Pfarrei Schröck v.2004 [Archiv]
St. Michael & St. Elisabeth
HOME PFARREI GOTTESDIENST 35043 Marburg-Schröck
Kettelerstr. 12 Tel. 06424/ 92230
 
Pfarrei aktuell | aktualisiertes Programm !

275 Jahre

Pfarrkirche
St. Michael und St. Elisabeth
in Schröck
1726 - 2001

Freitag, 28. September 2001

ab 14.00 Ministrantentag der Region ( Pfarrheim )

19.00 Neue geistliche Lieder mit der Gruppe Regenbogen ( Kirche )

20.00 Eröffnungsgottesdienst in der Schröcker Pfarrkirche
Mitgestaltung: Musikgruppe "Regenbogen". Zu Gast: Ministranten der Region
anschl. Lichterprozession
anschl. Unterhaltung mit der "Schröcker Blasmusik" im Festzelt

Samstag, 29. September 2001

18.30 Vorabendmesse in der Schröcker Pfarrkirche, Mitgestaltung:

Gesangverein "Cäcilia" Schröck

20.00 Tanz mit den "Music-Friends" im Festzelt

Sonntag, 30. September:

10.00 Festgottesdienst in der Schröcker Pfarrkirche,

Mitgestaltung: Gruppe "Schalom" aus Maintal

13.30 Lob- und Danksingen in der Schröcker Pfarrkirche

14.00 Polonaise auf dem Schröcker Marktplatz mit der "Volkstanzgruppe Schröck" und der "Schröcker  Blasmusik"

14.30 Familiennachmittag im Festzelt mit Kaffee und Kuchen zugleich Darstellung dörflichen Lebens der Schröcker Vereine in den umliegenden Höfen

17.30 Trachtenmodenschau im Festzelt

19.00 Vesper in der Pfarrkirche

20.00 Tanz- und Showprogramm mit den "Old Harmonists" im Festzelt

Montag, 1. Oktober:

9.00 Messfeier für alle Wohltäter und Gang zum Friedhof

10.30 Traditionelles "Kirmesständchenblasen" im Dorf mit der "Schröcker Blasmusik"

12.00 Frühschoppen mit der Sunset-Band

Montag, 1.10.- Freitag 5.10.- Kinderzirkuswoche
 

Ein Haus für Gott mitten im Dorf

Freiwilligenarbeit vor mehr als 275 Jahren:
Schröcker bauen eine neue Kirche - Fest und Erinnerung in diesem Jahr

Die alten Akten und die Inschrift über dem Kirchenportal beweisen es: Zur Zeit als Kanonikus Franz Henzerling in Schröck Seelsorger war, da wurde von der Gemeinde ein neues Gotteshaus gebaut, da das alte baufällig und zu klein geworden war.

Nach den traurigen Zeiten des 30jährigen Krieges machte sich überall ein Aufschwung des religiösen Lebens bemerkbar, das in den Neubauten von Gotteshäusern und in dem Aufblühen der christlichen Kunst besonders der Barockkunst seinen ausdrucksvollen Niederschlag fand.

In Schröck wagte man sich ebenfalls an einen Kirchbau, der das mittelalterliche Kirchlein ablösen sollte.

Schröck zählte im Jahr 1665 nur 114 Erwachsene, es mußte in den Folgejahren eine stete Bevölkerungszunahme gehabt haben, um ein solch kostspieliges Unternehmen in die Wege zu leiten.

Im Jahre 1720 wurde der Bau begonnen, wie die Jahreszahl auf dem Kirchgiebel beweist. Die Steine dazu lieferte der nahe gelegene Steinbruch im Wald. Die Steinmetzarbeiten wurden von den Bewohnern des Ortes ausgeführt. Zahlreich war dieser Beruf in Schröck in alter Zeit.
Desgleichen auch die Maurerarbeiten. Von einem Marburger Bürger Brohmann wurden dazu 400 Gulden geliehen und im Jahre 1732 zurückgezahlt, nachdem sie bei einem Emsdorfer wiederum geborgt worden waren. Die Gemeinde war damals noch arm und die Zeiten nach dem 30jährigen Kriege waren nicht die

besten zu nennen. Allzu viel war geplündert und zerstört und verwüstet worden, wo die Truppen hergezogen und Quartier genommen hatten da sich damals in Amöneburg ziemliche Kämpfe abspielten, und wahrscheinlich auch die hiesige Gegend nicht freigeblieben sein wird.

