Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
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Postagentur war im Schröcker Pfarrhaus von 2001 bis 2005
Keine Chance für die Post im Dorf
> Ehrenamtsaufgaben | Siehe auch www.pfarrei-schroeck.de/fsd.htm
Im Bonifatiusjahr 2004 konnte Tanja Nau die Sondermarke mit Stempel aus dem Schröcker Pfarrhaus verkaufen.Letzte Meldungen:
  • "Post verlässt Pfarrhaus" titelte die Kirchenzeitung Bonifatiusbote Ende Januar 2005. Der Pastoraltraum ist ausgeträumt. Vier Jahre lang konnten wir an den Lebensraumrouten der Menschen auch Postdienstleistungen anbieten. Jetzt hat die Deutsche Post AG, die seit 10 Jahren ein Konzern ist, den Vertrag gekündigt und wir sind gezwungen aufzugeben. Es wird auch für uns keine Ausnahme geben. SK
     
  • Sommer 2004: Aktion Bonifatiusbriefmarke und Verkauf der Namenstagskarten
     
  • Die Post im Pfarrhaus läuft auch im Jahr 2004
    Wir freuen uns auf Ihren Besuch von Mo - Fr von 16-18.30 Uhr und am Sa von 10-12 Uhr. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende und erwerben Sie ein Schmuckblatt zu aktuellen Anlässen.
     

"Pastoral an den Lebensraumrouten der Menschen"
M. Ebertz

Weitere Links zum Thema:

Schröcker Postgeschichte - Die Postagentur im Pfarrhaus von 2001 bis 2005Pfarrbuero in der Kettelerstrasse www.credobox.de/buero.htm

Wo ist das Pfarrhaus im Dorf? www.reiseplanung.de 

MELDUNGEN - Aus dem Leben der Pfarrei Schröck bei Marburg www.credobox.de/neues.htm

Vereinskonto bei der Postbank Ffm (BLZ 500 100 60, Nr. 932960602)

21.03.2001

Wir haben lange auf die Post gewartet. Sei einer Woche nun haben wir den endgültigen Agenturvertrag der Post vorliegen und wenden uns mit diesem Rundbrief an alle Postinteressierten und Vereinsmitglieder, denn eine der vorrangigen Eröffnung der Schröcker Pfarrhauspost 2001Aufgaben des Vereins war ja nach Gründung im Oktober letzten Jahres die Sicherstellung der postalischen Grundversorgung für unseren Stadtteil. Nach Unterzeichnung des Vertrags garantiert die Post spätestens nach 6 Wochen die Eröffnung der Agentur zu.

  • Wir suchen schnellstens Interessierte, die bereit sind, in unserer Poststelle zu arbeiten. Bewerbungen und Vorstellungen bitte bis 7.4.01 bei Herrn Vorsitzenden
    Andreas Sprenger. Am Dienstag, 10.4.01, 20 Uhr ist ein Informationstreffen für interessierte Mitarbeiter.
  • Wer kaufmännische Erfahrung hat und uns bei Buchführung u.ä. gerade in der Einführungsphase helfen kann, melde sich bitte ebenfalls bei Herrn Sprenger.
  • Alles Vereinsmitglieder sind mit diesem Schreiben zur außerordentlichen
    Vereinsversammlung am Mittwoch, 11.4.01, 20.00 Uhr ins Pfarrheim
    (Kolpingstr. 5) eingeladen.

Mit lieben Grüßen,
i.V. Stefan Krönung

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Vereinsgründung am 15.10.2000

Die Eintragung ist inzwischen erfolgt. Wir warten jetzt auf die "Post" und ihren Agenturvertrag und freuen uns über viele Mitglieder!

Weihnachtspfarrbrief 2000
Pressemeldung vom 15.9.
Idee oder Spinnerei des Pfarrers - Die Postagentur im Pfarrhaus?
Postgeschichte im Stadtteil: Postfiliale schließt in Schröck zum 16.9.2000. Postagentur des Dorfstrukturvereins im Pfarrhaus bekommt die Kündigung der Deutsche Post AG mit Datum vom 20.1.2005.

Postsache – Jetzt wohl erst 2001

Eine gute Nachricht kam in den Vorweihnachtstagen 2000 nach Schröck. Die Deutsche Post ist bereit mit dem "Verein zur Förderung der Schröcker Dorfstruktur e.V." aus dem Marburger Stadtteil Schröck zusammenzuarbeiten.

Er darf eine Agentur im Pfarrhaus betreiben. "Anfang des neuen Jahres machen wir Nägel mit Köpfen", kündigte Kurt Aßmann, Marburger Filialbezirksleiter der Deutschen Post, den Zeitpunkt des Verhandlungsbeginns zur der in Mittelhessen einmaligen Kooperation der Deutschen Post mit dem Schröcker Verein.

