Schriftstellen zur Feier der Trauung aus dem Alten Testament
Die Feier der Trauung im Internet .
 Die "Feier der Trauung" wird derzeit neu bearbeitet [ Klick ! ]
Die Christliche Ehe | NT | Evangelien
"Stark wie der Tod ist die Liebe"

 

 

 

Lesungen aus dem Alten Testament

Die Lesungen aus dem Alten oder "Ersten" Testament aus der Bibel sind für
Gottesdienste gedacht, in denen die Trauung stattfindet. Den Texten ist ein
kurzer Einleitungssatz vorangestellt, der den Inhalt beschreibt und zur
Orientierung dient.

Die Texte sind der ÖKUMENISCHEN Einheitsübersetzung entnommen, die auch in
der katholischen Liturgie Verwendung findet.
1.
Gen 1, 1.26-28.31a:
Als Mann und Frau schuf Gott den Menschen
 1:1   Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde;
       1-2,4a: Im Gegensatz zu Schöpfungsvorstellungen der Umwelt
       Israels, nach denen die Elemente des Kosmos Gottheiten sind und
       durch göttliche Zeugungen entstanden, lehrt hier die priesterliche
       Tradition Israels, daß alle Dinge, Pflanzen, Tiere und der Mensch
       durch Gottes Wort entstanden sind. Dabei setzt sie die antike
       Weltsicht voraus, stellt die Bewegungen und Veränderungen am
       gestirnten Himmel und auf der Erde so dar, wie sie sich dem
       Augenschein zeigen, und setzt voraus, daß Gott, von dem Israel die
       Siebentagewoche mit dem Sabbat als Ruhetag im Bundesgesetz erhalten
       hat, auch selbst sich bei der Erschaffung der Welt an das Schema der
       Siebentagewoche gehalten hat. Durch die Erschaffung des Menschen
       nach Gottes Ebenbild, das letzte Schöpfungswerk, wird der Mensch als
       Krone und Herr der Schöpfung herausgehoben.
1:26  Dann sprach Gott: Laßt uns Menschen machen als unser Abbild, uns
      ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die
      Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle
      Kriechtiere auf dem Land.
1:27  Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes
      schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.
1:28  Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und
      vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch, und herrscht
      über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle
      Tiere, die sich auf dem Land regen.
 1:31  Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.

2.
Gen 2, 18-24
Gott, der Herr, führte die Frau dem Menschen zu. Und der Mann bindet sich
an seine Frau; und sie werden ein Fleisch.
2:18  Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein
      bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.
2:19  Gott, der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und
      alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um zu sehen,
      wie er sie benennen würde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen
      benannte, so sollte es heißen.
2:20  Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen
      Tieren des Feldes. Aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand
      er nicht.
2:21  Da ließ Gott, der Herr, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen,
      so daß er einschlief, nahm eine seiner Rippen und verschloß ihre
      Stelle mit Fleisch.
      21-23: Da sich Israel die Vielheit der Menschen nicht ohne eine
       gemeinsame Abstammung vorstellen kann, andererseits keinen
       doppelgeschlechtlichen Urmenschen kennt wie andere Völker, stellt man
       sich vor, die Frau sei irgendwie aus dem Mann entstanden. Bei der in
       Israel geläufigen Redensart «ein Bein und ein Fleisch» für enge
       Verwandtschaft und Gemeinschaft - man kannte keine Verwandtschaft dem
       Blut nach - lag es nahe, an die Entstehung der Frau aus dem «Bein und
       Fleisch» des Mannes zu denken. Nur Gott konnte die Frau auf diese
       Weise entstehen lassen.
2:22  Gott, der Herr, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen
       hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu.
2:23  Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein und
       Fleisch von meinem Fleisch. Frau soll sie heißen; denn vom Mann ist
       sie genommen.
       denn . . .: Die Ausdrücke für Mann (isch) und Frau (ischáh) sind
       im Hebräischen ähnlich.

2:24  Darum verläßt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine
       Frau, und sie werden ein Fleisch.


