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| Virtuelle
Seelsorge? Notizen |
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Inhalt
>>> Und Sie/Du? Der Beitrag zum Thema |
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| Chat-Email-Mailinglisten... Was taugt für die
Pfarreiarbeit?
Mailingliste und Chat-Room der Pfarrei Credo!Box- Mailingliste für das Bistum Fulda (c) 1998-99 VEREINSKRAM - Nachrichtenforum des Mulu-Zeltlagervereins e.V. ARD/ZDF
Online-Studie 1998: Noch keine 10 Prozent in der
Bundesrepublik online, weil Handhabung zu kompliziert.
Man rechnet mit 6,6 Mio. Bundesbürgern, die beruflich
oder privat Onlinezugang haben. Oma liest Schröcker
Sonntagspredigt Schröck, 18.7.98: Seit Wochen trage ich mich mit dem Gedanken, daß eine Sonntagspredigt im Internet eigentlich niemand interessiert und ich mir die Mühe der Konvertierung, die ich mir seit November 1995 mache, zukünftig sparen würde. Seit damals hatte ich als Kassler Kaplan mit der Veröffentlichung christlicher Webseiten im weltweiten Internet begonnen und dort auch die wöchentliche Predigt zum Abruf bereitgestellt. Doch mit der Ankündigung im Netz zu diesem Schritt, kam prompt Post, die mich augenblicklich bekehrte. Aus der Nachbarschaft war jemand über den Yahoo-Suchdienst auf die Schröcker Sonntagspredigt gekommen und hatte sogar einen Grund dafür: Seine Mutter hatte ihn nach der Möglichkeit gefragt, ob es die Wochenlektüre nicht für die Oma gäbe, die zur Pflege außerhalb lebt und eine ureingesessene Schröckerin ist. "Sie kann leider nicht mehr in die Kirche gehen, da sie sehr krank ist und sie möchte trotzdem gerne die Predigten hören bzw. lesen." schrieb der Enkel per Email. Und er fügt an: "Es ist übrigens das erste mal, daß ich im Internet nach Predigten suche, eben weil meine Mutter mich danach gefragt hat." Keine Frage, wie es mit
dem Internetangebot "Sonntagspredigt"
weitergeht: Kaum gehalten und gehört, schon zu lesen auf
PS: Liebe Teilnehmer der Schröcker Mailingliste, liebe Bezieher der "PfarrInfo". Schicken Sie doch unserer Exil-Schröckerin einen virtuellen Gruß. Ich leite ihn gerne weiter... Einladung zum Katholikentag, 7.5.98Im Programm unter Technorealism: http://www.kath.org/bistum/mainz/ktag98/a-z/online.htm Konakt: http://www.autobahnkirche.de/mainz/mainz-fr.html
Computer - Internet - Evangelisation (Köln), 15.1.2002 Lesehinweise .>>Parochia digitalis "Was das
alles soll..."
habe ich Weihnachten 1996 formuliert, als die ersten
Schröcker Gemeindeseiten im Internet zu lesen waren. Davor waren
die "Hochzeitsseiten" (Die »Feier der Trauung - Arbeitshilfe Zum Themenkreis "Seelsorge" führt der Klick weiter... Die Wissenschaft hat festgestellt ;-)) Dr.
Matthias Schnell NZZ Online
Internet: Der Mensch hat ein
Gesicht
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Soziologe: Kirche im Internet wirkt lächerlich
Wenn die Kirchen sich nur auf das Internet konzentrieren, geben sie sich
der Lächerlichkeit und Unchristlichkeit preis. Darauf hat der Soziologe und
frühere evangelische Pfarrer, Professor Reimer Gronemeyer[1] von der
Universität Gießen[2], am Montag in Frankfurt hingewiesen. In einer
Veranstaltung der evangelischen Kirche[3] unter dem Motto "Das Netz kommt –
die Person geht" warnte Gronemeyer vor einem Zug zur Entkörperlichung als
"bedrohlichem Grundzug unserer Zeit". Seelsorge im Internet[4] etwa sei ihm
ein Graus, denn so verliere die christliche Botschaft ihren Adressaten. Das
einzige aber, was die Menschen an der Barbarei hindere, sei das "Antlitz
des anderen".
Der Blick der Christen und der Kirche auf das Netz bedeute eine "Rücknahme
der Inkarnation", das heißt der Körperlichkeit des Christentums, hob
Gronemeyer hervor. Die "wunderbare Geschichte der christlichen
Nächstenliebe" drohe damit zu zerfallen. Die Menschen würden sich von allen
Traditionen lösen, um der "letzten Tugend" der Flexibilität zu frönen.
Verinnerlichung, Subjektivität und Charakter als vom Christentum
überlieferte Tugenden würden sich zunehmend verflüssigen und in einer Zeit
der rasanten äußeren Beschleunigung untergehen.
Moral sei nicht mehr verinnerlicht, sondern werde an Maschinen abgegeben.
Orientierungslosigkeit werde als Voraussetzung für Innovation- und
Modernisierungsfähigkeit verlangt, warnte Gronemeyer. Begriffe wie
Gerechtigkeit, Freiheit, Solidarität oder gemeinwohl seien von der
Informationsgesellschaft in das 20. Jahrhundert zurückverwiesen. Damit
werde das Christentum seit 2000 Jahren "erstmals ernsthaft in Frage
gestellt". Die Existenz des christlichen Individuums ist damit Gronemeyer
zu Folge "auf das höchste gefährdet" und kirchliches Handeln werde
einerseits so aussichtslos, andererseits so notwendig wie nie zuvor. (dpa)
/ (jk[5]/c't)
URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/newsticker/data/jk-23.01.01-001/
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.uni-giessen.de/palaver/gruppe/grone.htm
[2] http://www.uni-giessen.de/
[3] http://www.ekd.de/
[4] http://www.heise.de/newsticker/data/wst-18.12.00-001/
[5] mailto:jk@ct.heise.de
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