"Von uns aus bleibt alles, wie es besprochen war. Wir sind bereit die erste Poststelle in einer deutschen Pfarrgemeinde zu eröffnen. Der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde hat längstens beschlossen, dem Verein die Nutzung der Räume im Pfarrhaus zu gestatten," verkündete Pfarrer Stefan Krönung. "Ich habe in den letzten Wochen schon ungeduldig auf die Post gewartet. Wir hatten lange nichts von der Deutschen Post zu unseren Plänen gehört und hatten doch alle unsere Hausaufgaben dafür eifrig und rasch gemacht."

Auf seine Initiative hin gründete sich im Oktober diesen Jahres in Schröck der "Verein zur Förderung der Schröcker Dorfstruktur". Zwar will der Verein kein reiner Postverein sein, doch den mittlerweile rund 70 Mitgliedern mit Ortsvorsteher Andreas Sprenger als Vorsitzendem an der Spitze, liegt gerade die Aufrechterhaltung der Postversorgung mit einer eigenen Anlaufstelle im Ort am Herzen, denn alle Nachbardörfer sind bereits ohne eine Postfiliale.

"Bleibt zu hoffen, dass die Post auch einen fairen Vertrag vorlegt, denn allein mit Engagement und Herz lässt sich keine Agentur betreiben." So fasst der Vereinsvorsitzende die verbleibende Sorge für seine Vorstandsmitarbeiter zusammen.

Der Verein als Vertragspartner und somit seine Mitglieder, die in der Agentur arbeiten, werden von der Post sorgfältig auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet: Nach mehrwöchigen Fortbildungsmaßnahmen werden sie anschließend vor Ort durch kompetente Postmitarbeiter und -mitarbeiterinnen eingearbeitet.

Verein zur Förderung der Schröcker Dorfstruktur e.V
c/o Pfarrbüro St. Michael und St. Elisabeth
Kettelerstr. 12, 35043 Marburg-Schröck, Tel. 06424-92230
www.pfarrei-schroeck.de 

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Neues von der Post

Eröffnung noch in diesem Jahr geplant und möglich

Nach Initiative von Pfarrer Krönung und der Kirchengemeinde fand am Sonntag, 15. Oktober die Gründung des "Vereins zur Förderung der Schröcker Dorfstruktur" statt. Zum Vorsitzenden wurde Ortsvorsteher Andreas Sprenger gewählt. Ihm zur Seite stehen Hermann Schopferer und Jutta Jakobi sowie zahlreiche engagierte Vereinsmitglieder.
Zügig wird versucht die Eintragung des Idealvereins zu verfolgen und entsprechende Antworten der Post lassen hoffen, dass zum 1. Advent die Postagentur im Schröcker Pfarrhaus ihre Pforten öffnen kann.
Der Verein wirbt nun verstärkt um Mitglieder! Mit einem Jahresbeitrag von DM 5,00 können Sie, Ihr Verein oder Ihre Firma, Mitglied werden. Sie finden hierzu einen Vordruck des Vereins in unserem Pfarrbrief. Der Verein ist für jedes Zeichen der Solidarität dankbar.
Gemeindeglieder, die bislang durch den Kauf von "Anteilscheinen" ihre persönliches Engagement bezeugt haben, werden automatisch Mitglied des Vereins, wenn Sie binnen Wochenfrist nichts Gegenteiliges verlauten lassen (Stichtag 29.10., 12 Uhr). Weiter Informationen werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

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Vereinsgründung am 15.10.2000

Von der Idee zur Umsetzung einer Postagentur scheint ein weiter und mühsamer Weg anzustehen: Im Takt der Schritte hatte der Initiativkreis um Ideengeber Pfr. Stefan Krönung die Gründung eines Vereins vorbereitet und für den heutigen Sonntag eingeladen. Nicht ganz 30 Bürgerinnen und Bürger aus dem Marburger Stadtteil Schröck waren gekommen, sehr zur Enttäuschung der Veranstalter. Leiter der Gründungsversammlung war Theobald Preis und nach Projektvorstellung, Satzungslesung und Diskussion wurde von der Versammlung einstimmig die Vereinsgründung beschlossen um der guten Sache willen. Die Satzung sieht unter anderem die Versorgung des Stadtteils mit postalischen Grunddienstleistungen vor, will aber darüber hinaus sich für die Förderung der Dorstruktur einsetzen.
In Versammlung wurde zum Vorsitzenden des Vereins Ortsvorsteher Andreas Sprenger gewählt. Sein Stellvertreter ist Hermann Schopferer und Schriftführerin Jutta Jakobi. Dem Vorstand steht der AK Postagentur der Pfarrgemeinde mit Rat und Tat zur Seite.
Mitglieder können zum Jahresbeitrag von DM 5 Eintritt und Mitarbeit im Verein beantragen, der in den nächsten Tagen am Amtsgericht Marburg zur Eintragung angemeldet wird.

