15.3.99 (Manuskript,
Update 24.08.2000 )
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Einleitung
Für unseren Marburger
Raum hat das Planungsspiel zur
"Neustrukturierung in der Seelsorge"
begonnen. Zusammen mit Personalchef Weihbischof Kapp,
Generalvikar und Weihbischof Schick und Bischofsvikar
Lang haben die betroffenen Pfarrer der Marburger
Stadtpfarreien, der Pfarrdörfer Schröck und
Bauerbach und Fronhausen und Cappel am Montag, 15.
März 1999 in Fulda Gelegenheit gehabt, ihr
Vorstellungen und Befürchtungen kundzutun und aus
Ihrer Position die pastorale Lage und ihren Anteil in
und um Marburg zu beschreiben. Ein Protokoll dieser
Sitzung wird dem Hirten der Diözese vorgelegt
werden, der bei den Besprechungen nicht dabei sein
konnte: Er flog mit dem Hubschrauber in den Norden zu
einer Veranstaltung auf einem Truppenübungsplatz.
Dennoch wurde darauf
hingewiesen, daß dieses Treffen eine Entscheidung
des Bischofs vorbereiten will. Die Verantwortlichen
betonten die Dringlichkeit dieser Überlegungen, da
in den nächsten Jahren auf personelle und
finanzielle Engpässe Rücksicht genommen werden
muß. Etwa auf ein Viertel der Pfarrer muß das
Bistum Fulda nach den Zahlen verzichten.
In weiteren
Besprechungen (zB Amöneburg, 22.3.99) präzesierten
die betroffenen Pfarrer die Pläne und meldeten die
Beratungsergebnisse nach Fulda.
Durch den Tod von
Bischof Dyba im August 2000 werden weitere Planungen
unbestimmt verschoben. Allerdings scheint man im
Generalvikariat an einem Konzept "Kooperative
Pastoral" zu werkeln. Die Anfragen zu
"pastoralen Leitlinien" um die Fuldaer
Domtürme herum sind angekommen. Am 31.3.2000 hielt
Weihbischof Johannes Kapp vor der Vollversammlung des
Diözesanrates der Katholiken ein richtungsweisendes
Rerferat zur "Personalsituation und -entwicklung bei Priestern und pastoralen
Mitarbeiter-/innen".
Nach Pfarreien und
Orten benenne ich hier den Inhalt der Überlegungen,
ohne Verbindlichkeit.
Erste Entscheidungen
sind vielleicht schon im Sommer 1999 zu erwarten.
| In
einer Vorbemerkung zum Schreiben der Pfarrer
an die Bistumsleitung stellen sie fest: "Einig waren sich
die Pfarrer, daß das Arbeitspensum derzeit
weit mehr als ausreichend ist und alle
Überlegungen zur Konzentration der Kräfte
und Kooperation erhebliche Mehrarbeit
bedeuten, die längerfristig nur durch
weitere pastorale Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen zu bewältigen sein würde.
Es war den
Geistlichen klar, daß die Überalterung des
Diözesanklerus berücksichtigt werden müsse
und eine Umverteilung nicht allein auf Kosten
der wenigen und jüngeren Mitbrüder erfolgen
könne.
Die Pfarrer
betonten, daß das Problem nicht allein dem
Klerus zur Bewältigung aufgegeben werden
könne. Die Pfarrgemeinden müssten
eingebunden und zur Mitarbeit und
Mitgestaltung aufgefordert werden. Auch über
andere Formen und Träger der Gemeindeleitung
würde nachzudenken sein, wobei die
Eucharistiefeier in der Pfarrgemeinde das
unaufgebare Ziel bleiben müsse."
(P22.03.99)
|
Hochschulgemeinde / Klinikspfarrer
"Übereinstimmend sprachen
sich die Pfarrer für eine unbedingte Beibehaltung
einer eigenständigen und vollen Stelle eines
Pfarrers in der Klinikseelsorge und in der
Hochschulgemeinde aus.
