Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
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Themen & Tagesordnungen | Satzung | Pfarrgemeinderat in der Pfarrei

Der Mitarbeiterkreis 1997-1999
Einleitung | Bericht | Personen

"Wir sind die Kirche" + Dechant Dr. W. Leinweber

Der PGR hat vor allem den Auftrag, den Pfarrer in seinem Amt zu unterstützen sowie die die Pfarrgemeinde betreffenden Fragen zusammen mit ihm zu beraten, gemeinsam mit ihm Maßnahmen zu beschließen, soweit dies nicht dem Verwaltungsrat vorbehalten ist, und für deren Durchführung Sorge zu tragen, falls kein anderer Träger zu finden ist." (Vgl. Satzung de PGR im Bistum Fulda)

Nach dem Rücktritt des letzten Pfarrgemeinderates in Schröck hat Pfarrer Stefan Körnung bei Stellenantritt im Jahr 1996 versucht, ein neues Gremium mit einjähriger Verspätung nachzuwählen. Mangels Kandidaten entstand draus der Mitarbeiterkreis, der die satzungsgemäßen Aufgaben des PGR bis zur Neuwahl 1999 sogleich übernommen hat.

Abschließender Bericht des Mitarbeiterkreises (1997-1999)

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Im Februar 1997 wurde ein Mitarbeiterkreis (MAK) in unserer Gemeinde ins Leben gerufen. Er übernahm bis zur Wahl des neuen Pfarrgemeinderats im vergangenen November die Aufgaben eines Pfarrgemeinderates. Die Mitglieder des MAK waren: Sebastian Braun, Gerhard Fischer (Sprecher), Dr. Jörg Hemler (bis 1998), Markus Jakobi, Thomas Jakobi (bis 1998), Margarethe Müller, Waltraud Nau, Adelheid Schick, Gabriele Schopferer, Hildegard Vollmar, Gunther Weitzel und Dr. Lothar Weitzel (Schriftführer). In den insgesamt 17 Sitzungen wurden die verschiedensten Probleme der Pfarrgemeinde, insbesondere auch der einzelnen Gruppen und Kreise, zur Sprache gebracht und zahlreiche Planungen und Entscheidungen erarbeitet. Die häufigsten Themen waren Veranstaltungen in der Pfarrgemeinde (Pfarrfest, Osterfrühstück), Sakramentenkatechese, Zeiten und Fragen zur Gestaltung von Gottesdiensten (Hochfeste, Prozessionen usw.), Gemeindemission und seit 1999 auch die pastorale Strukturplanung für unsere Region. Die wichtigsten Entscheidungen und Planungen im Jahr 1999 waren im einzelnen:

- Festlegung von Terminen und Gottesdienstzeiten

- Sakramentenkatechese in der Pfarrei (vor allem: Firmvorbereitungsmodell)

- Beteiligung an den Planungen zur Neugestaltung des Pfarrheims

- Priestermangel und Strukturplanung in unserer Region.

- Gemeindemission. Sie wurde zunächst zurückgestellt bis zu Klärung des pastoralen Strukturplans für Marburg und Umgebung.

- Pfarrgemeinderatswahl 1999

Zusammenfassend sprachen Pfarrer Stefan Krönung und die Mitglieder des MAK von einer gelungenen Zusammenarbeit. Durch die Neuwahl am 6./7. November wurde der MAK schließlich von seinen Aufgaben entbunden. Der für vier Jahre neu gewählte Pfarrgemeinderat (PGR) hat bereits durch die konstituierende Sitzung am 25. November seine Arbeit aufgenommen.

Lothar Weitzel, Schriftführer des MAK (5.12.99)

Folgende Damen und Herren gehörten dazu - Herzlichen Dank für die Mitarbeit in drei Jahren.

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  Thomas und Markus Jakobi, Sebastian Braun Im PGR sehe ich eine gute Möglichkeit, die Erfahrungen, die ich in meiner siebenjährigen Laufbahn als Ministrant in dieser Gemeinde gemacht habe, praktisch einzusetzen. Kritisieren ist einfach, konkret ein Projekt durch Eigenleistung zu unterstützen, bedarf es Phantasie, Engagement und Menschen, die sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Diese Eigenschaften will ich in den PGR einbringen und somit dazu beitragen, etwas zu bewegen, besonders in der Kinder- und Jugendarbeit.
Sebastian Braun, 13.11. 79, Schüler