 

Einladung zur Vereinsgründung am 15.10.2000

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Marburg-Schröck, im Oktober 2000
Wie kommt eine katholische Pfarrgemeinde dazu, sich Gedanken um die Übernahme einer Postagentur zu machen?
Unsere Postfiliale hat letzten Monat geschlossen. In unserem Stadtteil und in den Nachbarstadtteilen gibt es keine Gelegenheit am Ort Briefmarken zu kaufen oder Pakete aufzugeben (oder abzuholen, wenn der Zusteller zu Hause niemanden angetroffen hat).

Wie bekannt war auch niemand im Dorf bereit, eine Agentur zu übernehmen.
Aus Sorge vor allem um die älteren Menschen habe ich in unseren Gruppen und Gremien den Vorschlag gemacht, die Poststelle in unserem Pfarrbüro in der Kettlerstrasse unterzubringen.

Dies fand die Zustimmung unseres Pfarrgemeinderates und unseres Verwaltungsrates. So haben wir uns an die Arbeit gemacht und über die Umsetzung nachgedacht. Mit der Post haben wir verhandelt, die Bischöfliche Behörde um Erlaubnis angegangen und mit unseren bescheidenen Kräften versucht, ein vernünftiges Konzept auf die Füße zu stellen, weil wir ahnen, dass damit kaum Geld zu erwirtschaften ist, wir aber auch nicht drauflegen wollen.
Auf diesem Weg sind wir zur Vereinsgründung gekommen, die am Sonntag, 15.10.2000 um 18 Uhr im Pfarrheim Schröck erfolgen soll.
Darf ich Sie dafür werben? Ist Ihnen das Anliegen wichtig, eine Postagentur im Pfarrhaus am Ort zu haben? Helfen Sie uns, unser Startkapital zu vervollständigen?

Mit diesen Anliegen grüße ich Sie herzlich und hoffe für unsere Allgemeinheit einen Dienst zu leisten,
Ihr
(Stefan Krönung, Pfr.)

Pressemitteilung
Landpfarrei prüft die Übernahme der Postagentur in Schröck

Marburg-Schröck, 15.9.00: Die Mitteilung war kurz und knapp. Morgen schließt die Postfiliale im Marburger Stadtteil Schröck mit fast 2000 Einwohnern für immer. Die Fakten waren hinter den Lahnbergen schnell zusammengetragen. Die Post zieht sich zurück. Örtliche Geschäfte waren nicht an der Einrichtung einer Postagentur interessiert, also kam der Ladenschluss. Für Menschen auf dem Land leider eine allzu häufige Erfahrung.

Doch damit wollte Pfarrer Stefan Krönung nicht einverstanden sein. "Wo sollen unseren Senioren ihre Briefmarken kaufen?"

Mit Gemeindegliedern besprach er seine ersten Skizzen. "Ich habe angefangen, eine Idee zu formulieren und dafür zu werben. Wir haben leider wenig Ahnung, aber guten Willen und ein Interesse in unserem Pfarrbüro die Postagentur für unser Dorf unterzubringen."

Und ob das möglich ist wird derzeit unter Zeitdruck geprüft. Pfarrer Krönung hat sich diesbezüglich mit seinen kirchlichen Gremien kurzgeschlossen und wird am kommenden Sonntag in der Pfarrei die Pläne in den Gottesdiensten vermelden und um Unterstützung bitten. "Es gibt bestimmt Fachleute in unserer Nachbarschaft!"

Kontakt hat er mit der Deutschen Post aufgenommen und mit Herrn Kurt Aßmann, dem Filialbezirksleiter für Marburg Gespräche vereinbart.

Der Bischöflichen Behörde hat er entsprechende Anfragen und Bitten um Prüfungen zugestellt.

"Leider finde ich keine vergleichbaren Erfahrungen. Es scheint, dass es bislang noch nicht so häufig vorgekommen ist, dass neben Kirchenzeitung und Heiligenbildchen auch Briefmarken und andere Postdienstleistungen in den Pfarrbüros zwischen Flensburg und Oberammergau angeboten wurden. Ich hoffe nicht, dass wir die ersten sein müssen."

Aber Zustimmung für dieses Projekt kommt Dank des Internets inzwischen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum.

"Ich habe von so was keine Ahnung, finde die Idee aber genial. Ich wünsche Euch alles Gute bei der Umsetzung." kam per Email von einem Pfarrer aus Süddeutschland als erste Reaktion auf eine Rundfrage in der Praxis-Liste der Seelsorger. Ein Jurist, der seine Studentenjahre in Marburg verbracht und im Stadtteile gewohnt hat, meldet sich: "Es ist schon komisch, auf welchen Wegen man daran erinnert wird." und bietet seine Unterstützung bei der Umsetzung an.

