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| Pfarrei | Stundengebet | |||||||
Tagzeitenliturgie in der Pfarrkirche |
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„Betet ohne Unterlass!“
(1 Thess 5,17) Diese Mahnung des Apostels Paulus erfüllt die Kirche in Fortführung der jüdischen Tradition in der Feier der Tagzeitenliturgie (auch „Stundengebet“ genannt). Sie ist ältester täglicher Gottesdienst der christlichen Gemeinde und empfiehlt sich vor allem auch am Sonntag neben der Feier der Eucharistie und eignet sich für die „Werktage“. Am Abend, am Morgen, vielfach auch am Mittag oder in der Nacht, an Angelpunkten des Tages, kommen Gläubige zum Gebet zusammen. Dies kann eine Hilfe zur Gestaltung des persönlichen Tagesablaufs sein, eine Zeit, die zur Ruhe und zum Innehalten einlädt. Durch das Gebet in Gemeinschaft lässt sich Kraft finden für den Alltag und Solidarität im Glauben erfahren. Alle, die als Einzelne oder in Gemeinschaft die Tagzeitenliturgie feiern, erfüllen durch ihr Dasein vor Gott in Lobpreis und Bitte den Auftrag Jesu Christi und seiner Kirche. Diese Form miteinander Gottesdienst zu feiern, wird in vielen Gemeinden wieder entdeckt. In den beiden Hauptgebetszeiten am Morgen und am Abend, in Laudes und Vesper, bezeugt die feiernde Gemeinde die Gegenwart des österlichen Heils: Mit der aufgehenden Sonne empfängt sie den neuen Tag. Im Zeichen der Sonne gedenkt sie der Auferstehung ihres Herrn, sie feiert ihn, die Sonne ihres Heils. Am Abend, in die untergehende Sonne hinein, verabschiedet sie den zu Ende gehenden Tag. Dabei gedenkt sie des Todes ihres Herrn, des Abendopfers seines Lebens. Mit dem Abendlob (Vesper) am Michaelstag im September 1996 begann der Versuch das Stundengebet in unserer Landpfarrei heimisch werden zu lassen. Nach und nach haben wir mit einer kleinen liturgischen Schola alle Sonntagsvespern aus dem Gotteslob einstudiert. Dazu kamen die geprägten Zeiten Advent und Weihnachten, Fastenzeit und Ostern bis Pfingsten. .Ab dem Jahr 2000 haben wir uns auf die Suche nach ergänzenden Materialien gemacht und konnten in der Fastenzeit 2001 mit dem Band: Fastenzeit - Osterzeit der Reihe: "Mit der Gemeinde feiern" (Reihe Morgenlob-Abendlob) starten. Zahlreiche Gläubige haben dieses Buch auch privat erworben. Auch das Morgenlob ( Laudes ) und das Mittagsgebet am Mittwoch sind inzwischen weitere Bausteine auf dem Weg zu einer Kirche des Gebetes im Marburger Stadtteil Schröck geworden, im Einklang mit den traditionellen Gebetsformen, etwa dem Rosenkranzgebet und den Andachten. Christlicher Glaube ist ohne Gebet und Gottesdienst nicht vorstellbar. Das Glaubenszeugnis der Glaubenden in Wort und Tat gründet und empfängt seine Kraft und Lebendigkeit aus der Verbundenheit und der Begegnung mit Gott. Sie sind eingeladen, sich in den Kreis und Chor der betenden Menschen in Schröck und Moischt einzureihen und unser Dorf und seine Menschen liebevoll „ins Gebet zu nehmen“. |
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1996-2006 www.pfarrei-schrock.de