotscheibe) in einer Monstranz feierlich unter
Gesang und
Gebet durch die Sraßen der Dörfer Oberhessen getragen. An vier
Stationen
("Altären") wird angehalten, das Evangelium verlesen
und Fürbitten
gesprochen, sowie der Segen gespendet.
Die Meßfeier in Schröck ist um 9.00 Uhr. Anschließend
Fronleichnamsprozession. Die Kommunionkinder tragen an diesem
Ehrentag
ihre Festgewänder. Die Hochzeiter des letzten Jahres tragen den
"Himmel",
das Tragzelt, unter dem der Priester mit der Monstranz geht. Die
traditionellen Böllerschüsse organisiert seit mehr als 30
Jahren Werner
Müller.
Hintergrund:
Eine derart überschwenglich-festliche "eucharistische
Frömmigkeit" war der
frühen Kirche fremd. Für sie hatte die Eucharistie ihren
exklusiven Platz
im Gemeindegottesdienst. Das Fronleichnamsfest hat seine Wurzeln
in der am
Beginn des zweiten Jahrtausends entstandenen eucharistischen
Frömmigkeit
und geht auf eine Vision der Juliana von Lüttich zurück (1209),
die in
einem Traum die Kirche in Gestalt einer weißen Mondscheibe sah,
in der ein
kleines Stück fehlte. Dieses fehlende Stück war für sie ein
gesondertes
eucharistisches Fest.
1264 schreibt Papst Urban dieses Fest für die ganze
abendländische Kirche
vor. Der Name bedeutet Fron (=Herren) Leichnam (entgegen der
modernen
Bedeutung nicht toter sondern gerade umgekehrt: lebender Leib).
Der Feiertag wurde im Hinblick auf die Einsetzung der Eucharistie
durch
Jesus bei der Abendmahlsfeier am Donnerstag vor Ostern auf einen
Donnerstag gelegt.
In Schröck und anderen katholischen Dörfern und Regionen ist
Fronleichnam
der "Höhepunkt" im
Jahreskreis.
Stefan@Kroenung.de
11.05.98
Presseinformation
Bittage in Schröck und Moischt:
"Warum gehet man in den Processionen um die
Fluren?
In Schröck und vielen Dörfern Oberhessens wird der
katholische Brauch der
"Bittage" seit alter Zeit
gepflegt.
Schröck. ,,Warum gehet man in den Processionen um die Fluren,
Aecker und
Felder? - Um den gütigen Gott zu bitten, er wolle mit seiner
milden
väterlichen Hand die Fluren segnen, die Früchte der Erde
erhalten, und wie
er alle Thiere mit Segen erfüllt, und ihnen ihr Speis zu
gelegener Zeit
giebt, also auch uns Menschen die nothwendige Nahrung
mittheilen." heißt
es bei Leonhard Goffine 1690 in seinem ,,Christkatholischen
Unterrichtsbuch" zur Funktion der Bittgänge.
Nach diesem Muster haben sich in Schröck und Moischt, der kath.
Kirchengemeinde St. Michael und St. Elisabeth zahlreiche
Bittgängen und
Prozessionen erhalten und werden bis zum heutigen Tag gepflegt.
"Die
großen Bittgänge haben 100 und mehr Teilnehmer jeden Abend, an
Fronleichnam ist das halbe Dorf auf den Beinen" rechnet
Pfarrer Stefan
Krönung die Bedeutung der katholischen Tradition vor.
Bittgänge sind ein jahrhundertealtes geschätztes Zeichen, den
Glauben an
Gott, an die Macht des vertrauenden Gebetes und die helfende
Fürsprache
der Heiligen zu bekunden. Unter dem Begriff "Bittgang"
versteht man alle
Gebetsprozessionen, die im Verlangen nach übermenschlicher Hilfe
und im
Glauben an den Helferwillen Gottes unternommen werden. Auf dem
Land
versteht man im Sprachgebrauch darunter zuerst alle Prozessionen,
die mit
der Landwirtschaft in Verbindung stehen.
Dieser Themenkreis ist aber nicht in der Vergangenheit oder im
Landbau
stehengeblieben, sondern ist erweitertet worden: Man bittet
"für
mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der
Erde und
für das menschliche Schaffen" und vergißt dabei die 4,4
Mio Menschen im
Land nicht, die keine Arbeit haben.