Es ist eine Idee und keine Spinnerei bekommt der Landpfarrer inzwischen oft zu hören und macht weiter seiner Hausaufgaben in Existenzgründungsfragen. "Ich bin Theologe und habe es versäumt während des Studiums als Briefträger zu jobben, da muss ich jetzt nachlernen".

Sein Anliegen sieht der Pfarrer auf der menschlichen Seiten: "Die liebe Oma im Dorf kann doch nicht in die Stadt fahren, ums Weihnachtspaket wegzuschicken. Unser Pfarrhaus liegt in der Nähe vom Pfarrheim, rundherum Platz und Grün. Im Untergeschoß gibt es die räumliche Möglichkeit, eine Agentur im eigenen Raum mit eigenem Zugang einzurichten. Nur das Wartezimmer hätten Pfarramt und Post gemeinsam und dort stelle ich mir den Eine-Welt-Verkaufsstand von Missio vor."

Sorgen hat der Pfarrer aber wohl: "Werde ich die richtigen Berater finden und lassen wir uns da nicht von allzu viel Nächstenliebe verführen und können dann mit Buchführung und Controlling, und Steuererklärungen schwitzen."

Weiter Informationen zum Projekt im Internet unter www.pfarrei-schroeck.de

Kontakt:
Pfr. Stefan Krönung
Credobox@web.de

 

Idee oder Spinnerei des Pfarrers Die Postagentur im Pfarrhaus?

Eine pastorale Projektidee

Die Post macht in Schröck nächste Woche zu. Kleines Dorf mit fast 2000 Einwohnern. Wachstum geplant. Sie hat derzeit 16,5 Stunden die Woche auf und würfe nach derzeitigem Stand gut 1000 DM ab. Vielleicht auch weniger.

Kein Laden im Dorf möchte eine Agentur eröffnen, die "Umschulung" und "Umstände" seien nicht gewollt. Der Bäcker will nicht, der Metzger nicht. Also warum nicht die Pfarrgemeinde? Die liebe Oma im Dorf kann nicht in die Stadt fahren, ums Weihnachtspaket wegzuschicken.

Unser Pfarrhaus liegt in der Nähe vom Pfarrheim, rundherum Platz und Grün. Im Untergeschoß gibt es die räumliche Möglichkeit, eine Agentur im eigenen Raum mit eigenem Zugang einzurichten. Nur das Wartezimmer hätten Pfarramt und Post gemeinsam und dort stelle ich mir den Eine-Welt-Verkaufsstand von Missio vor.

Post und Pfarramt, Messen bestellen, Briefmarken kaufen... Pfarrbrief lesen.... Gepa-Schokolade kaufen... Was muss ich denn alles realistisch bedenken, um daraus ein Konzept zu machen und umzusetzen?

Und ich denke an mein Studium und die "christliche Soziallehre", denke an meine starke Kolpingsfamilie und träume: Wir könnten einer allein erziehenden Mutti eine Stelle einrichten... wir könnten im Ehrenamt "Post" spielen und die Gewinne fürs Kirchendach nutzen, wir könnten den Eine-Welt-Verkauf ausweiten... wir könnten...

Und ich spüre, dass wir mit der Kirche im Dorf blieben. Mit Angeboten, die zur Grundversorgung gehören: Kommunikation, Begegnung, Markt.

"Ich habe von so was keine Ahnung, finde die Idee aber genial. Ich wünsche Euch alles Gute bei der Umsetzung." schrieb mir Pfr. Klaus Raffelt als erste Reaktion auf eine Rundfrage in der Praxis-Liste der Seelsorger. Es ist eine Idee und keine Spinnerei bekam ich inzwischen oft gesagt. Und ich habe Leute, die mitmachen, auch mal Dienst "schieben".

Also mache ich mich an die Hausaufgaben und prüfe die Möglichkeiten und beschreibe die Grenzen.

"Was wird ihr Nachfolger sagen", erinnerte mich ein Mitarbeiter der Bischöflichen Behörde und ich frage mich, ob für unsere kleine Landpfarrer noch ein "Nachfolger" kommen wird. Die Gemeinde als Ort hätte eine weitere Perspektive. Man kann den lat. Ausdruck für Pfarrgemeinde (Parochia) auch als "Poststation" übersetzen.

"Wir tun was fürs Dorf" äußern die Herren vom Verwaltungsrat und stellen die Bedingung, dass wir dabei "nicht drauflegen." Wir bleiben dran.

Haben Sie auch noch Ideen und Anregungen? Email: credobox@web.de

Links:

 

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Die Post
http://www.postagentur.de

Postgewerkschaft
http://www.dpg-hv.de/

Postagenturnehmerverband
http://www.postagenturnehmer.de

Arbeitsamt ( www.arbeitsamt.de ), IHK www.ihk.de , etc.