Beide Bereiche sind für Universitätsstadt Marburg
von großer Bedeutung. " (P22.03.99)
"Einig waren sich die Tn,
die Stelle des Studentenpfarrers und des
Krankenhauspfarrers auch in Zukunft zu erhalten"
(P26.04.99)
Pfarrer Ernst will seit einiger Zeit die
Hochschulgemeinde verlassen. Im Februar 2002 werden erste Gespräche
mit Pfarrern in der Nähe geführt, so soll ich mich äußern, ob
eine halbe Stelle HG für mich in Frage käme. Die Stelle würde dann
aufgeteilt. (Krö 1.2.2002/Up) > Siehe Schröck
Cappel
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Pfr. Bilo ist inzwischen 80 Jahre
alt. An eine Veränderung oder an einen Rücktritt
denkt er nicht, da er den Dienst so lange es geht
leisten möchte. Die Pfarrei hat etwa 1800
Katholiken, davon leben 600 im weitläufigen
Ebsdorfergrund. Ältere Überlegungen gehen nach
seinem Ausscheiden davon aus, die Pfarrei nach
Marburg, Liebfrauen zu schlagen. Im Jahr 2000 feiert
Cappel 40 Jahre Kirchbau.
Nach schwerer Krankheit von Pfr. Bilo ist für die
seelsorgliche Struktur der Dörfer und des Marburger
Stadtteils Handlungsbedarf entstanden. Erste
Veränderung: Ab 19.8.2000 entfällt die nur mäßig
besuchte Samstagvorabendmesse im Franziskuskirchlein.
"Sinnvoller und
zweckdienlicher erscheint den Pfarrern vor Ort aber
eine Kombination der Pfarrei Schröck (1270 Katholiken) und Cappel (Stadtteil
und Ebsdorfergrund, 1700 Katholiken) wegen der
räumlichen Nähe beider Orts- bzw. Stadtteile sowie
der geographisch günstigen Lage von Schröck zu den
zu Cappel gehörenden Orten im Ebsdorfergrund.
Eine Diasporagemeinde zu einer Seelsorge- und
Verwaltungseinheit mit einem kath. Ort zu verbinden
ist zweckmäßiger und einfacher, als drei
eigenständige Kirchengemeinden (Bauerbach mit
Ginseldorf u. Schröck) zusammenzubringen."
(P22.03.99)
"Die Pfarrkuratie St.
Franziskus Cappel mit dem Ebsdorfergrund könnte mit
der Pfarrei Schröck zusammengelegt werden."
(P26.04.99)
Die Gremien der Pfarrei
sprechen sich wiederholt gegen eine Zusammenlegung
mit Schröck aus (Krö Juni 2000)
Bischofsvikar Alois Lang
äußert sich im August 2000: "Die Verwaltung
und Cappel könnten von Liebfrauen mitbetreut werden.
Der Ebsdorfergrund könne zu Schröck kommen." (Krö, August 2000)
Seit 2003 wohnt im Pfarrhaus Kaplan Blümel.
Pfarrer in Mr-Liebfrauen und Cappel wird zum 15.8.2004 Pfr. Näder.
Noch vor dem 2. Weltkrieg wurde die
wenigen Katholiken in und um Cappel von St. Johannes
in Marburg betreut. Der Zuzug vieler katholischer
Umsiedler aus den Ostgebieten erforderte die
Errichtung einer Seelsorgestelle, die 1947 in Ebsdorf
erfolgte. In Dreihausen wurde am 15.5.1958 eine
Muttergotteskapelle eingeweiht und damit die
Seelsorgstelle Ebsdorf dorthin verlegt. Mit
Einweihung der Franziskuskirche in Cappel (Architekt
Weber, Amöneburg) wurde Cappel der religiöse
Mittelpunkt. Treibende Kraft hierbei war Pater
Alfons Leemans (*15.9.1915 +1999), der lange
Jahre Pfarrer von Dreihausen, Cappel und
Erfurtshausen war. Aus einer kinderrreichen Familie
im belgischen Sint Truiden, nordwestlich von Lüttich
geboren, wurde er wie mehrere seiner Geschwister
Franziskaner. Ein Privathaus in Dreihausen wurde
Pfarrhaus mit Kirchenraum. Aus 14 Dörfern kamen
Jugendliche zur wöchentlichen Gruppenstunde
zusammen, seine Küche war der Gruppenraum.