Die Feier der Bittage ist im religiösen Leben und Brauchtum der
Pfarrei
Schröck verwurzelt und wird Jahr für Jahr in der
Himmelfahrtswoche
begangen vor dem Fest Christi Himmelfahrt.
Vorausgeht am 1. Maisonntag die "verlobte" Wallfahrt
zum "Zechspannkreuz"
mit dazugehörender "Kreuzpredigt" des Pfarrers am
Bildstock seit dem Jahre
1792.
Das Gebet und seine Anliegen dabei, richten sich auf das
gegenwärtige
Lebens und seine Gefährdung. "Diesen Stellenwert in ihrem
Leben spüren
die Menschen auf dem Land in besonderer Weise" erfährt
Pfarrer Krönung in
seiner Arbeit als Seelsorger Tag für Tag.
Übersicht:
(Erster Sonntag im Mai seit 1792 (bzw. nach dem 3.5.):
Bittprozession zum Zechspann-Kreuz)
Montag, in der Bittwoche - 18. Mai 1998: Bittprozession zum Kreuz
am
Bergerweg von der Kirche zur Roßdorfer Straße und zurück im
Anschluß an
die Meßfeier um 19.00 Uhr.
Dienstag, 19. Mai 1998: Bittprozession zum Kreuz am Marktgrund.
(19.00
Uhr).
Mittwoch, 20. Mai 1998: Bittprozession zum Kreuz am
Kirschbäumchen (19.00
Uhr).
Donnerstag (21. Mai 1998, Christi Himmelfahrt): Bittprozession
zum
Bauerbacher Kreuz um 9.00 Uhr.
Pfingstmontag: Bittprozession zum Roßdorfer Kreuz, 10 Uhr -
Familiengottesdienst.
Die große Fronleichnamsprozession mit Umgang durch das Dorf und
der
Bittgang im September zu den Ruinen der Kreuzkapelle
gehören ebenfalls zum
"Wallfahrtsprogramm" der Christen in Schröck und
Moischt.
Ausführliche Informationen im Internet unter:
http://organisationen.freepage.de/credobox/neuauf.htm
Stefan Krönung, Pfr.
05.05.98
Presseinformation
Tanz
und Gebet im Gottesdienst
Liturgische Tanzgruppe Mirjam (Kassel)
zu Gast in Schröck
Ein ganzes Wochenende verbringen die vier Frauen der Liturgischen
Tanzgruppe Mirjam am Samstag und Sonntag (9.-10.5.98) in der
katholischen
Kirchengemeinde St. Michael und St. Elisabeth in
Marburg-Schröck.
"Wir nehmen uns Zeit, neue Tänze einzustudieren und unsere
Arbeit zu
reflektieren" erklärt Iris Schomberg aus Kassel. Seit vier
Jahren
gestaltet die Gruppe aus Kassel Gemeindegottesdienste und
Veranstaltungen
mit einer Gottesdienstform, die in allen Religionen in
vielfältiger Form
anzutreffen ist.
"Wer singt betet gleich doppelt hat der hl. Augustinus
einmal gesagt und
wer tanzt bringt zum Ausdruck, daß der Mensch ein Wesen ist mit
Geist,
Seele und Leib" bemerkt Pfarrer Stefan Krönung und fügt
hinzu: "Für
Katholische Christen sind die stilisierten, rhytmischen und
geordneten
Bewegungen vertraut, wenn auch nicht jeder gleich ans Tanzen
denkt. Der
Einzug des Priesters mit den Ministranten, die Prozessionen,
viele
rituelle Handlungen haben hier ihren Ursprung."
Dennoch vermutet man solche Elemente eher in den Gottesdiensten
der
Missionen in Afrika oder Indien und das Tanzen in der Liturgie
wird
bislang nur von wenigen Liturgiegruppen gepflegt. "Erste
tastende Versuche
gibt es auch bei uns, denn die Botschaft des Evangeliums, um die
es uns
geht, will in vielen Sprachen, Formen und Bildern verkündet
werden",
bemerkt Frau Schomberg zur Motivation der Gruppe Miriam.
Ihr jüngstes Projekt erzählt in tänzerischer Form, das Wachsen
und Werden
des Reiches Gottes.
