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St. Michael & St. Elisabeth
 
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Virtuelle Seelsorge?
Notizen
  Katholikentag, Mainz 1998 (c) KGI vlnr: Belzer, Krönung, Pfarrer&Pc-Herausgeber
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>>> Und Sie/Du? Der Beitrag zum Thema

Chat-Email-Mailinglisten... Was taugt für die Pfarreiarbeit?

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Mailingliste und Chat-Room der Pfarrei
Unsere Homepage seit 1996

Credo!Box- Mailingliste für das Bistum Fulda (c) 1998-99

VEREINSKRAM - Nachrichtenforum des Mulu-Zeltlagervereins e.V.

ARD/ZDF Online-Studie 1998: Noch keine 10 Prozent in der Bundesrepublik online, weil Handhabung zu kompliziert. Man rechnet mit 6,6 Mio. Bundesbürgern, die beruflich oder privat Onlinezugang haben.
Die vollständigen Ergebnisse der Studie findet man in den Media-Perspektiven Ausgabe 8/98, zu bestellen bei: Media-Perspektiven, Am Steinernen Stock 1, 60320 Frankfurt am Main (
http://www.kath.de )

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Oma liest Schröcker Sonntagspredigt
Angebot von Pfr. Stefan Krönung in der Credo!Box in Schröck bleibt erhalten

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Schröck, 18.7.98: Seit Wochen trage ich mich mit dem Gedanken, daß eine Sonntagspredigt im Internet eigentlich niemand interessiert und ich mir die Mühe der Konvertierung, die ich mir seit November 1995 mache, zukünftig sparen würde.

Seit damals hatte ich als Kassler Kaplan mit der Veröffentlichung christlicher Webseiten im weltweiten Internet begonnen und dort auch die wöchentliche Predigt zum Abruf bereitgestellt.

Doch mit der Ankündigung im Netz zu diesem Schritt, kam prompt Post, die mich augenblicklich bekehrte.

Aus der Nachbarschaft war jemand über den Yahoo-Suchdienst auf die Schröcker Sonntagspredigt gekommen und hatte sogar einen Grund dafür:

Seine Mutter hatte ihn nach der Möglichkeit gefragt, ob es die Wochenlektüre nicht für die Oma gäbe, die zur Pflege außerhalb lebt und eine ureingesessene Schröckerin ist.

"Sie kann leider nicht mehr in die Kirche gehen, da sie sehr krank ist und sie möchte trotzdem gerne die Predigten hören bzw. lesen." schrieb der Enkel per Email. Und er fügt an: "Es ist übrigens das erste mal, daß ich im Internet nach Predigten suche, eben weil meine Mutter mich danach gefragt hat."

Keine Frage, wie es mit dem Internetangebot "Sonntagspredigt" weitergeht: Kaum gehalten und gehört, schon zu lesen auf http://organisationen.freepage.de/credobox/predigt.htm

PS: Liebe Teilnehmer der Schröcker Mailingliste, liebe Bezieher der "PfarrInfo". Schicken Sie doch unserer Exil-Schröckerin einen virtuellen Gruß. Ich leite ihn gerne weiter...

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Einladung zum Katholikentag, 7.5.98

Im Programm unter Technorealism: http://www.kath.org/bistum/mainz/ktag98/a-z/online.htm

Konakt:
(....) Zu unserem Forum: Sind Sie damit einverstanden, wenn Sie - und die beiden andern
Podiumsteilnehmer nach einer kurzen Einführung von mir als Moderator ein kurzes
Statement abgeben - so zwischen 7 und 10 Minuten - um die eigenen Erfahrungen
und Schwerpunkte der Arbeit in diesem Bereich dem Publikum vorzustellen - dass
danach evtl. ein oder zwei Rückfragen meinerseits gestellt werden - die können
wir auch vorher exakt vereinbaren - und dass im Anschluß daran dem Publikum
Gelegenheit gegeben wird, sich ins Gespräch einzuklinken...
Ich denke, so nach 90 Min. - max. 100 - sollte dann allmählich ein Bogen gezogen
werden und die ganze Veranstaltung allmählich zu einem Abschluß geführt werden. (...)

http://www.autobahnkirche.de/mainz/mainz-fr.html

[www.autobahnkirche.de:]

Klar: Unser Interesse an
diesem Tag galt
besonders der Frage
nach der "Seelsorge im
Internet". Kurz vor der
von der kgi moderierten
Podiumsdiskussion "wie
virtuell kann Seelsorge
sein?"- Michael Belzer
(kgi), Stefan Krönung
(Internetpfarrer), Herr
Michalik (organisiert die
Credo-Bit)
Qintessenz des Podiums,
an dem außerdem Pater
E. Bieger (SJ) und
Manfred Lay (kgi)
teilnahmen: Die
Internetkirche kommt.