Die Freiwilligenarbeit der Schröcker ist zweifelsohne der lebendige Ausdruck eines stark erwachten Glaubens, einer großen Opferbereitschaft und das Zeugnis eines ausgeprägten Gemeinschaftsgeistes.

So ziert das Portal der Kirche die lateinische Inschrift: Dies Gotteshaus wurde aus eigenen Mitteln errichtet (Haec pagi expensis stat nova domus dei ).

Die Kirche wurde im Barockstil erbaut, wahrscheinlich nach den Plänen des Architekten von Karl du Ruy in Kassel. Sie ist ein einschiffiger Bau mit Steingewölbe, 24 m. lang und im Schiff 10 m. breit. Der Chor hat eine Breite von 6,70 m. Der Turm ist 38 m. hoch. Am 30. September des Jahres 1726, nachdem am vorhergehenden Tag die Kirche zu Mardorf die hl. Weihe erhalten hatte, fand die feierliche Weihe des Gotteshauses durch den Weihbischof Christoph Ignaz von Gudemus, Bischof von Anemonum in Isauren, statt. Er war Generalvikar In Thüringen, Hessen und im Eichsfeld in Auftrag des Kurfürsten Franz Lothar von Mainz.

Herzlich laden wir zu unserer diesjährigen Jubiläumskirmes im Marburger Stadtteil Schröck ein. Sie findet vom 28. September bis zum 1.Oktober statt. Eine lebendige Gemeinde ist dankbar für ein Haus, das Menschen sich in ihrer Mitte erbaut haben, um es für Gott zu reservieren.

Er segne uns alle und erhalte uns Eintracht und Frieden.

Stefan Krönung, Pfr. 
Dr. Lothar Weitzel, Pfarrgemeinderat u. Festausschuß

 

"Wann kommt der Zirkus in unser Dorf...?"

      Kirmes im Dorf
Kirchweih / Kirmes 2001 - Wir wollen einen Zirkus....  

Die Möglichkeiten...

in der Kettelerstr. 12
35043 Marburg-Schröck
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Anbieter [zurück]

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... wir sind ein circusprojekt mit zelt in bremen. vielleicht sollten wir einmal über eure wünsche miteinander reden. wenn du lust hast kannst du mich anrufen:
0421 - 2776166 oder 0175 - 7019421

zauberhafte grüße, dino ( "spektakel"
circus.spektakel@gmx.de )

(...) Du hast von den Kosten gesprochen: das ist bei uns so, bezahlen müsstet ihr
-Anreisekosten (wir kämen mit einem kleinen Bus, also nur Benzinkosten)
-Kost und Logie
-Zeltmiete
-pro Artist 100Fr. täglich
-20% der Einnahmen durch die Eintrittskarten

Ich nehme jetzt mal an die Workshops wären für die Kinder gratis... Ihr würdet aber die restlichen 80% bekommen. Wenn wir also mit etwa 4 Vorstellungen à 250 Zuschauer rechnen kommt da eine ziemliche Summe zusammen. Dadurch würde es für euch auch nicht so teuer kommen, wir machen solche Projekte schliesslich gerne und es ist immer wieder eine spannende Erfahrung!
Bitte informiert uns doch über weitere Beschlüsse

Viele Grüsse, Corina Schwemmer (
info@jugendzirkus.ch )

Kirchweihfest am 30.9.2001

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Da war unser Festauschuß zusammengesessenund grübelte und plante... und Zupp, Zack und Zipp - es muß schon was Besonderes her. Der Traum begann...

Ich schildere mal rasch den Traum.... Tatatatata...