Spritzige Ideen und keine Angst vor "großen Tieren" sind Voraussetzung für gute Jugendarbeit, und ich glaube, daß ich diese beiden Fähigkeiten besitze. Aus diesem Grund fasziniert mich Johannes Bosco, der Mitte des 19. Jhd. in Oberitalien als Priester lebte und vor allem Kinder und Jugendliche durch seine unkomplizierte und lustige Natur begeistern konnte. Für ihn gab es keine Außenseiter, für ihn war jeder Mensch gleich wichtig. Weil ich von dieser Idee fasziniert bin und bereits einige Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konnte, kandidiere ich für den PGR mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit.
Markus Jakobi, 23.8.76, Zivildienstleistender. - Am Spielplatz 8

Wer einmal auf einer Kinderfreizeit als Gruppenleiter mitgefahren ist, hat es am eigenen Leib erfahren: Teamwork und Gruppengeist sind Grundlagen einer funktionierenden Gemeinschaft. Sind diese Bedingungen gegeben, macht die "Arbeit" Freude und alles läuft einem besser von der Hand. Auch Unannehmlichkeiten schmeißen einen nicht so leicht aus der Bahn, wenn man weiß, daß man einen Rückhalt hat. Im PGR sehe ich eine Möglichkeit, in der Gemeinde, speziell in der Kinder / Jugendarbeit, zu wirken und Rückhalt zu finden.
Thomas Jakobi, 6.12.79, Schüler - Am Spielplatz 8 (z.Zt. Frankfurt, St. Georgen)


"Ich stelle mich zur Wahl beim Pfarrgemeinderat, um die Gemeinde zu unterstützen und um auch dort Demokratie zu praktizieren."

Gerhard Fischer, 17.5.44, verheiratet, 4 Kinder, Krankenpfleger und Landwirt - Schröcker Str. 27


"Ich kandidiere als Pfarrgemeinderat, weil ich finde, daß sich eigentlich jeder aktive Katholik in der Gemeinde engagieren sollte. Meine besonderen Anliegen sind: Jugendliche und Familien und die Belange der Moischter Bürger sowie der Neu-Hinzugezogenen.

Dr. med. Jörg-D. Hemler, geb. 6.4.66, Arzt, verh., 2 Kinder, Wittelsberger Str. 3.
(Wegzug im Juli 1998)


"Wir sind die Kirche und ich freue mich über jede und jeden, die dabei mitmachen!"

Stefan Krönung, Pfr. - Mitglied im Pfarrgemeinderat kraft Amtes. Jg. 1965, Theologe, Kettelerstr. 12, Tel. 92230.


Gretl Müller "Ich arbeite im Pfarrgemeinderat mit, weil ich etwas Positives in Bewegung bringen will."

Magarethe Müller, Hausfrau, 4.3.39, Markthöhe 27.


"Ich arbeite in der Kirche mit, weil wir gemeinsam stark sind, und es mir Freude bereitet für andere da zu sein."

Waltraud Nau, Hausfrau, 3.3.36, Dorngasse 5


Adelheid Schick "Ich habe mich als Kandidat für die PGR-Wahl aufstellen lassen, da ich der Meinung bin, daß in unserer Gemeinde mehr für Kinder- und Jugendarbeit getan werden muß und dabei möchte ich gerne helfen."

Adelheid Schick, 36 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, Zahnarzthelferin, Bettewiese 10.


Gabriele Schopferer "Ich arbeite in der Kirche mit, um mich für die Kinder und Jugendlichen in der Kirchengemeinde einzusetzen. Mein zweites Standbein gilt der Arbeit in der sogenannten Dritten Welt, hier kann ich mich mit eigenen Erfahrungen einbrigen."

Gabriele Schopferer, 40 Jahre, verh., 2 Kinder, Kinderkrankenschwester, Bergblick 7


"Nicht allein in Worten, sondern auch in Taten kann man seinen Glauben bezeugen. Ich arbeite in der Kirche mit, weil ich ein lebendiges Glied sein will.

Hildegard Vollmar, geb. 19.11.26, Reutergasse 6, Rentnerin


  "Ich arbeite in der Kirche mit, weil ich etwas für die Gemeinde bewirken will"

G. Weitzel, 19 Jahre, Zivildienstleistender


"Ich arbeite in der Kirche mit, weil Kirchenangelegenheiten nicht unwichtig sein dürfen."

Lothar Weitzel, Diplom-Physiker, 25 Jahre

Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

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 Update 31.05.11

1996-1999 | Stefan Krönung, Dr. Lothar Weitzel | DPQ [Quellen und Abhandlungen Nr. 018] 05.12.99 | pfapgr3.htm