Virtuelle Pfarreien - eine
Chance! In zwanzig
Jahren wird man heutige
Seelsorge-Ansätze im
Netz (und erst recht
heutige Ängste und
Bedenken) als
"dinosauriermäßig"
belächeln. Allen war
klar, hier
wird an einem
entscheidendenStück
Zukunft gearbeitet.

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Computer - Internet - Evangelisation (Köln), 15.1.2002

Virtuelle Seelsorge


Lesehinweise
Eigene Erfahrungen und Gedanken zur "virtuellen Seelsorge":

.>>Parochia digitalis
Erfahrungen eines Priesters und
Mailboxbetreibers in einer
nordhessischen Großstadt - Auszug aus meiner Arbeit zum Pfarrexamen (1996)

"Was das alles soll..." habe ich Weihnachten 1996 formuliert, als die ersten Schröcker Gemeindeseiten im Internet zu lesen waren.
Gesammelte
Reaktionen dazu seit (!) Juni 1998.

Davor waren die "Hochzeitsseiten" (Die »Feier der Trauung - Arbeitshilfe
zur kirchlichen Eheschließung - Apr. 1996 und früher) gnadenlos bombig eingeschlagen:
Zeitungsartikel, Pressemeldungen und Reaktionen habe ich - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - »
gesammelt.

Zum Themenkreis "Seelsorge" führt der Klick weiter...

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Die Wissenschaft hat festgestellt ;-))

Dr. Matthias Schnell
Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik:
Internetseelsorge als Element einer pastoralen Konzeption (1996)
http://www.kirchen.de/akademie/rs/highligh/schnell.htm

NZZ Online Internet:
Die Kirchen gehen ins Netz - Das virtuelle Bekenntnis und ..
http://www.nzz.ch/online/01_nzz_aktuell/internet/hintergrund/nzz970625kirchen.htm (1998)

Der Mensch hat ein Gesicht
Professor Reimer Gronemeyer, Theologe, Soziologe und ehemals evangelischer Pfarrer, hält Kirche im Internet für unchristlich und lächerlich. mehr...:
http://www.heise.de/newsticker/data/jk-23.01.01-001/ 

Also keine Sakramentenspendungen oder Amtshandlungen via Netz! Aber missionarische Präsenz finde ich unerlässlich (Bernd)
.. Siehe dazu:  Was soll das? Ein Einblick in die Pfarrei.

 

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Stefan@Kroenung.de

Versionshinweise - Reaktionen und Meinungen

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 Update 10.04.06

 

Soziologe: Kirche im Internet wirkt lächerlich

Wenn die Kirchen sich nur auf das Internet konzentrieren, geben sie sich
der Lächerlichkeit und Unchristlichkeit preis. Darauf hat der Soziologe und
frühere evangelische Pfarrer, Professor Reimer Gronemeyer[1] von der
Universität Gießen[2], am Montag in Frankfurt hingewiesen. In einer
Veranstaltung der evangelischen Kirche[3] unter dem Motto "Das Netz kommt –
die Person geht" warnte Gronemeyer vor einem Zug zur Entkörperlichung als
"bedrohlichem Grundzug unserer Zeit". Seelsorge im Internet[4] etwa sei ihm
ein Graus, denn so verliere die christliche Botschaft ihren Adressaten. Das
einzige aber, was die Menschen an der Barbarei hindere, sei das "Antlitz
des anderen".

Der Blick der Christen und der Kirche auf das Netz bedeute eine "Rücknahme
der Inkarnation", das heißt der Körperlichkeit des Christentums, hob
Gronemeyer hervor. Die "wunderbare Geschichte der christlichen
Nächstenliebe" drohe damit zu zerfallen. Die Menschen würden sich von allen
Traditionen lösen, um der "letzten Tugend" der Flexibilität zu frönen.
Verinnerlichung, Subjektivität und Charakter als vom Christentum
überlieferte Tugenden würden sich zunehmend verflüssigen und in einer Zeit
der rasanten äußeren Beschleunigung untergehen.

Moral sei nicht mehr verinnerlicht, sondern werde an Maschinen abgegeben.
Orientierungslosigkeit werde als Voraussetzung für Innovation- und
Modernisierungsfähigkeit verlangt, warnte Gronemeyer. Begriffe wie
Gerechtigkeit, Freiheit, Solidarität oder gemeinwohl seien von der
Informationsgesellschaft in das 20. Jahrhundert zurückverwiesen. Damit
werde das Christentum seit 2000 Jahren "erstmals ernsthaft in Frage
gestellt". Die Existenz des christlichen Individuums ist damit Gronemeyer
zu Folge "auf das höchste gefährdet" und kirchliches Handeln werde
einerseits so aussichtslos, andererseits so notwendig wie nie zuvor. (dpa)
/ (jk[5]/c't)

URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/newsticker/data/jk-23.01.01-001/ 

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.uni-giessen.de/palaver/gruppe/grone.htm
[2] http://www.uni-giessen.de/
[3] http://www.ekd.de/
[4] http://www.heise.de/newsticker/data/wst-18.12.00-001/
[5] mailto:jk@ct.heise.de

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