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Die Marburger katholische Tracht |
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Obwohl die Tracht
kein statisches Gebilde ist, auch sie hat sich im Laufe
der Zeit langsam verändert, hat sich diese farbenfrohe
Kleidung in den katholischen Orten im Landkreis Marburg,
zumindest bis um 1900, relativ gut konserviert. Es ist
also keine Vermischung mit anderen Trachten eingetreten.
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Das Halstuch
(Brusttuch) ist nach 1860 von Fulda her eingewandert, das
Kopftuch kam erst nach 1890 aus der Rhön. Bevor jedoch
das Kopftuch Einzug nahm, wurden "Kappen" oder
Hauben getragen und zwar in einer genau festgelegten
Reihenfolge, die die Mädchen von Kindes an durchs ganze
spätere Leben begleitete : Rot, Grün oder Blau,
Schwarz. Das
"Kirchewerk" wird nur zum Gottesdienst
getragen. Sonntag nachmittags trägt man das Ausgehwerk,
welches man auch in die Stadt anzieht. |
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![]() Seniorentreffen im Pfarrheim |
Das sonn- und festtägliche
Prunkstück ist das reichbestickte Brusttuch, dessen
Enden breit über den Rock hängen. Höchste Entfaltung zeigt die Brauttracht mit der Brautkrone (Offgesetz). Auch die Erstkommunikanten gingen als kleine Bräute mit ähnlichem Kopfschmuck wie die Braut. Nach der Ehe ebbte die Farbenfreude bei den ansonsten bunten Trachten allmählich ab und flammte nur an Festtagen noch zur vollen Pracht auf. Im Alter wird nur noch schwarz getragen. |
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http://www.hvt-mitte.de/t_kath.htm
Literaturverzeichnis
und Quellenangaben |
![]() Hobbyausstellung im Pfarrheim 1998 |
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Update 10.04.06 |