Drei Jahre dauert die Vorbereitung auf das Heilige Jahr 2000. Wir sind seit 1996 dabei... Mit dem ersten
Adventsonntag in diesem Jahr bereiten wir uns auf das
anstehende nächste Weihnachtsfest vor, blicken aber
schon weit nach vorne auf den 2000. Geburtstag
unseres Religionsgründers Jesus, des Zimmermanns aus
Nazareth und Erlösers aller Menschen.
Er ist der "Weg zum
Vater" und wir sind aufgerufen, unsere
"Anhänglichkeit an Christus, den Erlöser der
Menschen" zu erneuern und einen Weg echter
Umkehr zu beschreiten. Auf diesem Weg sollen wir uns
vom "Bösen" befreien und das
"Gute" bewußt wählen. Wahrlich ein
Programm, das ein Jahr füllen kann!
Folgende Anregungen unserer Kirche
sollen uns hierbei helfen, ich empfehle sie Ihnen und
mir:
- Die Liturgie als Feier der
Großtaten Gottes und als Verherrlichung des
Vaters bewußt feiern.
- Das Bußsakrament neu beleben
- Die Schöpfung und
Neuschöpfung in Christus entdecken,
bewahren, schützen.
- Die Bittage, den
Erntedanksonntag und die Segensfeiern im
Alltag neu entdecken und gestalten.
- Bußgottesdienste mitfeiern
und persönliche Gewissenserforschung zur
Gewohnheit machen.
- Eine Wallfahrt an der Seite
Mariens als "Weg mit Christus"
feiern.
Unsere Familien, die Gemeinden,
unsere kirchlichen Vereinigungen seien für diese
letzte Wegstrecke der Vorbereitung auf das Heilige
Jahr 2000 daran erinnert, daß es nicht ein Weg ins
Ungewisse, sondern ein "Weg zum Vater" ist.
Dieser Weg wird auch ein Weg der Umkehr sein müssen.
Auch vor Ort ist die Kirchengeschichte der letzten
Jahrhunderte nicht immer von Glaube, Hoffnung und
Liebe geprägt gewesen. Eine Gewissenserforschung
wollen wir in geeigneter Form im kommenden Jahr
halten. Gott schenke uns dazu den Geist der Liebe,
der dies erst möglich macht.
Wir wollen den Weg in unserer
Pfarrgemeinde St. Michael und St. Elisabeth gehen im
Vertrauen auf Gott, der uns Vater und Mutter ist.
Für Sie alle, Ihre Angehörigen
und Freunde erbitte ich den Segen unseres
menschgewordenen Gottes! Ihr
Stefan Krönung, Pfr.
Herzlich danke ich allen
Helferinnen und Helfern, die diesen Pfarrbrief
zusammengelegt und in die Haushalte verteilt haben.
Zum ersten Mal und in Zukunft
wird der Weihnachtspfarrbrief in Schröck an alle
Haushalte verteilt. Wir grüßen damit die Schwestern
und Brüder im Glauben und alle Menschen guten
Willens und informieren über unsere örtliche
Kirchengemeinde. Weitere Exemplare liegen am
Schriftenstand der Kirche aus.