Zur Kuratie wurde die
Seelsorgsstelle am 1.4.1962 erhoben. Geistliche waren
Anton Weczerek (1947-1956), P. Alfons Leemans OMI
(1957-?82), Alois Bilo (seit 1982).
Lit.: Forst,
Reinhard: Nächstenliebe nicht nur gepredigt,
auch vorgelebt. Nachruf auf Pater Alfons Leemans:
OP, Landkreis, Samstag, 3.7.99.
Links: http://home.t-online.de/home/klaus-dieterengel/Kirche/kirche.html (Arbeitskreis Dorfkultur
und Dorfgeschichte Halsdorf: Pfarrei Cappel
erwähnt)
St. Johannes, Marburg
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Dr. Hilbert ist seit
1997 Nachfolger von Dr. Leinweber. Mehrmals hatte der
Geistliche Rat beschlossen, das Pfarrhaus in der
Rittergasse nicht mehr bewohnen zu lassen. Büro und
Pfarrwohnung sollten in Marburg, St. Peter u. Paul
untergebracht werden. Die ausgeschriebene Stelle fand
keinen Bewerber. Auf Vermittlung von Hochschulpfarrer
Dr. Ernst wurde sie Dr. Hilbert übertragen, der aus
dem Bistum Würzburg zurück nach Fulda kam.
Seit kurzem sucht die
Gemeinde nach einem neuen Pfarrhaus im Südviertel
der Stadt, wo die meisten Gemeindeglieder wohnen. Von
mehreren Millionen Sanierungskosten im alten,
baufälligen Pfarrhaus wird gesprochen.
Die Pfarrei mietet in der Filialgemeinde Ockershausen
Räume bei der evangelischen Kirche. Die hohen
Mietkosten werden langfristig nicht mehr zu bezahlen
sein. Ausreichend Raum bietet sich in den anderen
Marburger Pfarreien, so daß das Bistum nicht bereit
ist, größere Investionen zu tätigen.
"Die
Kugelkirche", erinnert Weihbischof Schick sei
"ältester katholischer Gottesdienstort in
Marburg" und könne nicht zu Disposition stehen.
Ihre Nutzung aber muß in jeder künftigen pastoralen
Konzeption zweifelsfrei beibehalten werden. (Weitere
Planung)
Pfarrer Günst formulierte nach P26.04.99: "Die Pfarreien St.
Johannes und Peter u. Paul zusammenzulegen und mit
einem Pfarrer und einem Kaplan zu besetzten. Die
Studenten sind nach seiner Meinung nicht zu den
Gemeindemitgliedern zu zählen.
Diesem Vorschlag wurde von den
Pfarrern der beiden Gemeinden (...) entschieden
widersproechen. (...) Es würde eine Mammutgemeinde
entstehen, die unüberschaubar und von großer
Anonymität gezeichnet wäre. Zur Pfarrei St.
Johannes gehören jetzt schon 24 Ortschaften. In 6
Kirchen wären Gottesdienste zu feiern.
Sie sprachen sich entschieden
dafür aus, beide Pfarreien völlig selbständig zu
erhalten."