Die Gruppe Miriam bringt zu indischer Musik und einem Bild der
Künstlerin
Lucy D'Souza (Jahrgang 1949) das Gleichnis zum Ausdruck:
Eine Gestalt sitzt in einem Weizenkorn, wirkt Sauerteig ins Mehl
und
knetet es zu Brot. Ähren sprießen aus dem Erdreich ins Licht.
Das
Gleichnis des Reiches Gottes. "Es ist wie der Sauerteig, den
eine Frau
anrührt" (Lk 13,20) und "wie ein Senfkom, das ein Mann
in die Erde
steckte" (Lk 13,18).
Dabei kommt das Harte und Schmerzende zum Ausdruck, daß im
Wachstum
innewohnt. Die Erinnerung an das harte Leben der armen Frauen in
Indien,
die für das Überleben ihrer Familie Sorge tragen müssen.
Dabei wird der Zuschauern eingeladen, selbst das Samenkorn Gottes
in sich
und im Alltag zu entdecken, um durch unsere Sorge für Arme,
Unterdrückte
und Vergessene die Botschaft vom Reiche Gottes zeichenhaft
glaubwürdig zu
machen.
Das Wachsen des Reiches Gottes ist für ein
Durchsäuerungsprozeß, der immer
durch den Tod zum Leben geht: "Wenn das Samenkorn nicht in
die Erde fällt
und stirbt, bringt es keine Frucht" (Joh 12,24).
Im Gemeindegottesdienst am Sonntag, 10.5.98, 10 Uhr ist die
Tanzgruppe
Miriam in der Pfarrkirche zu Schröck mit einem Ausdruckstänzen
in der
Liturgie zu sehen.
Jugendliche und junge Erwachsene sind zu einem Tanzworkshop am
Samstag,
9.5.98, 20 Uhr ins Pfarrheim St. Michael, Kolpingstr. 5
eingeladen.
Pfarrgemeinde Schröck 06424-92230 / Frau Schomberg 0561-403588
01.04.1998
Presseinformation
Brauchtum: Ostereiersprüche
Kleinschrift "Schröcker Gute Seiten"
bringt 145 Sprüche (>Onlineversion)
Schröck, 02.04.98: Eine kleine Sammlung von
"Ostereiersprüchen aus Hessen
wie sie in Schröck gesammelt wurden" hat die Pfarrgemeinde
Schröck zum
anstehenden Osterfest vorgelegt. Die Sammlung wurde von Frau
Luzia Fischer
bereits 1955 in der Zeit ihrer Lehrtätigkeit an der Grundschule
des Ortes
begonnen und für die Drucklegung durchgesehen und ergänzt. Sie
liegt jetzt
erstmals vor als "Schröcker Gute Seiten Nr. 7".
Das Bemalen und Beschriften von Ostereiern hat in Oberhessen
lange und
lebendige Tradition.
"Für mich ist es immer wieder eine Entdeckung, wie Glaube
und Religion,
Lebensweisheit und Alltagsklugheit in den Verslein zusammenfinden
und den
Menschen den Weg zum Leben zeigen wollen" schreibt Pfr.
Stefan Krönung im
Vorwort des Heftes.
Im Rahmen der anstehenden Ostereierverkaufsaktion
der Pfarrgemeinde mit
Mitarbeiterkreis, Pfarrjugend und Kolpingsfamillie wird das Heft
am
Palmsonntag im Anschluß an die Gottesdienste (Samstag 19 Uhr,
Sonntag 10
Uhr) oder am Ostersonntag (zum Osterfrühstück im Anschluß an
die Liturgie
5.30 Uhr) zu haben sein.
Der Erlös dient dem Bau und der Einrichtung eines
Bildungszentrums für
Jugendliche und Frauen in der Diözese Mbalmayo, Kamerun/Afrika.
Es ist
eine besondere Hilfe für die Familien in dieser Diözese, wen
Frauen und
junge Menschen im häuslichen und schulischen Bereich eine
Ausbildung
erfahren. Besonders die Frauen transportieren das geistige Leben
in die
Familien und tragen zu ihrem Unterhalt maßgeblich bei. Da ein
Grundschulbesuch in Kamerun selbst finanziert werden muß und
für viele
Familien daher nicht möglich ist, soll die
Ostereierverkaufsaktion dazu
einen Beitrag leisten.