 

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Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

 © 1996-2007  - www.pfarrei-schroeck.de  

 Update 31.05.11

2000-09-13 | 2001-01-05  www.pfarrei-schroeck.de

Links:

www.kolping.de/zentral/news/kbvorab/Archiv2001/kb0401/72dpiK04H-007.pdf

PDS  http://www.pds-marburg.de/pr_mb.pdf.

Postagentur im Pfarrhaus als pastorales Versuchsfeld

Pfarrer und Pfarrgemeinde wagen sich an Dienstleistungen für den Stadtteil

Nein, am Anfang stand "weiß Gott" kein Pastoralkonzept. Ich erinnere mich noch, wie es war. Mittwochnachmittag im September letzten Jahres. Im Briefkasten hole ich eine der zahlreichen Anzeigenblättchen und dabei fällt mir ein Handzettel der Deutschen Post in die Hand: In wenigen Tagen ist die Filiale geschlossen. Die Post habe sich bemüht, eine Agenturlösung zu finden, aber niemand war bereit. Postangelegenheiten können im kilometerweise entfernten Nachbar-Stadtteil erledigt werden. Außerdem bringt der Zusteller ab nächster Woche auch die Briefmarken.

Konkret erlebte ich das in diesen Tagen ( Juli 2001): Samstagvormittag, der Paketzusteller erreicht mich nicht. Die rote Karte im Briefkasten verrät, dass meine Nachnahmesendung am Montag ab 9.00 Uhr 8 km entfernt in der Filiale beim Hauptbahnhof abzuholen ist. Kaum Parkplätze und keine Möglichkeit mit der Kreditkarte zu bezahlen ...

Als Gemeindepfarrer unserer altehrwürdigen Landpfarrei wusste ich zum damaligen Zeitpunkt schon: Der Bäcker wollte keine Agentur ( "Geschäftsräume sind viel zu klein"), der Lebensmittelhändler traute sich nicht ("Wir sind im Rentneralter") und außerdem, wer weiß, ob es sich rechnet. Ganz nach alter Pfadfindermanier mit dem Herz auf dem rechten Fleck, dachte ich an die alten Leute und ans anstehende Weihnachtsgeschäft: Wie bekommen die Enkel nun die handgestrickten Socken und die Leckereien von der Oma zugeschickt? Wer will denn immer die große Reise unternehmen, um ans örtliche Telefonbuch zu kommen? In Schröck hat sich dies alles zugetragen.

Es leben dort 1000 Katholiken unter 2000 Einwohnern. Wir haben eine hübsche Barockkirche seit 275 Jahren, das Christentum ist zu Hause seit Bonifatius im Jahre 721 auf Amöneburg gepredigt hat. Seit 1974 ist Schröck größter Marburger Stadtteil, liegt hinter den Lahnbergen und hat mehr Nachteile als Vorteile, obwohl er sich "Universitätsstadt Marburg" nennen darf. Es gibt ein reges Vereinsleben, dazu einen Internetprovider, eine Metzgereifiliale, zwei Banken und drei Gaststätten, den Kindergarten, das Pfarrheim und das Bürgerhäuschen mit der Freiwilligen Feuerwehr. Eine Handvoll Vollerwerbslandwirte.

Zugegeben, es war schon immer einmal von der Postschliessung geredet worden. Im Scherz hatte ich ebenfalls angemerkt, "dann übernehmen wir eben im Pfarrbüro die Post". Aber jetzt war der Ernstfall eingetreten. Was tun? Mit ein paar Telefonaten holte ich mir beim Sprecher des Pfarrgemeinderates, bei Gemeindemitgliedern, die Mittwochnachmittag erreichbar waren, und im Internet ein paar Informationen ein, fragte herum und formulierte die Idee: "Postagentur im Pfarrhaus".

Beim abendlichen Katechetengespräch outete sich eine Mutter als Mitarbeiterin der Deutschen Post und merkte meinem Plauderton an: "Das schlage ich morgen meinem Chef vor". Sie waren zusammen mit der Schließung der Postfilale befasst, hatten wohl mehrere Kontakte im Dorf versucht und schließlich aufgegeben, denn der Gesetzgeber schreibt landesweit nur 12.000 Filialen vor. Im Gutachten für unseren Oberbürgermeister hieß es eindeutig: Postgrundversorgung ist sichergestellt. Auch die Einschaltung des Ortsvorstehers konnte da nichts bewegen. Später gestand dieser, Mitglied des Verwaltungsrates: "Ans Pfarrbüro habe ich doch nicht gedacht."

Wenige Wochen später war er Vorsitzender unseres "Dorfstrukturvereins". Doch dazu später ... Niemand hatte in dieser Phase Einwände. Viele hatten Ideen. Ich skizzierte ein Konzept, teilte dies in der "Praxisliste" der Kirchenleute ( http://www.katholisch.de ) mit und bekam zahlreiche ermutigende Anregungen und Tipps.