... da feiert die Kirchengemeinde 275 Jahre Gotteshaus auf dem Marktplatz mit Tanz, Musik und vielen Ständen der Vereine und Verbände. Es werden Köstlichkeiten der Region zum Verkauf angeboten, der alten Traktor fährt die Kinder spazieren, ein paar landwirtschaftliche Geräte werden präsentiert, auch mal ein modernes Gerät.... die Kirchengemeinde stellt ein Ausstellung zusammen: Gemeindeleben heute und früher... und auf der Pfarrwiese steht ein Zirkuszelt.
Zirkus, weil doch das ganze Leben ein Zirkus ist... eine Welt, die spiegelt, wer wo und was ist... es gibt den Direktor und den dummen August, die Zuschauer und die Könner, die Helfer und die an der Kasse sitzen. Und richtig fromm wird diese Meditation, wenn ich in unserem Herrn Jesus Christus den Clown Gottes sehen kann! Da macht Gott selbst seinen Sohn (Johannesevangelium: Er kam in die Welt und die Seinen nahmen ihn nicht auf...) zum Gespött für die Menschen, die ihn auch so behandeln. Der Clown lacht und tröstet, spiegelt sich in den Menschen.... zeigt ihnen hinter seinem Gesicht das Lachen und den Frohsinn in Gottes neuer Welt.... Peter Jansen hat ein tolles Lied zum Thema geschrieben ("Ich möcht mit einem Zirkus ziehen...")

... also steht das Zirkuszelt auf der Pfarrwiese. (Kosten??) Fürs erste große Kirmeswochenende ist dort Musik und Tanz...., Sonntag ist Familientag - vielleicht am Abend mit einer großen Zirkusvorstellung. Am Montag Friedhofsgang und Frühschoppen na klar... dann kommt eine Woche Herbstferien und es können sich Zirkusprojekte, Kinderaufführungen, Kindergartenbesuche etc. anschließen. Wir müssen ja schließlich die Sache
finanzieren....


... Weitere Ideen:

Die Jugendverbände des Bistums planen ein Region-West-Festifal
Die Stifsschule will ich fragen, ob sie nach mal Lust auf eine Projektwoche
Zirkus haben....
Kindergärten und Nachbarschulen können sich dranhängen...

Die Stadt erweitert ihr Rambazamba-Kinderkulturfestival und macht in
Schröck den Abschluß... Morgen telefoniere ich dazu mit der Chefin vom Amt.
... und ... und ... und ...
.. der regionale Ministrantentag könnte in Schröck sein....

helft mal weiter.... und nennt mir auch Leute, die am Mitplanen
interessiert sind. Ich möchte ein etwas deutlicheres Konzept Mitte November
im nächsten Festausschuß vorstellen.

Unsere Kirmes
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Mittelpunkt für die altehrwürdige Pfarrei Schröck, die sich zu den ältesten Pfarreien unseres oberhessischen Raums zählen darf, ist die 1720-1726 im alten Dorfkern von den Bewohner erbaute Pfarrkirche St. Michael und St. Elisabeth. Seinerzeit halfen die 209 im Ort lebenden Personen wohl ausnahmlos mit, den Bau zu errichten ("Haec pagi expensis stat nova domus dei" - Dieses neue Gotteshaus steht aus Ausgaben der Gemeinde) - eine zu allen Zeiten beachtete Leistung! Nach Fertigstellung des Gebäudes wurde das Gotteshaus geweiht.
Am 30. September des Jahres 1726 kam im Auftrag des Mainzer Erzbischofs Weihbischof von Gudenus nach Schröck, um das Bauwerk zu benedizieren. An diesen Tag erinnert man sich Jahr um Jahr in großer Freude. 2001 blickt Schröck auf 275 Jahre seit diesem denkwürdigen Tag zurück. 

Als Gemeinde haben wir ein Haus, in dem wir für unsere Gottesdienste zusammenkommen können, in dem Kinder getauft werden, Feste gefeiert werden...

Die traditionelle "Kirmes" (Kirchweih) im Ort wird um die Kirche herum gefeiert in in der Zeit vom 28.09.-01.10.

Stefan Krönung 1996-2007 als Pfarrer in St. Michael und St. Elisabeth

 

 

 © 1996-2007  - www.pfarrei-schroeck.de  

 Update 31.05.11

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