Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
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Dienste der Pfarrei
Auferstehung der Toten...
Tod, Trauer und Auferstehung - Das Zeugnis des Glaubens

 

Ein Wort zuvor

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Den "Gottesacker" nannten die Menschen früher ihren Friedhof, der im Schatten der Kirche geborgen war. Die Toten gehörten weiter dazu.
Damals fuhren die Leichenwagen nicht bei Nacht, denn sie konnten die Lebenden nicht erschrecken. Der Tod hatte seinen natürlichen Platz im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe.

Der "Gottesacker" ist in diesem Sinne ein bereiter Acker der bereit ist, Keime eines Zukünftigen Lebens aufzunehmen. Rund um das Gotteshaus gab man die Toten in die Erde - gewissermaßen in "Hörweite" der Hallelujarufe aus der Kirche.

Heute haben Menschen eine recht unterschiedliche Einstellung zum Tod. Das kann man auf dem Gang zum Friedhof beobachten, wenn ein Verstorbener zu seiner letzten Ruhestätte geleitet wird. Noch sind es viele Nachbarn, Freunde und Bekannte, die mit den Gottesdienstbesuchern zum Friedhof und zum Grab ziehen. Aber einige Passanten oder Vorbeifahrende lassen sich nicht davon berühren. Sie bleiben selten stehen, auch Männer kennen den Brauch nicht, ihren Hut oder ihre Mütze abzunehmen... es scheint, als ginge sie der Zug nichts an. Es sind kaum mehr als ein Drittel der Menschen in unserem Land, die das christliche Bekenntnis zur "Auferstehung der Toten" und an das "Ewige Leben" glauben.

Kontakte:

Wochenenden für Trauernde mit Besinnung, Trost und Begegnung finden in verschiedenen Bildungshäusern der Diözese statt, zB. Kassel St. Michael (0561-23123). Bei der Suche nach Veranstaltungen im Raum Marburg/ Bistum Fulda/ ...  bin ich gerne behilflich. Stefan@Kroenung.de (06424-92230)

Christliches Totengedenken

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Im Monat November erinnern wir uns an die Verstorbenen. Der November mit den Festen Allerheiligen und Allerseelen und dem (evangelischen) Totensonntag ist Anlas, gemeinsam zu erinnern und zu zeigen: Die Verstorbenen haben einen festen Platz in unserem Leben.

Der gute Brauch, am Vorabend des Allerseelentages Lichter auf die Gräber zu stellen, stammt ursprünglich aus einer Zeit, in der man sich vorstellte, daß die ,,armen Seelen" der Verstorbenen im Fegefeuer sind, einem Ort der Reinigung von Sünden, bevor sie in den Himmel gelangen. Am Tag Allerheiligen und Allerseelen - so der alte Volksglaube - hatten die Seelen im Fegefeuer Ausgang. Die Lichter auf den Gräbern sollten ihnen helfen, ihre Körper zu finden. Heute ist das Aufstellen der Lichter als Zeichen unseres Glaubens zu verstehen, dass die Verstorbenen durch den Tod in ein neues Leben gegangen sind - und wir mit ihnen verbunden sind.

Bei uns in Schröck und Moischt werden am Ende der Messfeier am Allerseelentag alle namentlich genannt, die übers Jahr verstorben sind. Dazu läutet unsere schwere Glocke.

Messen für Verstorbene

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Totenmesse ist bei uns der geläufige Ausdruck (früher lat. Requiem) für das Auferstehungssamt an dem Tag, an dem die Beerdigung stattfindet. Verwandte, Freunde, Nachbarn und Bekannte kommen zusammen, um von dem Verstorbenen Abschied zu nehmen. Daran schließt sich der Gang zum Friedhof und die Beisetzung an.

Es ist bei uns Brauch, dass in überschaubarer Zeit danach zwei weitere Messen mit dem Gedächtnis des/der Verstorbenen begangen werden.

Das Jahresgedächtnis hat ebenfalls noch immer große Bedeutung und wird von vielen Familien regelmäßig am Todestag wiederholt, viele Jahre lang.

An Persönlichen Gedenktagen (Geburtstag, Sterbetag) kann in den Gottesdiensten für Verstorbene gebetet werden. Dies ist eine Möglichkeit zu zeigen: Wir sind mit den Angehörigen verbunden. Wir glauben, dass sie leben und dass auch unser Leben nach dem Tod weitergeht.

Ausgewählte Links

" Verwaiste Eltern" http://www.veid.de 

http://www.die-muschel.de/ 

http://schmetterlingskinder.de/ 

http://www.netburger.at/aie/docs/tod/metaphern_schreiben/ 

http://www.geburtskanal.de/index.html?Page=http://www.geburtskanal.de/Links/Fehlgeburt.shtml 

http://www.ekir.de/trauernetz/trauernetz_index.html 

http://www.seelsorge.net/trauer/trauernde.htm 

http://www.seelsorge.net/ 

http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,,B009BA10F64051A6E034080009B14B8F,,,,,,,,,,,,,,,.html

http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,,AFF695318C803875E034080009B14B8F,,,,,,,,,,,,,,,.html

http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,,B009EE47A94051E8E034080009B14B8F,,,,,,,,,,,,,,,.html 

http://www.we-wi-we.de/predigten_tod.htm 

Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz ( http://dbk.de/schriften/fs_schriften.html ): Nr. 109: Eltern trauern um ihr totes neugeborenes Kind 

www.autobahnkirche.de 

Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

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 Update 31.05.11

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