In den letzten Jahren gibt es
ohne Unterbrechung Streitigkeiten in der Pfarrei. Der
letzte Pfarrgemeinderat trat 1999 zurück, die
Neuwahl im November 1999 ist vom Katholikenrat wegen
Formfehler für ungültig erklärt worden. Der
Bischof hat im März 2000 einen Pastoralrat
eingesetzt. Die Pfarrei kommt nicht zur Ruhe.
Überraschend läßt sich Pfr. Hilbert im
Dezember 2001 versetzen. Pfr. Langstein wird nach
Marburg in die Kugelkirche kommen. Er zieht Anfang Februar ins
Marburger Pfarrhaus in der Rittergasse.
Seit Sommer 2002 ist ein neues Team in der
Kugelkirche bestehend aus Pfarrer, Pastoralrefrent und
Gemeindereferentin.
St. Peter und Paul
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Pfr. Köchling ist
seit vielen Jahren Pfarrer in der größten Marburger
Pfarrei. Die Hochschulgemeinde ist hier angesiedelt.
Dr. Ernst hatte seine Überlegungen schriftlich mitgeteilt, da er nicht anwesend sein konnte. Auf einen
Hochschulpfarrer könne nicht verzichtet werden.
Marburg hat 18.000 Studenten.
Gegen den massiven
Wunsch der Bistumsleitung für zwei Pastoralteams in
der Stadt die Stellen frei zu machen, die Kräfte
bündeln sollen, wehren sich die Geistlichen von St.
Johannes u. Peter u. Paul.
Weihbischof Schick
will eine "zweckdienliche Kooperation der
Pfarrbüros beider Gemeinden" und denkt auch an
eine "gemeinsame Küche der ggf. im selben Haus
wohnenden Pfarrer." Für die vorhandenen
Gemeinderäume, die sich im Besitz der kath.
Gemeinden befinden, läßt sich ein effizienterer
Nutzungsplan erstellen, ohne daß die Anmietung von
Räumlichkeiten der ev. Kirche zurückgegriffen
werden muß."
"Die Pfarreien St. Peter
u. Paul und St. Johannes könnten wegen ihrer Größe
nicht noch eine Nachbarpfarrei mitverwalten."
(P22.03.99)
(P26.04.99) Siehe St. Johannes
"Pfr. Köchling schlug
noch vor, einen Kaplan für Marburg anzufordern, der
in mehren Pfarreien Dienste übernehmen könnte.
" (P26.04.99)
Liebfrauen
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Die Pfarrei Liebfrauen
hat ebenfalls großzügigen Räume. Ein weiteres
Pastoralteam könnte hier untergebracht werden,
vielleicht in Verbindung mit der Klinikseelsorge.
Daß in diesem Aufgabengebiet unbedingt ein Priester
mitarbeiten sollte, war die Meinung von Pfr. Macht,
der diese Stelle derzeit innehat. Pfr. Vey
beobachtet, daß die "vorhandenen Strukturen aus
den Bedürfnissen der Nachkriegszeit erwachsen seien
und jetzt auf den Prüfstand gehörten."
"Statt in der im
Strukturplan vorgesehenen Koppelung der Pfarreien
Liebfrauen mit Cappel ist auch eine Anbindung der zur
Pfarrei St. Johannes zählenden Filialgemeinde
Wenkbach mit ihrem Einzugsbereich zur Mitverwaltung
durch Liebfrauen denkbar.
Hierfür sprechen auch die räumliche Nähe und die
verkehrsmäßigen Verbindungen. Diesen Weg hält auch
Pfr. Vey für denkbar und praktikabel.
Zu überlegen ist ggf. auch eine Zuordnung
von Wenkbach zur Pfarrei Fronhausen mit Lohra. Dafür
spräche die räumliche Verflechtung und dasselbe
Schuleinzugsgebiet im Grundschulbereich Fronhausen.