Das Heft ist über das Pfarramt Schröck (Tel. 06424-92230, Fax
92231,
Email: credobox@online.de ) erhältlich.
Stefan@Kroenung.de
2. Auflage, Ostern 1998
26.03.98
Presseinformation
Gottesdienste und Veranstaltungen an Ostern 1998
1. Ostereierverkaufsaktion für Kamerun
Die Pfarrgemeinde mit Mitarbeiterkreis, Pfarrjugend,
Kolpingsfamillie
beteiligt sich an der "Ostereierverkaufsaktion"
im Bistum Fulda. Sie dient
dem Bau und der Einrichtung eines Bildungszentrums für
Jugendliche und
Frauen in der Diözese Mbalmayo, Kamerun/Afrika.
Zum Verkauf kommen gefärbte Ostereier, Handarbeit- und
Bastelsachen, eine
Veröffentlichung der Pfarrgemeinde (Schröcker Gute Seiten Nr.)
mit einer
Sammlung von Osterereiersprüchen u.v.m.
Der Verkauf ist am Palmsonntag und am Ostertag nach den
Gottesdiensten.
Es ist eine besondere Hilfe für die Familien in dieser Diözese,
wen Frauen
und junge Menschen im häuslichen und schulischen Bereich eine
Ausbildung
erfahren. Besonders die Frauen transportieren das geistige Leben
in die
Familien und tragen zu ihrem Unterhalt maßgeblich bei. Da ein
Grundschulbesuch in Kamerun selbst finanziert werden muß und
für viele
Familien daher nicht möglich ist, soll die
Ostereierverkaufsaktion dazu
einen Beitrag leisten.
Im Jahr 1997 erbrachte die Aktion zur Finanzierung einer
Dorfschule in
Brasilien das stolze Ergebnis von 29.899,39 DM. (Weitere
Informationen
beim Kolpingwerk, Diözesanverband Fulda, Tel. 0661/10 000, Fax
0661/2 11
52.)
2. Feier der Heiligen Woche:
Die Feier der Heiligen Woche in der Schröcker Pfarrkirche
beginnt am
Palmsonntag. (10.00 Uhr, Segnung der Palmsträuße, Einzug in die
Kirche,
Lesung der Passionsgeschichte)
Der Gründonnerstag als Tag des Abendmahls Jesu mit seinen
Freunden (19.00
Uhr) ist in diesem Jahr der Tag der Erstkommunion für 10 Jungen
und
Mädchen aus der Gemeinde, die sich 9 Monate darauf in
Gruppentreffen und
mit ihren Eltern darauf vorbereitet haben.
Am Karfreitag ist am Nachmittag (15.00 Uhr) die "Feier vom
Leiden des
Herrn" mit Lesungen, Passion, Kreuzverehrung und
Kommunionfeier.
Ein Kinderkreuzweg ist um 11.00 Uhr (im Pfarrheim).
Die Feier der Osternacht zur Feier der Auferstehung des Herrn ist
um 5.30
Uhr mit Weihe des Osterfeuers, Segnung der neuen Osterkerze,
Tauffeier
etc.
Anschließend trifft sich die Gemeinde zum Osterfrühstück im
Pfarrheim.
Zu allen Gottesdiensten sind alle Gläubigen, besonders Familien
mit
Kindern eingeladen. Die Vielzahl der Riten, Zeichen und Symbole
ist ein
einprägsamer Ausdruck des Glaubens an Jesus Christus.
19.03.98
Presseinformation
"Altes Hemd und alter Hut für guten Zweck"
Samstag - 28.3.98 - Kleidersammlung
für Brasilien
Fulda/Marburg/Schröck. Am kommenden Samstag, dem 28. März,
findet die
große Kleidersammlung für die kirchlichen Sozialprojekte in
Brasilien
statt. Wie in jedem Jahr heißt das für die Kolpingsfamilie
Schröck
"Großeinsatz". Im eigenen Dorf, als auch im
Ebsdorfergrund sind die
ehrenamtlichen Helfer mit Fahrzeugen und Gespannen unterwegs und
sammeln
ausgediente Kleidungsstücke, deren Verkauf oder Wiederverwertung
den
Fuldaer Diözesanpriestern in Brasilien zu Gute kommt.
