Ein Wort zuvor
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Den "Gottesacker" nannten
die Menschen früher ihren Friedhof, der im Schatten
der Kirche geborgen war. Die Toten gehörten weiter
dazu.
Damals fuhren die Leichenwagen nicht bei Nacht, denn
sie konnten die Lebenden nicht erschrecken. Der Tod
hatte seinen natürlichen Platz im Glauben, in der
Hoffnung und in der Liebe.
Der "Gottesacker" ist in
diesem Sinne ein bereiter Acker der bereit ist, Keime
eines Zukünftigen Lebens aufzunehmen. Rund um das
Gotteshaus gab man die Toten in die Erde -
gewissermaßen in "Hörweite" der
Hallelujarufe aus der Kirche.
Heute haben Menschen eine recht
unterschiedliche Einstellung zum Tod. Das kann man
auf dem Gang zum Friedhof beobachten, wenn ein
Verstorbener zu seiner letzten Ruhestätte geleitet
wird. Noch sind es viele Nachbarn, Freunde und
Bekannte, die mit den Gottesdienstbesuchern zum
Friedhof und zum Grab ziehen. Aber einige Passanten
oder Vorbeifahrende lassen sich nicht davon
berühren. Sie bleiben selten stehen, auch Männer
kennen den Brauch nicht, ihren Hut oder ihre Mütze
abzunehmen... es scheint, als ginge sie der Zug
nichts an. Es sind kaum mehr als ein Drittel der
Menschen in unserem Land, die das christliche
Bekenntnis zur "Auferstehung der Toten" und
an das "Ewige Leben" glauben.
Kontakte:
Wochenenden für Trauernde mit Besinnung, Trost
und Begegnung finden in verschiedenen Bildungshäusern der
Diözese statt, zB. Kassel St. Michael (0561-23123). Bei der Suche nach
Veranstaltungen im Raum Marburg/ Bistum Fulda/ ... bin ich gerne behilflich. Stefan@Kroenung.de
(06424-92230)
Christliches Totengedenken
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Im Monat November erinnern wir uns
an die Verstorbenen. Der November mit den Festen
Allerheiligen und Allerseelen und dem (evangelischen)
Totensonntag ist Anlas, gemeinsam zu erinnern und zu
zeigen: Die Verstorbenen haben einen festen Platz in
unserem Leben.
Der gute Brauch, am Vorabend des
Allerseelentages Lichter auf die Gräber zu stellen,
stammt ursprünglich aus einer Zeit, in der man sich
vorstellte, daß die ,,armen Seelen" der
Verstorbenen im Fegefeuer sind, einem Ort der
Reinigung von Sünden, bevor sie in den Himmel
gelangen. Am Tag Allerheiligen und Allerseelen - so
der alte Volksglaube - hatten die Seelen im Fegefeuer
Ausgang. Die Lichter auf den Gräbern sollten ihnen
helfen, ihre Körper zu finden. Heute ist das
Aufstellen der Lichter als Zeichen unseres Glaubens
zu verstehen, dass die Verstorbenen durch den Tod in
ein neues Leben gegangen sind - und wir mit ihnen
verbunden sind.
Bei uns in Schröck und Moischt
werden am Ende der Messfeier am Allerseelentag alle
namentlich genannt, die übers Jahr verstorben sind.
Dazu läutet unsere schwere Glocke.
Messen für Verstorbene
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Totenmesse ist bei uns der geläufige
Ausdruck (früher lat. Requiem) für das Auferstehungssamt an dem Tag, an dem die Beerdigung
stattfindet. Verwandte, Freunde, Nachbarn und
Bekannte kommen zusammen, um von dem Verstorbenen
Abschied zu nehmen. Daran schließt sich der Gang zum
Friedhof und die Beisetzung an.
Es ist bei uns Brauch, dass in
überschaubarer Zeit danach zwei weitere Messen mit
dem Gedächtnis des/der Verstorbenen begangen werden.
Das Jahresgedächtnis hat ebenfalls
noch immer große Bedeutung und wird von vielen
Familien regelmäßig am Todestag wiederholt, viele
Jahre lang.
An Persönlichen Gedenktagen
(Geburtstag, Sterbetag) kann in den Gottesdiensten
für Verstorbene gebetet werden. Dies ist eine
Möglichkeit zu zeigen: Wir sind mit den Angehörigen
verbunden. Wir glauben, dass sie leben und dass auch
unser Leben nach dem Tod weitergeht.
Ausgewählte Links
" Verwaiste Eltern" http://www.veid.de
http://www.die-muschel.de/
http://schmetterlingskinder.de/
http://www.netburger.at/aie/docs/tod/metaphern_schreiben/
http://www.geburtskanal.de/index.html?Page=http://www.geburtskanal.de/Links/Fehlgeburt.shtml
http://www.ekir.de/trauernetz/trauernetz_index.html
http://www.seelsorge.net/trauer/trauernde.htm
http://www.seelsorge.net/
http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,,B009BA10F64051A6E034080009B14B8F,,,,,,,,,,,,,,,.html
http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,,AFF695318C803875E034080009B14B8F,,,,,,,,,,,,,,,.html
http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,,B009EE47A94051E8E034080009B14B8F,,,,,,,,,,,,,,,.html
http://www.we-wi-we.de/predigten_tod.htm
Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz (
http://dbk.de/schriften/fs_schriften.html
): Nr. 109: Eltern trauern um ihr totes neugeborenes Kind
www.autobahnkirche.de