In der Pfarrei St. Johannes ist im Bereich
Ockershausen / ehemalige Tannenbergkaserne
hier ist ein gemischtes Gewerbe- und Wohngebiet im
Entstehen lt. Stadtentwicklungsplan mit einem
Wachstum von z.Zt. ca. 1.450 auf 3.400 Einwohner
innerhalb der nächsten 10 Jahre zu rechnen.
Eine Entlastung dieser größer werdenden Pfarrei mit
einem neuen künftigen Schwerpunkt durch die Pfarrei
Liebfrauen (s. Abs. 3) wäre u.U. angebracht."
(P22.03.99)
"In diesem Zusammenhang
ist anstelle der Zusammenlegung mit St. Peter und
Paul auch eine Verlegung der Pfarrwohnung und des
Büro der Kugelkirchen-Gemeinde in die großzügigen
Räume der Pfarrei Liebfrauen neu zu bedenken. Pfr.
Vey hält dies für denkbar und möglich. Ein guter
des städtischen Anteils von St. Johannes liegt im
Südviertel der Stadt und ist vekehrsmäßig
einschließlich Ocksershausen / Tannenberg,
Gisselberg u.a.m. günstig zu Liebfrauen
gelegen." (P22.03.99)
"Der Gemeindeteil Wenkbach
und Umgebung, der zu St. Johannes gehört, könnte
von Liebfrauen oder von Fronhausen mitbetreut
werden." (P26.04.99)
Im Sommer 2004 verläßt Pfr. Vey die Pfarrei
und übernimmt eine Stelle in Kassel. Sein Nachfolger wird Pfr. Näder.
Fronhausen
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Die Pfarrei zählt
unter 1000 Katholiken und grenzt im Norden an Marburg
und im Osten an den Ebsdorfergrund an. Pfr. Schmank
sagt von sich selbst im Blick auf die Pfarrei:
"Ich bin ein Auslaufmodell". An den
Wochenenden sind oftmals weniger als 50 Personen in
den Gottesdiensten. (Anmerkung: Nach Protest aus der Gemeinde muss
es wohl "weniger als 100" Personen lauten! Feb2002Krö)
Im neuen Altersheim
sind 20 Katholiken. Die Nähe zu Marburg und Gießen
läßt Wachstum der Gemeinde erwarten.
Langfristig ist nach
Einschätzung der Bistumsleitung im Pfarrhaus ein
Diakon denkbar, der die seelsorglichen Aufgaben
übernimmt. Ein Priester könnte zur Sonntagsmesse
von Marburg kommen. (Weitere Planung)
"Der Gemeindeteil Wenkbach
und Umgebung, der zu St. Johannes gehört, könnte
von Liebfrauen oder von Fronhausen mitbetreut
werden." (P26.04.99, s.o. Liebfrauen)
Schröck
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Die Gemeinde hat 1270
Katholiken in den Orten Schröck und Moischt. Am
"Buchenrot" entsteht in den nächsten Jahren ein
Wohngebiet mit mehreren hundert Einwohnern.
Ein
Zusammengehen mit dem ähnlich großen Bauerbach ist
ungünstig, zumal es dort mit Ginseldorf zusammen
zwei eigenständige Kirchengemeinden bereits gibt.
Roßdorf scheidet für die Überlegungen aus, da die
Bistumsleitung an den Stadt- und Kreisgrenzen als
Verwaltungseinheit festhält und die Pfarrei unter
1000 Kath. zählt.
Vorschlag von Pfarrer
Krönung, der seit September 1996 als Seelsorger hier
arbeitet, war nach Absprache mit den Gremien der
Gemeinde, mit der Pfarrei Cappel eine Zusammenarbeit zu
beginnen.
In Schröck seien
neues Pfarrzentrum, großzügiges Pfarrhaus (mit
neuwertigem großen Büro) und Kirche vorhanden. Seit 2001 betreibt
dort der "Dorfstrukturverein" eine Postagentur. Eine
weitere Gottesdienststelle wäre dann die
Franziskuskirche. In Schröck verblieb eine
"halbe Pfarrstelle" mit Wohnsitz des
Pfarrers.