3.
Gen 24, 48-51. 58-67
Isaak gewann Rebekka lieb und tröstete sich so über den Verlust seiner Mutter.
24:48  Ich verneigte mich, warf mich vor dem Herrn nieder und pries den
       Herrn, den Gott meines Herrn Abraham, der mich geradewegs hierher
       geführt hat, um die Tochter des Bruders meines Herrn für dessen Sohn
       zu holen.
24:49  Jetzt aber sagt mir, ob ihr geneigt seid, meinem Herrn Wohlwollen
       und Vertrauen zu schenken. Wenn nicht, so gebt mir ebenfalls
       Bescheid, damit ich mich dann anderswohin wende.
24:50  Daraufhin antworteten Laban und Betuël: Die Sache ist vom Herrn
       ausgegangen. Wir können dir weder ja noch nein sagen.
24:51  Da, Rebekka steht vor dir. Nimm sie und geh! Sie soll die Frau des
       Sohnes deines Herrn werden, wie der Herr es gefügt hat.
24:58  Sie riefen Rebekka und fragten sie: Willst du mit diesem Mann
       reisen? Ja, antwortete sie.
24:59  Da ließen sie ihre Schwester Rebekka und ihre Amme mit dem Knecht
       Abrahams und seinen Leuten ziehen.
24:60  Sie segneten Rebekka und sagten zu ihr: Du, unsere Schwester, werde
       Mutter von tausendmal Zehntausend! Deine Nachkommen sollen besetzen
       das Tor ihrer Feinde.
24:61  Rebekka brach mit ihren Mägden auf. Sie bestiegen die Kamele und
       folgten dem Mann. Der Knecht nahm Rebekka mit und trat die Rückreise
       an.
24:62  Isaak war in die Gegend des Brunnens von Lahai-Roï gekommen und
       hatte sich im Negeb niedergelassen.
       Zu diesem Brunnen vgl. 16,13f; 25,11.
24:63  Eines Tages ging Isaak gegen Abend hinaus, um sich auf dem Feld zu
       beschäftigen. Als er aufblickte, sah er: Kamele kamen daher.
24:64  Auch Rebekka blickte auf und sah Isaak. Sie ließ sich vom Kamel
       herunter
24:65  und fragte den Knecht: Wer ist der Mann dort, der uns auf dem Feld
       entgegenkommt? Der Knecht erwiderte: Das ist mein Herr. Da nahm sie
       den Schleier und verhüllte sich.
24:66  Der Knecht erzählte Isaak alles, was er ausgerichtet hatte.
24:67  Isaak führte Rebekka in das Zelt seiner Mutter Sara. Er nahm sie zu
       sich, und sie wurde seine Frau. Isaak gewann sie lieb und tröstete
       sich so über den Verlust seiner Mutter.

4.
Rut, 14b-17
Dein Volk ist mein Volk, und mein Gott ist mein Gott
1:14  Da weinten sie noch lauter. Doch dann gab Orpa ihrer Schwiegermutter
      den Abschiedskuß, während Rut nicht von ihr ließ.
1:15  Noomi sagte: Du siehst, deine Schwägerin kehrt heim zu ihrem Volk
      und zu ihrem Gott. Folge ihr doch!
1:16  Rut antwortete: Dränge mich nicht, dich zu verlassen und umzukehren.
      Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe
      auch ich. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.
1:17  Wo du stirbst, da sterbe auch ich, da will ich begraben sein. Der
      Herr soll mir dies und das antun - nur der Tod wird mich von dir
      scheiden.

5.
Tob 7, 6-14
Der barmherzige Gott schenke euch viel Glück.
7:6   Da sprang Raguël auf und umarmte ihn unter Tränen; er segnete ihn
      und sagte: Du bist der Sohn eines guten und edlen Mannes. Als er
      dann hörte, daß Tobit das Augenlicht verloren hatte, wurde er
      traurig und weinte;
7:7   auch seine Frau Edna und seine Tochter Sara brachen in Tränen aus.
      Man nahm die beiden Gäste herzlich auf.
7:8   Man schlachtete einen Widder und setzte ihnen ein reiches Mahl vor.
7:9   Da bat Tobias den Rafael: Asarja, mein Bruder, bring doch zur
      Sprache, worüber du unterwegs mit mir geredet hast, damit die Sache
      zu einem glücklichen Ende kommt.
7:10  Rafael teilte Raguël alles mit. Darauf sagte Raguël zu Tobias: Iß
      und trink, und laß es dir gut gehen! Du hast einen Anspruch darauf,
      mein Kind zu heiraten. Ich muß dir aber die Wahrheit sagen:
7:11  Ich habe meine Tochter schon sieben Männern zur Frau gegeben; doch
      jeder, der zu ihr ins Brautgemach ging, ist noch in derselben Nacht
      gestorben. Aber laß es dir jetzt trotzdem gut gehen!
7:12  Tobias erwiderte: Ich will nichts essen, ehe ihr sie mir nicht
      feierlich zur Frau gegeben habt. Da sagte Raguël: Du sollst sie
      bekommen, sie ist von jetzt an nach Recht und Gesetz deine Frau. Du
      bist mit ihr verwandt; sie gehört dir. Der barmherzige Gott schenke
      euch viel Glück.
7:13  Und er ließ seine Tochter Sara rufen, nahm sie bei der Hand und gab
      sie Tobias zur Frau; er sagte: Hier, sie ist dein nach dem Gesetz
       des Mose. Führ sie zu deinem Vater! Und er segnete sie.
 7:14  Dann rief er seine Frau Edna herbei, nahm ein Blatt Papier, schrieb
       den Ehevertrag, und man setzte das Siegel darunter. Darauf begannen
       sie mit dem Mahl.