Im Freundes- und Bekanntenkreis trommelte ich "Fach"-leute zusammen und besprach mit ihnen die Idee. Kostenlose Beraterleistungen erhielt ich von versierten Gemeindegliedern.

Die Bischöfliche Behörde informierte ich auf kurzem Dienstweg und bekam außer zahlreichen Bedenken aber auch signalisiert, dass ich mal "probieren" dürfte ...

Vielerorts werden seit Jahren die Postämter geschlossen. Ihre Dienste übernehmen in einigen Stadteilen und Dörfern so genannte Postagenturen, die üblicherweise in ein Geschäft integriert sind. Wir wollten einen neuen Weg probieren: Unser Pfarrbüro ist zweimal die Woche geöffnet. Für 8 Wochenstunden ist eine Pfarrsekretärin angestellt. Als einziger hauptamtlicher pastoraler Mitarbeiter wirkt der Pfarrer in der Gemeinde, in der Schule, in der Notfallseelsorge. Er ist 36 Jahre alt. Die zukünftigen Pastoralplanungen im Bistum Fulda lassen für unsere Dörfer nichts Gutes vermuten. Das Pfarrhaus wird bald leerstehen, wir verschwinden im "pastoralen Raum". Eine Pfarrgemeinde braucht aber Bezugspersonen und feste Orte, Begegnungsräume, Anlaufstellen für Planung, Koordination, Kontakt und lebendige Menschen. So sind wir schon immer auf der Suche nach Leuten, die genau dabei mitbauen wollen und jetzt noch dazu Briefmarken, Postartikel und Sonstiges verkaufen können. Wir fanden diese.

Fünfzehn Öffnungsstunden die Woche waren die Bedingung der Post. Die Deutsche Post, die von der Anfangsidee über eine knappe Email ebenfalls Begeisterung signalisierte und sehr schnell mit uns ins Gespräch kam, lies uns dann aber lange in der Ungewissheit, ob Sie Vertragspartner sein wollte. Die Rechtsabteilungen prüften. Ergebnis: Als Kirchengemeinde durften wir uns nicht auf das Geschäftsleben einlassen. Also gründeten wir einen Verein "zur Förderung der Schröcker Dorfstruktur". Dieser Verein sollte viele Möglichkeiten für die Zukunft bieten, aber vorrangig die "postalische Grundversorgung" sicherstellen. So wurde ein Nutzungsvertrag für ein Raum im Pfarrhaus geschlossen. Im Oktober 2000 war der "Strukturverein" gegründet, eingetragen und als "gemeinnützig" anerkannt. Alles nach Feierabend von engagierten Gemeindegliedern auf den Weg und ins Ziel gebracht. Aber mit einem "Verein" wollte die Deutsche Post keine Verträge abschliessen. Wir konnten mit "Bauernschläue" beweisen, dass wir da nicht die ersten im Land sind. Außerdem trugen die Medien unseren Plan ins Land. Also wollte die Post doch. Den Zwischenstand konnten wir Weihnachten in den örtlichen Medien publizieren:

[ Pressemitteilung der Pfarrgemeinde ]

"Marburg-Schröck. Eine gute Nachricht kam in diesen Vorweihnachtstagen nach Schröck. Die Deutsche Post ist bereit mit dem "Verein zur Förderung der Dorfstruktur e.V." aus dem Marburger Stadtteil Schröck zusammenzuarbeiten. Er darf eine Agentur im Pfarrhaus betreiben. "Anfang des neuen Jahres machen wir Nägel mit Köpfen", kündigte Kurt Aßmann, Marburger Filialbezirksleiter der Deutschen Post, den Zeitpunkt des Verhandlungsbeginns zur der in Mittelhessen einmaligen Kooperation der Deutschen Post mit dem Schröcker Förderverein, an. "Von uns aus bleibt alles, wie es besprochen war. Wir sind bereit die erste Poststelle in einer deutschen Pfarrgemeinde zu eröffnen. Der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde hat längstens beschlossen, dem Verein die Nutzung der Räume im Pfarrhaus zu gestatten," teilte Pfarrer Stefan Krönung mit. "Ich habe in den letzten Wochen schon ungeduldig auf die Post gewartet. Wir hatten lange nichts von der Deutschen Post zu unseren Plänen gehört und hatten doch alle unsere Hausaufgaben dafür eifrig und rasch gemacht." Auf seine Initiative hin gründete sich im Oktober diesen Jahres in Schröck der "Verein zur Förderung der dörflichen Struktur". Zwar will der Verein kein reiner Postverein sein, doch den mittlerweile rund 70 Mitgliedern (2004: 205 Mitglieder) mit Ortsvorsteher Andreas Spengler als Vorsitzendem an der Spitze, liegt gerade die Aufrechterhaltung der Postversorgung mit einer eigenen Anlaufstelle im Ort am Herzen, denn alle Nachbardörfer sind bereits ohne eine Postfiliale. "Bleibt zu hoffen, daß die Post auch einen fairen Vertrag vorlegt, denn allein mit Engagement und Herz läßt sich keine Agentur betreiben." So faßt der Vereinsvorsitzende die verbleibende Sorge für seine Vorstandsmitarbeiter zusammen. (...) Der Verein als Vertragspartner und somit seine Mitglieder, die in der Agentur arbeiten, werden von der Post sorgfältig auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet: Nach mehrwöchigen Fortbildungsmassnahmen werden sie anschliessend vor Ort durch kompetente Postmitarbeiter und -mitarbeiterinnen eingearbeitet."

