Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
HOME PFARREI GOTTESDIENST 35043 Marburg-Schröck
Kettelerstr. 12 Tel. 06424/ 92230
 
 
Haus- und Krankenkommunion

Z u m A n f a n g | W e i t e r

"Es ist ein wichtiges Anliegen, daß die Gemeinde, die sich zur Feier der Eucharistie versammelt, diejenigen nicht vergißt, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht daran teilnehmen können. Die Krankenkommunion ist ein Zeichen der Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Kranken. Deshalb sollen Priester, Diakone und beauftragte Helfer gern bereit sein, ihnen die heilige Kommunion zu überbringen.

Die Verbindung zwischen der Gemeinde und ihren Kranken sollte auch in den Gottesdiensten sichtbar werden.

Sie kommt besonders deutlich zum Ausdruck, wenn in der sonntäglichen Eucharistiefeier der Kranken in den Fürbitten gedacht wird und die Kommunion aus dieser Feier den Kranken überbracht wird.

Damit die Kranken auch unmittelbar die kirchliche Gemeinschaft erfahren können, sollte die Eucharistie hin und wieder im Krankenzimmer in Anwesenheit einer kleinen Hausgemeinde, der Familie und der Nachbarschaft, gefeiert werden." (Pastorale Einführung)

Auch bei uns in Schröck und Moischt - das Altenpflegeheim Haus Sonnenblick ist dort zu Hause, ist es zur guten Übung geworden, denen die heilige Kommunion zu bringen, die bei der Eucharistiefeier nicht dabei sein konnten. Diese sonntäglichen Kommunionfeiern verlangen nach einer Hausliturgie, die den Charakter des jeweiligen Sonntags zum Ausdruck bringt. Mit der Aufgabe, die Kommunion zu den Kranken zu bringen, werden in der Regel Kommunionhelferinnen und -helfer betraut. Auch ist es möglich, daß Angehörige im Anschluß nach dem Sonntagsgottesdienst das Heilige Brot zu ihren Angehörigen mit nach Hause nehmen.

   
  Dort soll dann nach folgendem Beispiel eine kleine Hausliturgie stattfinden:

Z u m A n f a n g | W e i t e r

Modell einer Hausliturgie

Der Gruß eröffnet die Feier. Er kann auch in Verbindung mit Weihwasser gesprochen werden.

Gelegentlich wird der Bezug zur Taufe hergestellt

Die Einführung ist gleichzeitig Hinführung zur Besinnung und Buße.

Mit dem Schriftwort wird ein Kernsatz des Sonntagsevangeliums herausgestellt, und so die Brücke zum Sonntagsgottesdienst der Gemeinde geschlagen

Nach dem Schriftwort können Fürbitten eingefügt werden. Sinnvollerweise greift man dabei auf die Fürbitten des Gemeindegottesdienstes zurück.

Werden Fürbitten verwendet, können sie - wie im Stundengebet- mit dem Vaterunser abgeschlossen werden.

Das Vaterunser gehört in jedem Fall zur Feier der Kommunion. Ein zum Schriftwort passender Kommunionvers ist in der Vorlage angegeben.

Nach der Spendung der Kommunion sollte eine längere Stille gehalten werden.

Das angegebene Dankgebet möchte eine Hilfe zur Meditation und zum persönlichen Beten werden. Gebete zur Wahl sind im Gottlob reichlich zu finden (z.B. GL 3,1-5).

Bei regelmäßiger Krankenkommunion wird man mit dem Marienlob immer wieder wechseln.

Der Segensbitte wird jeweils ein kurzer Gedanke oder Hinweis vorausgeschickt.

Er soll für die kommenden Tage ausrichten und motivieren.

Ein weiteres Modell für eine Kommunionfeier findet sich im Gottlob (GL) Nr. 370 u. 371

Z u m A n f a n g | W e i t e r

Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

 © 1996-2007  - www.pfarrei-schroeck.de  

 Update 31.05.11