6.
Tob 8, 4b-8
Hab Erbarmen mit mir, und laß mich gemeinsam mit Sara 
ein hohes Alter erreichen!
8:4   Am Abend des Hochzeitstages erhob sich Tobias vom Lager
      und sagte zu Sarah:
      Steh auf, Schwester, wir wollen beten, damit
      der Herr Erbarmen mit uns hat.
8:5   Und er begann zu beten: Sei gepriesen, Gott unserer Väter; gepriesen
      sei dein heiliger und ruhmreicher Name in alle Ewigkeit. Die Himmel
      und alle deine Geschöpfe müssen dich preisen.
8:6   Du hast Adam erschaffen und hast ihm Eva zur Frau gegeben, damit sie
      ihm hilft und ihn ergänzt. Von ihnen stammen alle Menschen ab. Du
      sagtest: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein ist; wir wollen für
      ihn einen Menschen machen, der ihm hilft und zu ihm paßt.
8:7   Darum, Herr, nehme ich diese meine Schwester auch nicht aus reiner
      Lust zur Frau, sondern aus wahrer Liebe. Hab Erbarmen mit mir.. 
8:8   Und Sara sagte zusammen mit ihm: Amen.


7.
Spr 3,3-6
Nie sollen Liebe und Treue dich verlassen
3:3   Nie sollen Liebe und Treue dich verlassen; binde sie dir um den
      Hals, schreib sie auf die Tafel deines Herzens!
3:4   Dann erlangst du Gunst und Beifall bei Gott und den Menschen.
3:5   Mit ganzem Herzen vertrau auf den Herrn, bau nicht auf eigene
      Klugheit;
3:6   such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, dann ebnet er selbst
      deine Pfade.


8.
Spr 31,10-31
Eine gottesfürchtige Frau verdient Lob
31:10  Eine tüchtige Frau, wer findet sie? Sie übertrifft alle Perlen an
       Wert.
31:11  Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie, und es fehlt ihm nicht an
       Gewinn.
31:12  Sie tut ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens.
31:13  Sie sorgt für Wolle und Flachs und schafft mit emsigen Händen.
31:14  Sie gleicht den Schiffen des Kaufmanns: Aus der Ferne holt sie
       ihre Nahrung.
31:15  Noch bei Nacht steht sie auf, um ihrem Haus Speise zu geben [und den
       Mägden, was ihnen zusteht].
31:16  Sie überlegt es und kauft einen Acker, vom Ertrag ihrer Hände
       pflanzt sie einen Weinberg.
31:17  Sie gürtet ihre Hüften mit Kraft und macht ihre Arme stark.
31:18  Sie spürt den Erfolg ihrer Arbeit, auch des Nachts erlischt ihre
       Lampe nicht.
31:19  Nach dem Spinnrocken greift ihre Hand, ihre Finger fassen die
       Spindel.
31:20  Sie öffnet ihre Hand für den Bedürftigen und reicht ihre Hände dem
       Armen.
31:21  Ihr bangt nicht für ihr Haus vor dem Schnee; denn ihr ganzes Haus
       hat wollene Kleider.
31:22  Sie hat sich Decken gefertigt, Leinen und Purpur sind ihr Gewand.
31:23  Ihr Mann ist in den Torhallen geachtet, wenn er zu Rat sitzt mit den
       Ältesten des Landes.
31:24  Sie webt Tücher und verkauft sie, Gürtel liefert sie dem Händler.
31:25  Kraft und Würde sind ihr Gewand, sie spottet der drohenden Zukunft.
31:26  Öffnet sie ihren Mund, dann redet sie klug, und gütige Lehre ist auf
       ihrer Zunge.
31:27  Sie achtet auf das, was vorgeht im Haus, und ißt nicht träge ihr
       Brot.
31:28  Ihre Söhne stehen auf und preisen sie glücklich, auch ihr Mann
       erhebt sich und rühmt sie:
31:29  Viele Frauen erwiesen sich tüchtig, doch du übertriffst sie alle.
31:30  Trügerisch ist Anmut, vergänglich die Schönheit, nur eine
       gottesfürchtige Frau verdient Lob.
31:31  Preist sie für den Ertrag ihrer Hände, ihre Werke soll man am
       Stadttor loben.