Dann kam der Winterschlaf. Irgendwie ruhte alles. Der Plan in der Gemeinde, die Verhandlungen mit der Post, die Suche nach dem Anfang. So zwischendurch wurde mehrmals hin- und hergerechnet: Erwartete Einnahmen, Vergütung der Post, alles zusammen so an die 1000 DM im Monat. Versicherung, Miete, 630DM-Job und Sonstiges genauso viel. Wir waren uns noch immer sicher: Wir wagen es.

Im Juni 2001 war dann Vertragsunterzeichnung und ich begann mein persönliches Arbeitszimmer neben dem Pfarrbüro zu räumen, denn hier sollte der Postschalter aufgebaut werden: Sechs Wochen Lieferzeit. Designarbeit der Deutschen Post aus einem Billigland.

Der Agenturraum ist auf diesem Weg über die Pfarrhaustür zu erreichen. Links Toilette, geradeaus die Postagentur und der Eine-Welt-Verkauf. Rechts das Pfarrbüro in der Kettlerstrasse 12. Alles ist behindertengerecht erreichbar. Parkplätze befinden sich beim Pfarrheim in ausreichender Anzahl. Viel Grün ist ums Haus herum. Kinderspielplatz. Kirche im Dorf.

Nach dem heutigen Stand werden wir am Freitag, 24. August die Agentur im Schröcker Pfarrhaus eröffnen mit Blasmusik und Dämmerschoppen. Zwei Mitarbeiterinnen und der Pfarrer und einige Aushilfen werden loslegen und Erfahrungen sammeln. Der "Eine-Welt-Verkauf" erhält ein Verkaufsregal, das Pfarrhaus hat die Dienstleistungen der Post im Angebot. Wir kaufen eine Kaffeemaschine und stellen noch einen neuen Kleidercontainer auf.

Inzwischen habe ich gehört, dass Kirchen auf dem Land in England mit solchen Dienstleistungen arbeiten, dass auch Geldautomaten, Sprechzimmer für Ärzte und Sozialarbeiter eingerichtet werden.

Ein Pastoralprofi kann sich nun mal ranmachen und ins Pasoralkonzept die Farbe "Gelb" einfügen – eine Farbe für die Pastoral im Lebensraum der Menschen – für uns ein Versuchsfeld.

 

[ Zitat aus der Satzung ]

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung und der Erhalt der dörflichen Infrastruktur.

Der Satzungszweck wird insbesondere erreicht durch:

Organisation von Kinder- und Jugendfreizeiten sowie Förderung einer aktiven Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen durch verschiedene Gruppenangebote,

Autor: Stefan Krönung, Pfarrer in Schröck seit 1996

Pfarrei St. Michael und St. Elisabeth
Verein zur Förderung der Schröcker Dorfstruktur e.V.
C/o Kettelerstr. 12
35043 Marburg-Schröck
Tel. 06424-92230, Fax 92231

Buero@pfarrei-schroeck.de

Links:
www.pfarrei-schroeck.de
www.kolping.de/zentral/news/kbvorab/Archiv2001/kb0401/72dpiK04H-007.pdf

Gesa Coordes: Hochwürden nimmt die Päckchen an. Postagentur im Pfarrhaus / Gelb und Weiß sind auch die Farben des Vatikans. In: Frankfurter Rundschau www.fr-aktuell.de/fr/183/t183014.htm vom 6.9.2001, Hessenseite

Reaktionen:

"Ihre Aktion gegen den Abbau infrastruktureller Dienstleistungen in kleineren Ortsteilen oder Gemeinden hat mich sehr gefreut. Da wir in unserer (süddeutschen Gemeinde ähnliche Probleme haben, bitte ich Sie freundlichst..."  R.E. via Email v. 2.9.01

"Ich gratuliere Dir zu der Idee, im Pfarramt eine Postfiliale zu eröffnen. Ist doch die perfekte Methode, mit Leuten in Kontakt zu kommen und zu bleiben, bietet die Möglichkeit von Beschäftigung oder Beschäftigungsförderung und bindet vielleicht Leute an die Kirche, weil sie Innovation sehen. Ich finde die Idee einfach gut." P.S. via Email von 6.9.01