Heinrich Nau, Vorsitzender der Kolpingsfamilie, und Pfarrer
Stefan Krönung
fassen mit an: "Das ist Ehrensache, wir helfen und wenn es
mit dem alten
Hut oder dem abgewetzten Hemd so einfach ist, dann umso
lieber."
"Viele im Dorf", weiß Nau zu berichten, "heben
ihre abgetragenen Sache
extra auf und stellen Sie nur vor die Tür, wenn der
"Kolping" kommt."
Die Abholung der Kleiderpakete erfolgt ab 8.30 Uhr durch die
örtlichen
Sammelgruppen. Die Kleiderpacks sollten also um 8.30 Uhr an den
Fahrstraßen stehen. Die Bewohner zurückliegender Häuser werden
gebeten,
die Kleiderpakete an die nächstgelegene Fahrstraße zu stellen
oder an den
örtlich bekannten Sammelstellen abzugeben.
Die Kleiderspenden sollen gut verpackt, vor allem zugeschnürt,
bereitstehen. Bei Regen wird gebeten, die Kleiderpakete
abzudecken. Die
Fahrzeuge können aus zeitlichen Gründen nur einmal durch jede
Straße
fahren. Gesammelt werden besonders noch tragfähige Kleidung,
Bett- und
Haushaltswäsche, Decken und Textilien aller Art, besonders aber
noch
tragfähige Schuhe, die paarweise zu bündeln sind.
Das zentrale Sammelbüro der Aktion Brasilien ist am 28.3. unter
der
Rufnummer 0661/10 000 zu erreichen.
19.02.1998:
Einzigartige Gäste unterm
Kirchendach: Arbeitskreis Wildbiologie untersucht
Feldermauskolonie
Presseinformation
Es kann keine Antworten geben"
Gedenkgottesdienst am 27. Januar 1998 in Schröck zum Nationalen
Gedenktag
für die Opfer des Nationalsozialismus
SCHROECK: Zum dritten Mal wird an diesem Tag in der
Bundesrepublik
Deutschland der 27. Januar als Gedenktag für die Opfer des
Nationalsozialismus begangen. In der Meßfeier in der Schröcker
Pfarrkirche
um 7.30 Uhr soll dieser Tag zur Versammlung rufen, um ein
Gedenken an das
Unvorstellbare zu halten: Etwas das Wirklichkeit war und hätte
nie sein
dürfen. "Dies ist für Christen ein Pflicht", merkt
Pfarrer Stefan Krönung
an, "nicht weil es von uns honorig ist, oder eine
großmütige Geste, ein
Bekenntnis gar, nein vielmehr machen wir uns klar, daß wir
Töchter und
Söhne des Gottes Abrahams und Sarahs sind, Isaaks und Rebekkas,
Jakobs und
Rahels, Söhne und Töchter des Gottes und Vaters unseres Herrn
Jesus
Christus.
Wir Nachgeborenen begreifen nicht, wollen aber erinnern und darum
bitten,
daß wir heute allen Unmenschlickeiten widerstehen."
In der Frühmesse werden zu Gitarrenmusik Texte von Elie Wiesel
gelesen,
der selbst die Hölle von Auschwitz überlebte und wie nahezu
alle
Überlebende darunter leidet, überlebt zu haben. Ihm ist das
Überleben zur
Aufgabe der Erinnerung geworden.
Auch Christen kennen nicht die Geheimnisse der Wege der
Geschichte, stehen
ratlos vor Grausamkeit und Gewalttat. Sie erinnern aber an die
Leiden
Ihres Herrn und aller Menschen und hoffen, daß Gott selbst den
Opfern nahe
ist.
Ehevorbereitungskurse in Oberhessen
Junge Paare, die beabsichtigen in den nächsten Monaten kirchlich
zu
heiraten, können sich im Internet über die Veranstaltungen und
Termine der
Regionalen Bildungsstätte des Bistums Fulda auf der Amöneburg
informieren.
Die Webseite unter dem Titel "Wir trauen uns" mit
Hintergrund und
Information ist erreichbar unter:
(http://www.kroenung.de/credobox/ehevbk.htm)
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Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth |
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Update 31.05.11 |