"Die Pfarrkuratie St.
Franziskus Cappel mit dem Ebsdorfergrund könnte mit
der Pfarrei Schröck zusammengelegt werden."
(P26.04.99) - Wobei ich lieber anders formuliert
hätte: Die Pfarrei Schröck könnte seelsorglich die
P. Cappel mitbetreuen!
"Die Pfarreien Bauerbach
und Schröck können wegen der Anzahl der
Gottesdienste und der großen Zahl der
Gottesdienstbesucher nicht zusammengelegt werden.
Eine Zusammenlegung "haben die Leute nicht
verdient". (P26.04.99)
Bei allen Strukturdiskussionen
ärgert sich Pfr. Krönung über die Maßstäbe:
"An die 10.000 Katholiken in 4 Marburger
Pfarreien bringen an Fronleichnam im Jahr 2000 keine
400 Gläubigen auf die zentrale Feier. Im kleinen
Stadtteil Schröck ziehen allein 500 Christen bei der
Prozession mit und in Bauerbach und Ginseldorf gibt
es auch noch Fronleichnamsprozessionen!" (Quelle
OP)
Im Juni/Juli 2000 wird die
Pfarrei Cappel von Pfr. Krönung in der Zeit der
Abwesenheit von Pfr. Bilo mitverwaltet. Die enge
Kooperation mit Bauerbach
wird fortgeführt.
Von 1.3.2002 bis Mai 2005 ist Pfr. Krönung mit 40% seiner
Arbeitszeit in Marburg Studentenseelsorger ( www.khg-marburg.de
)
Im Herbst 2002 hat sich der PGR mit
Eifer an eine Bestandsaufnahme der Pfarrei gemacht. Zusammen mit der
Pfarrei Bauerbach werden die Schröcker zukünfig im Pastoralverbund
Amöneburg mitwirken (2004/2005).
Bauerbach
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Die Pfarrei besteht
bereist aus zwei Kirchengemeinden mit zwei
Gottesdienststellen. Denkbar wäre hier eine
Erweiterung nach Marburg hin (Wehrda, Cölbe?). Die
Kliniksnähe könnte auch hier für die pastorale
Planung berücksichtigt werden.
Zu bedenken ist in
jedem Fall, daß das kirchliche Leben in Schröck und
Bauerbach von den Diasporagemeinden in Marburg und
Umgebung sich durch Vielfalt und große Beteiligung
abhebt.
"Die Pfarreien Bauerbach
und Schröck können wegen der Anzahl der
Gottesdienste und der großen Zahl der
Gottesdienstbesucher nicht zusammengelegt werden.
Eine Zusammenlegung "haben die Leute nicht
verdient". (P26.04.99)
Im Sommer 2002 wechselt der Pfarrer.
Geschichte: Die Datierung der Pfarrei von 1133
beruft sich auf eine Urkundenfälschung. Dr. Hermann Langkabel vom
Hessischen Staatsarchiv verweist auf eine Ersterwähnung in einer
Urkunde von 1238.
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Die Stichworte zu dem
zukünftigen Pastoralkonzept für Marburg sind damit
nur angerissen. Es werden bei den betroffenen
Pfarrorten die Zitate aus Besprechungen und
Protokollen zitiert.
Im Bistum Fulda werden
in Zukunft kleine Dekanate verschwinden, Kirchen
verkauft werden, Einsparungen vorgenommen werden.
Auch in andere Regionen sind konkrete Pläne bekannt
geworden.
Für
Interessenten habe ich ein Postverteiler, der
Protokolle, Informationen und Planungen via Email
zustellt. Anforderungen bitte an Stefan@kroenung.de
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Feedback:
Bis Juni 2000 war eine einzige Mail zum hier
genannten Abriß eingegangen und die lobt, dass
endlich "Überlegungen" angestrebt würden.