"...habe gerade ... den Bericht über Ihre bemerkenswerte Entscheidung, dem Postamt im Pfarramt Asyl zu gewähren, gelesen. Wenn sich Kirchenvertreter so hilfreich-praktisch und den Bedürfnissen der Menschen nachgehend erweisen, dann freut mich das sehr. Finde Ihr Verhalten mutig, obwohl es doch eigentlich selbstverständlich sein sollte." Dr. H.T. via Email v. 6.9.01

 

Bistumszeitung Osnabrück, 9.9.2001: 

In diesem Pfarrhaus geht die Post ab

Bundesweite Premiere in Marburg-Schröck: Poststelle im Pfarrhaus
Marburg ­Wenn der Marburger Pfarrer Stefan Krönung davon spricht, die Kirche im Dorf zu lassen, dann meint er das fast wörtlich. Das Leben", sagt er, hat im Dorf seine Wurzeln." Wichtig ist ihm, dass die 2000 Einwohner in seinem Stadtteil Schröck das haben, was sie zum Leben brauchen: neben der Kirche auch einen Bäcker, einen Lebensmittelhändler und die Post. Die Post aber schloss vor einem Jahr ihren Geschäftsraum. Pfarrer Krönung mobilisierte daraufhin über 100 Bürger. Und gemeinsam eröffneten sie nun eine Post-Agentur ­ in Krönungs altem Arbeitszimmer im Pfarrhaus. Deutschlandweit ist es die erste Poststelle in den Räumen eines Pfarrers. Es wird langsam eng im Pfarrhaus von St. Michael und St. Elisabeth in Marburg- Schröck. Schon lange vor der
Post zog der Eine-Welt-Laden in das Gebäude an der Kettelerstraße 12. Wer durch die Haustür geht, muss sich erst einmal orientieren: Links geht es in den
Eine-Welt-Laden, rechts ins Pfarrbüro und im Zimmer geradeaus ist die Post untergebracht.
Der 36-jährige Krönung, den die rund 1000 Gemeindemitglieder als sehr rührigen Pfarrer schätzen, ist stolz auf das, was er und seine Mitstreiter erreicht haben. Auch weil offensichtlich noch keiner seiner Amtskollegen auf die Idee gekommen ist, in seinem Haus Briefmarken zu verkaufen oder Pakete zu wiegen. Als sich die Post im Oktober 2000 aus dem Stadtteil Schröck, Marburgs größtem Außenbezirk, verabschiedete, waren viele, vor allem ältere Einwohner verärgert, erinnert sich der Pfarrer. Wer Briefmarken brauchte, musste nun Kilometer weit in die Marburger Innenstadt fahren. Die Schröcker Geschäftsleute lehnten es ab, eine Post-Agentur einzurichten: Die einen wollten sich die zusätzliche Arbeit nicht aufhalsen, die anderen hatten einfach keinen Platz." Stefan Krönung reagierte ­ und warf die Idee von der Post im Pfarrhaus auf. Gemeinsam mit Andreas Sprenger, dem ehemaligen Bürgermeister Schröcks, gründete er den Verein zur Förderung der Dorfstruktur". Der Verein soll die finanzielle Grundlage der Agentur sichern und ihr Träger werden, damit die ganze Sache nicht nur nach Weihrauch riecht". 

Die Post, sagt Krönung, habe die Idee anfangs sehr witzig" gefunden. Unterstützung habe er allerdings so gut wie keine bekommen. Leute, lasst Euch
nicht alles nehmen!", appellierte der Pfarrer damals an die Schröcker Bevölkerung. Stefan Krönung hat sein Ziel erreicht. Am 24. August feierten die 109 Mitglieder des Fördervereins die Eröffnung ihrer Postagentur. Zunächst 15 Stunden in der Woche soll die Pfarrhaus-Post geöffnet haben. Der Verein stellte zwei Mitarbeiterinnen ein, die sich eine 630-Mark-Stelle teilen. Bei Bedarf will Pfarrer Stefan Krönung in der Post aushelfen. Da bin ich sehr flexibel."
Markus Harmann

Neue Form der Sendung: Im Postamt" kommt Pfarrer Krönung mit vielen Menschen ins Gespräch. Foto: kna
www.nov.de/downloads/Archiv/09_09.01_titel.pdf (??)

 

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... Stefan Krönung (36) im Marburger Stadtteil Schröck sein privates Arbeitszimmer.
Es liegt neben ... der Dorfpfarrer gerne sagt. Die Post hat uns gesagt, dass sie ... www.wir-sind-kirche.de/fulda-hanau/Postfiliale_im_Pfarrhaus.htm  


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