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| Pfarrei aktuell | aktualisiertes Programm ! | ||||||||||||
| 275 Jahre Pfarrkirche Freitag, 28. September 2001 ab 14.00 Ministrantentag der Region ( Pfarrheim ) 19.00 Neue geistliche Lieder mit der Gruppe Regenbogen ( Kirche ) 20.00 Eröffnungsgottesdienst in der Schröcker
Pfarrkirche Samstag, 29. September 2001 18.30 Vorabendmesse in der Schröcker Pfarrkirche, Mitgestaltung: Gesangverein "Cäcilia" Schröck 20.00 Tanz mit den "Music-Friends" im Festzelt Sonntag, 30. September: 10.00 Festgottesdienst in der Schröcker Pfarrkirche, Mitgestaltung: Gruppe "Schalom" aus Maintal 13.30 Lob- und Danksingen in der Schröcker Pfarrkirche 14.00 Polonaise auf dem Schröcker Marktplatz mit der "Volkstanzgruppe Schröck" und der "Schröcker Blasmusik" 14.30 Familiennachmittag im Festzelt mit Kaffee und Kuchen zugleich Darstellung dörflichen Lebens der Schröcker Vereine in den umliegenden Höfen 17.30 Trachtenmodenschau im Festzelt 19.00 Vesper in der Pfarrkirche 20.00 Tanz- und Showprogramm mit den "Old Harmonists" im Festzelt Montag, 1. Oktober: 9.00 Messfeier für alle Wohltäter und Gang zum Friedhof 10.30 Traditionelles "Kirmesständchenblasen" im Dorf mit der "Schröcker Blasmusik" 12.00 Frühschoppen mit der Sunset-Band Montag, 1.10.- Freitag 5.10.- KinderzirkuswocheEin Haus für Gott mitten im Dorf Freiwilligenarbeit
vor mehr als 275 Jahren: Die alten Akten und die Inschrift über dem Kirchenportal beweisen es: Zur Zeit als Kanonikus Franz Henzerling in Schröck Seelsorger war, da wurde von der Gemeinde ein neues Gotteshaus gebaut, da das alte baufällig und zu klein geworden war. Nach den traurigen Zeiten des 30jährigen Krieges machte sich überall ein Aufschwung des religiösen Lebens bemerkbar, das in den Neubauten von Gotteshäusern und in dem Aufblühen der christlichen Kunst besonders der Barockkunst seinen ausdrucksvollen Niederschlag fand. In Schröck wagte man sich ebenfalls an einen Kirchbau, der das mittelalterliche Kirchlein ablösen sollte. Schröck zählte im Jahr 1665 nur 114 Erwachsene, es mußte in den Folgejahren eine stete Bevölkerungszunahme gehabt haben, um ein solch kostspieliges Unternehmen in die Wege zu leiten. Im Jahre 1720 wurde der Bau begonnen, wie die
Jahreszahl auf dem Kirchgiebel beweist. Die Steine dazu
lieferte der nahe gelegene Steinbruch im Wald. Die
Steinmetzarbeiten wurden von den Bewohnern des Ortes
ausgeführt. Zahlreich war dieser Beruf in Schröck in
alter Zeit. besten zu nennen. Allzu viel war geplündert und zerstört und verwüstet worden, wo die Truppen hergezogen und Quartier genommen hatten da sich damals in Amöneburg ziemliche Kämpfe abspielten, und wahrscheinlich auch die hiesige Gegend nicht freigeblieben sein wird. Die Freiwilligenarbeit der Schröcker ist zweifelsohne der lebendige Ausdruck eines stark erwachten Glaubens, einer großen Opferbereitschaft und das Zeugnis eines ausgeprägten Gemeinschaftsgeistes. So ziert das Portal der Kirche die lateinische Inschrift: Dies Gotteshaus wurde aus eigenen Mitteln errichtet (Haec pagi expensis stat nova domus dei ). Die Kirche wurde im Barockstil erbaut, wahrscheinlich nach den Plänen des Architekten von Karl du Ruy in Kassel. Sie ist ein einschiffiger Bau mit Steingewölbe, 24 m. lang und im Schiff 10 m. breit. Der Chor hat eine Breite von 6,70 m. Der Turm ist 38 m. hoch. Am 30. September des Jahres 1726, nachdem am vorhergehenden Tag die Kirche zu Mardorf die hl. Weihe erhalten hatte, fand die feierliche Weihe des Gotteshauses durch den Weihbischof Christoph Ignaz von Gudemus, Bischof von Anemonum in Isauren, statt. Er war Generalvikar In Thüringen, Hessen und im Eichsfeld in Auftrag des Kurfürsten Franz Lothar von Mainz. Herzlich laden wir zu unserer diesjährigen Jubiläumskirmes im Marburger Stadtteil Schröck ein. Sie findet vom 28. September bis zum 1.Oktober statt. Eine lebendige Gemeinde ist dankbar für ein Haus, das Menschen sich in ihrer Mitte erbaut haben, um es für Gott zu reservieren. Er segne uns alle und erhalte uns Eintracht und Frieden. Stefan Krönung, Pfr.
"Wann kommt der Zirkus in unser Dorf...?"
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