9.
Hld 2, 8-10.14.16a; 8,6-7
Stark wie der Tod ist die Liebe
2:7   Bei den Gazellen und Hirschen auf der Flur beschwöre ich euch,
      Jerusalems Töchter: Stört die Liebe nicht auf, weckt sie nicht, bis
      es ihr selbst gefällt.
2:8   Horch! Mein Geliebter! Sieh da, er kommt. Er springt über die Berge,
      hüpft über die Hügel.
2:9   Der Gazelle gleicht mein Geliebter, dem jungen Hirsch. Ja, draußen
      steht er an der Wand unsres Hauses; er blickt durch die Fenster,
      späht durch die Gitter.
2:10  Der Geliebte spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne,
      so komm doch!
2:14  Meine Taube im Felsennest, versteckt an der Steilwand, dein Gesicht
      laß mich sehen, deine Stimme hören! Denn süß ist deine Stimme,
      lieblich dein Gesicht.
2:16  Der Geliebte ist mein, und ich bin sein; er weidet in den Lilien.
8:6   Leg mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm!
      Stark wie der Tod ist die Liebe, die Leidenschaft ist hart wie die
      Unterwelt. Ihre Gluten sind Feuergluten, gewaltige Flammen.
8:7   Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen; auch Ströme
      schwemmen sie nicht weg. Böte einer für die Liebe den ganzen
      Reichtum seines Hauses, nur verachten würde man ihn.



10.
Spr 26, 1-4.13-16. 16-21
Wie die Sonne aufstrahlt in den höchsten Höhen, so die Schönheit
einer guten Frau als Schmuck ihres Hauses.
 26:1   Wie Schnee im Sommer und Regen zur Erntezeit, so unpassend ist Ehre
        für einen Toren.
 26:2   Wie der Spatz wegflattert und die Schwalbe davonfliegt, so ist ein
        unverdienter Fluch; er trifft nicht ein.
 26:3   Dem Pferd die Peitsche, dem Esel den Zaum, dem Rücken der Toren den
        Stock.
 26:4   Antworte dem Toren nicht, wie es seine Dummheit verdient, damit
        nicht auch du ihm gleich wirst.
26:13  Der Faule sagt: Ein Löwe ist auf dem Weg, ein Raubtier ist auf den
       Straßen.
26:14  Die Tür dreht sich in ihrer Angel und der Faule in seinem Bett.
26:15  Greift der Faule mit der Hand in die Schüssel, ist er zu träg, sie
       zum Mund zurückzubringen.
26:16  Der Faule hält sich selbst für weiser als sieben, die klug antworten
       können.

26:17  Einen vorbeilaufenden Hund packt bei den Ohren, wer sich in einen
       Streit mischt, der ihn nichts angeht.
26:18  Wie ein Verrückter, der Brandpfeile schleudert, Pfeile und tödliche
       Waffen,
26:19  so ist einer, der seinen Nächsten täuscht und dazu sagt: Ich mach
       doch nur Spaß.
26:20  Ist kein Holz mehr da, erlischt das Feuer; wo kein Verleumder ist,
       legt sich der Streit.
26:21  Wie Kohlen die Glut und Holz das Feuer, so schürt ein zänkischer
       Mensch den Streit.


11.
Jer 31, 31-32a.33-34a
Ich werde mit dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund schließen
31:31  Seht, es werden Tage kommen - Spruch des Herrn -, in denen ich mit
       dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde,
31:32a  nicht wie der Bund war, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe,
       als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägypten herauszuführen.
31:33  Denn das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus
       Israel schließe - Spruch des Herrn: Ich lege mein Gesetz in sie
       hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und
       sie werden mein Volk sein.
       Gegensatz: das auf Steintafeln geschriebene Gesetz vom Sinai.
31:34  Keiner wird mehr den andern belehren, man wird nicht zueinander
       sagen: Erkennt den Herrn!, sondern sie alle, klein und groß, werden
       mich erkennen - Spruch des Herrn. Denn ich verzeihe ihnen die
       Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr.



12.
Hos 2, 21-22
Ich traue dich mir an auf ewig
2:21  Ich traue dich mir an auf ewig; ich traue dich mir an um den
      Brautpreis von Gerechtigkeit und Recht, von Liebe und Erbarmen,
2:22  ich traue dich mir an um den Brautpreis meiner Treue: Dann wirst du
      den Herrn erkennen.

 

[ehefuss.htm]